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Testbericht: Was kann die fymio Finanzapp und für wen lohnt sie sich?

 

In den letzten Wochen habe ich die Finanz-App fymio im Rahmen einer Kooperation getestet und möchte euch heute von meinen Erfahrungen berichten. In meinem Testbericht werde ich auf folgende Punkte eingehen:

 

  1. Was kann die fymio App?
  2. Installation der App
  3. Wie funktioniert die App?
  4. Wie sicher sind die Daten?

 

Außerdem gibt es am Ende ein persönliches Fazit.

 

 

Los geht es mit dem 1. Punkt:  Was kann die fymio App?

 

Bei fymio handelt es sich um eine Finanz-App, die dem Nutzer dabei hilft,  den Gesamtüberblick über seine Finanzen zu behalten. Das besondere daran: Die App gewöhnt sich nach 2-3 Monaten an das Ausgabeverhalten des Nutzers und berechnet so vorausschauend im sogenannten fymio Check, wie viel Geld ihm abzüglich aller kommender Ausgaben bis zum nächsten Gehaltseingang zur Verfügung steht.

 

 

Ein Beispiel:

Ein Nutzer bekommt am 01.04. sein Gehalt in Höhe von 2500 € auf sein Konto überwiesen. Am 15.02. schaut er sich seinen Kontostand an: Dieser beträgt 500 €. Ziemlich gut, denkt sich der Nutzer, und kauft sich ein neues Tablet für 300 €.

Hätte sich der Nutzer hingegen den fymio Check angeschaut, so hätte er gewusst, dass bis zum nächsten Gehaltseingang noch Ausgaben in Höhe von 300 € für´s Fitness-Studio, den Autokredit, die Spotify-Flatrate, Netflix und die Rate für den Bausparvertrag folgen und ihm für den Monat eigentlich nur noch 200 € zur Verfügung stehen.

Das Beispiel ist natürlich etwas überspitzt. Man weiß ja, dass am 15. des Monats noch weitere Ausgaben folgen. Andererseits kann man bei der Vielzahl an Abbuchungen, die zum Teil monatlich, teilweise aber auch vierteljährlich oder jährlich erfolgen, auch schon mal den Überblick verlieren.

 

So sieht der fymio Check aus:

 

 

 

 

 

Installation der App

Die App ist sowohl im Appstore als auch im Google Playstore erhältlich. Nach dem Download und der kurzen Registrierung kann das Konto (bzw. die Konten) angebunden werden. Hierzu wählt man zunächst die entsprechende Bank aus und gibt anschließend sowohl die Kontonummer als auch die Online-Banking PIN* ein. *Mehr Info´s zum Thema Sicherheit gibt es weiter unten in diesem Beitrag!

 

 

Wenn alles geklappt hat, erscheint die Meldung, dass die Konto-Anbindung erfolgreich war. Nun wird man durch eine Kurzeinweisung mit den Grundfunktionen der App vertraut gemacht.

 

 

Wie funktioniert die App?

Der wichtigste Menüpunkt der App ist der oben bereits erwähnte fymio Check. Hier sieht man auf einen Blick, wie viel Geld bis zum nächsten Gehaltseingang noch frei verfügbar ist.

Klickt man den Betrag an, gelangt man zu detaillierteren Informationen. In der nächsten Ansicht werden z.B. der aktuelle Saldo (=Kontostand), die kommenden Ausgaben sowie die frei verfügbare Summe (= Kontostand – kommende Ausgaben) gegenüber gestellt. Auch hier gelangt man durch einen Klick zu weiteren Hintergrundinformationen wie z.B. dem Endsaldo der letzten Finanzperiode, den Einnahmen, fixen Ausgaben, etc.. Diese Daten lassen sich durch einen erneuten Klick immer weiter aufschlüsseln, so dass man am Ende zu den konkreten Abbuchungen gelangt.

 

 

 

 

Für Ziele sparen mit der fymio-App

Unter dem Menüpunkt „Ziele“ lassen sich ganz einfach Sparziele definieren: Hierfür wählt man einen Namen für das Sparziel aus und legt fest, wie viel Geld man ansparen möchte. Nun gibt man z.B. eine Summe an, die man pro Monat zurücklegen möchte. Die App errechnet anschließend automatisch, wann man das Sparziel erreichen wird.

Damit das Geld auch tatsächlich vom Konto auf das eigene Sparkonto überwiesen wird, wird nun ein Dauerauftrag vorbereitet, der durch die Eingabe der TAN-Nr. innerhalb der App bestätigt wird.

 

 

 

 

Wie sicher sind meine Daten in der fymio App?

fymio gehört zur Team Bank AG, einem deutschen Unternehmen mit Sitz in Nürnberg. Die Sicherheitsvorkehrungen sind entsprechend hoch, wie ich auf Nachfrage erfuhr:

 

  • Die Daten werden nur verschlüsselt an fymio weitergegeben und in zertifizierten, deutschen Rechenzentren gesichert. Die Verschlüsselung der Daten erfolgt bei fymio mit einer symmetrischen Verschlüsselung (AES) mit einer Schlüssellänge von 128 Bit. Das Verfahren entspricht dem derzeitigen Stand der Technik.
  • Strenge Anonymisierung- und Verschlüsslungsprozesse verhindern den Zugriff Dritter.
  • Überweisungen sind nur vom Hauptkonto auf ein angebundenes Spar- oder Tagesgeldkonto möglich. Es kann also kein Geld auf fremde Konten überwiesen werden.
  • Die App ist durch ein persönliches Passwort zusätzlich geschützt.
  •  Sollte der User sein Smartphone mal unbedacht zur Seite legen, sperrt die Autolock-Funktion schon nach 90 Sekunden den fymio-Account.

 

Nun war ich beim Lesen der AGB´s über den Punkt gestolpert, dass einige Banken es ihren Kunden aus Sicherheitsgründen untersagen, die PIN zu speichern. Ich habe diesbezüglich bei fymio nachgefragt und folgende Antwort erhalten:

Die Entscheidung und Verantwortung dafür, ob die PIN bei der Bank gespeichert werden soll, trifft der Nutzer. Mit der PSD II, welche Mitte Januar in Kraft getreten ist, wird hier das Recht geändert. Daraus ergibt sich, dass die Daten aus dem Onlinebanking zukünftig dem Kunden „gehören“ und dieser entscheiden kann, wem er die Daten zur Verfügung stellt. Hier ist der Link zum Gesetz zur 2. Zahlungsdiensterichtlinie:

 

Mein Fazit:

Nach anfänglicher Skepsis gefällt mir die App (und die Idee, die dahinter steckt)  inzwischen so gut, dass ich sie auch privat nutze. Ich finde es tatsächlich hilfreich, auf einen Blick zu sehen, wie viel Geld mir für den Monat noch zur Verfügung steht, welche Abbuchungen schon erfolgt sind und welche noch bevorstehen. Außerdem gefällt mir die minimalistische und somit sehr übersichtliche Aufmachung der App.

Meine Befürchtung, die App diene der Team Bank AG lediglich dazu, Werbung für ihr Produkt „easyCredit“ zu machen, hat sich bisher nicht bewahrheitet. Es gibt laut meiner Information zwar gelegentlich Hinweise an Kunden, die über die Option eines Kredites informieren, diese Angebote erfolgen aber nur dann, wenn der Kunde ohnehin über einen längeren Zeitraum so hohe Überziehungszinsen gezahlt hat, dass eine Umfinanzierung für ihn selbst von Vorteil (=günstiger) wäre. Was ich etwas schade finde ist, dass man Einnahmen und Ausgaben nicht manuell einpflegen / korrigieren kann und die App somit ca.  2-3 Monate braucht, um sich an das Ausgabeverhalten zu „gewöhnen“.

Nun interessiert mich wie immer eure Meinung: Habt ihr bereits Erfahrungen mit der fymio App gemacht? Gibt es noch Vorteile oder Kritikpunkte, die ich hier nicht aufgeführt habe? Dann schreibt mir doch! 🙂

 

Liebe Grüße,

 

patricia

 

 

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7 comments on “Erfahrungsbericht: Die Finanzen im Griff mit der fymio App!”

  1. Ich nutze bislang die Finanzcheck App von Buhl Data, würde aber gerne eine neue Lösung haben. Da war ich bei Fymio natürlich gespannt. An und für sich eine schöne Sache. Leider hakt es aber hier und da noch. So kann ich z.B. übers Web keine Zahlung aus den Wiederkehrenden Buchungen löschen. Bekomme zwar den Butto angezeigt, aber es wird nicht ausgeführt. Und ohne diese Funktion, bringt mir die App nicht viel. Aber danke für den Test.

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