Ich habe den Rainbow Cake vor einiger Zeit zufällig in einem youtube Video entdeckt und den Punkt „Einen Rainbow Cake backen“ gleich auf meiner „Liste“ ergänzt:

Der Rainbow Cake macht seinem Namen alle Ehre!

 

Auf den ersten Blick sieht er noch recht unscheinbar aus…

 

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…aber wenn man ihn dann anschneidet, gibt es einen echten „WOW“ – Effekt:

 

 

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Die einzelnen Schichten leuchten in den Farben des Regenbogens!

 

Wie backt man einen Rainbow Cake („Regenbogen Kuchen“)?

 

Es ist zwar nicht schwierig, einen Rainbow-Cake zu backen, aber etwas aufwendig (Ich habe insgesamt ca. 2 Stunden gebraucht!)




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Damit sich die Farben der einzelnen Schichten nicht vermischen, muss nämlich jede einzelne Lage separat gebacken werden. Man sollte als genügend Zeit einplanen. Aber wenn man das Ergebnis sieht, weiss man, dass sich die Mühe lohnt! 🙂

 

Hier ist eine Schritt-für-Schritt Anleitung für den Rainbow Cake:

Das braucht man Für den Teig:

  • 500 ml Buttermilch
  • 250 gr. Zucker
  • 250 g Butter
  • 600 g Mehl
  • 6 Eier (Zimmertemperatur)
  • 2 Päckchen Vanille Zucker
  • ca. 2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz

Lebensmittelfarbe (unbedingt darauf achten, dass die Farbe hitzebeständig ist, so wie diese*  hier –  sonst verfärbt sie sich beim backen und wird braun)

 

Damit der Kuchen nicht zu trocken wird, kommt zwischen die bunten Böden noch eine Creme-Füllung, z.B. Vanillecreme, Zitronencreme oder, wie in diesem Fall: Buttercreme:

Das braucht man für die Buttercreme:

 

  • 400 gr. Butter (Zimmertemperatur)
  • 500 gr. Puderzucker
  • etwas Zitronensaft
  • 1 Prise Salz





Das braucht man zum Verzieren:

z.B. Smarties oder M&M´s in den Farben des Regenbogens.

 

Zubereitung der Böden:

 

1. Für den Teig: Butter, Zucker und Vanillezucker verrühren. Dann die Eier dazu geben und weiter rühren. Wenn alles gut verrührt ist, langsam Mehl, Buttermilch, Salz und Backpulver dazu geben.
2. Nun kleine 6 Schüsseln (ich habe die bunten Kunststoff Schälchen der Kinder vom schwedischen Möbelhaus verwendet) bereit stellen und den Teig gleichmäßig auf die Schüsseln verteilen. Das klappt am besten, wenn man in jede Schüssel immer je 1 Esslöffel Teig gibt, bis keiner mehr übrig ist. Dann jede Teigportion in mit einer anderen Lebensmittelfarbe einfärben.
3 Als nächstes eine 26 cm Springform fetten und etwas Paniermehl darin verteilen (damit der Teig sich leichter löst) und die 1. Teigportion hinein geben. Der Teig muss unbedingt gut in der Form verteilt werden, damit er nach dem Backen schön gleichmäßig hoch ist. Am besten klappt das, wenn man die Form ein wenig schwenkt / schüttelt.
4. Jetzt kann die Springform für ca. 10 Min. bei ca. 175 Grad (Umluft) in den Ofen (mit einem Holzstäbchen testen, ob der Boden fertig ist – also kein Teig mehr am Stäbchen hängen bleibt).
5. Wenn der Boden fertig gebacken ist: Den noch warmen Boden vorsichtig(!) vom Boden der Springform trennen (evtl. mit einem dünnen Messer nachhelfen) und abkühlen lassen.Durch eine Schicht Backpapier zwischen den Böden kann man diese gut stapeln, ohne dass sie verkleben.

 
 




Schritt 8:
 
 

 

Nun Schritt 3 – 5 mit den übrigen Teigportionen wiederholen.




Zubereitung der Buttercreme:

 

1. Die Butter mit dem Handmixer rühren, bis sie schaumig ist. Nun: Salz, Zitronensaft und den Puderzucker langsam dazu geben und ca. 2 Min. rühren, bis die Buttercreme fertig ist.
2. Wenn die Böden richtig abgekühlt sind (wenn´s schnell gehen muss: die Böden ein paar Minuten ins Eisfach legen): Den untersten Boden (z.B. Lia) auf eine Tortenplatte legen und mit der Buttercreme bestreichen.
3. Dann wird der nächste Boden darauf gelegt u.s.w. bis alle Böden verbraucht sind.
4. Zum Schluss wird der Kuchen komplett mit der restlichen Buttercreme bestrichen und nach belieben verziert!

 

Der Kuchen ist seeeehr mächtig – es genügen also „winzige“ Stücke! 😉

 

Habt ihr schon mal einen Rainbow Cake gebacken? Dann freue ich mich über eure Kommentare bzw. Fotos! 🙂

 

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8 comments on “Rainbow-Cake – der Kuchen mit dem „WOW“ Effekt!”

  1. Ich habe mich auch schon mal an einem Regenbogen Kuchen im Glas versucht, war allerdings nicht ganz so schön wie hier auf den Bildern. Vielleicht versuche ich es zum nächsten Geburtstag noch einmal mit diesem Rezept!
    Vilen Dank für die tolle Idee,
    Jochen

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