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Alles, was ihr zum Thema E-Bike wissen müsst

Im letzten Herbst bin ich  im Rahmen einer Pressereise 4 Tage lang mit einem E-Bike durch Österrreich, Slowenien & Italien gefahren. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich mir inzwischen (Juni 2020) ein eigenes E-Bike gekauft habe. Ich habe nämlich festgestellt, dass sich ein E-Bike und sportliche Aktivität nicht ausschließen, sondern ziemlich gut ergänzen.

Da ich mich vor meinem Kauf relativ ausgiebig mit dem Thema E-Bike beschäftigt habe und auf Instagram regelmäßig um Kaufempfehlungen gebeten werde, möchte ich meine aktuellen Erkenntnisse heute mit euch teilen. Es gibt Infos zu folgenden Punkten:

 

  • Allgemeine Informationen zum Thema E-Bike
  • Tipps, auf die ihr beim Kauf eines E-Bikes achten solltet
  • Empfehlungen für sinnvolles Zubehör (vom Navi bis zum Autoträger)
  • Tipps zum Thema Diebstahlschutz und Versicherung

 

Außerdem verrate ich euch, für welches E-Bike ich mich aufgrund des guten Preis-/Leistungsverhältnisses entschieden habe.

 

 

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Allgemeines: Was ist eigentlich ein E-Bike?

Als E-Bike bezeichnet man ein Rad, das mit einem Elektromotor ausgestattet ist, der sich bei Bedarf ganz einfach zuschalten bzw. abschalten lässt. Durch die elektronische Unterstützung ist es möglich, auch ohne große Anstrengung weite Distanzen mit dem Rad zurückzulegen. Strampeln muss (bzw darf) man dabei weiterhin – es ist nur weniger anstrengend.

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Grundlagen: Elektrofahrrad vs. S-Pedelec

 

Es gibt 2 unterschiedliche E-Bike Typen, die ihr kennen solltet:

 

  1. Elektrofahrräder (bzw. Pedelec), die bis zu einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h beim Treten unterstützen und rechtlich normalen Fahrrädern gleichgestellt sind.
  2. S-Pedelecs (bzw. E-Bike 45) die bis zu einem Tempo von max. 45 km/h unterstützen und als Kleinkrafträder gelten. Für diese braucht man nicht nur einen Führerschein der Klasse AM, sondern ist auch verpflichtet, einen Helm zu tragen. Außerdem wird ein Versicherungskennzeichen benötigt und das Ziehen eines Kinder-Fahrradanhängers ist aus Sicherheitsgründen nicht erlaubt, außerdem dürfen S-Pedelecs nicht mit der Bahn transportiert werden.

 

Ein S-Pedelec kommt für mich aus den oben genannten Gründen nicht infrage. Ich habe mich in diesem Beitrag daher ausschließlich auf „einfache“ Elektrofahrräder konzentriert, die umgangssprachlich einfach als E-Bikes bezeichnet werden.

 

 

Tipps, auf die ihr beim Kauf eines E-Bikes achten solltet

 

Es gibt viele Punkte, die ihr beim Kauf beachten könnt – ich habe mal versucht, mich auf die wichtigsten Punkte zu beschränken:

  • Welche Radtypen gibt es (Citybike, Trekkingrad, Mountainbike)
  • Zusammenhang zwischen der Akkugröße und dem Gewicht des Rades
  • Vor- und Nachteile unterschiedlicher Motor-Positonen (vorne, mittig oder hinten)
  • Anzahl der benötigten Gänge
  • Preisklassen

 

 

Welcher Radtyp passt zu Euch?

 

Zunächst solltet ihr euch überlegen, wofür ihr euer E-Bike verwenden möchtet. Möchtet ihr täglich mit dem Rad zur Arbeit fahren? Oder nur gelegentlich mal eine  Radtour machen? Dann sind ein E-Citybike oder ein  E-Trekkingrad die richtige Wahl. Möchtet ihr das Rad verwenden, um Einkäufe nach Hause zu transportieren? Dann solltet ihr über ein E-Lastenrad nachdenken.  Fahrt ihr grundsätzlich auf Asphalt oder zwischendurch auch mal gerne „querfeldein“? Für´s Gelände ist ein E-Mountainbike (Fully = Vollfederung) ideal. Mein persönlicher Favorit ist aktuell ein E-Trekkingrad bzw. ein Citybike mit vernünftigen Reifen, weil ich die Sitzposition einfach komfortabler finde.

 

Der Rahmen

Stahl oder Alu-Rahmen? Falls ihr nicht gerade nach einem Downhill-Rad sucht, bei dem es weniger auf das Gewicht, als auf eine hohe Stabilität und eine hohe Beschleunigung ankommt, würde ich euch zu einem leichten und widerstandfähigen Aluminium-Rahmen raten.

 

Was die Akkuleistung mit dem Gewicht des Rades zu tun hat!

Eine der wichtigsten Fragen vor dem E-Bike Kauf lautet: Was ist euch wichtiger – eine möglichst lange Akkuleistung (500 Watt Akku = höheres Gewicht bei großer Reichweite) oder ein möglichst leichtes Rad (z.B. 300 Watt Akku)?  Diese Überlegung ist besonders wichtig, wenn ihr überwiegend in der Stadt fahrt und euer Rad z.B. täglich in den Keller oder sogar in die Wohnung tragen müsst.  E-Bikes wiegen im Schnitt ca. 24 kg. Gewichte von bis zu 30 kg sind nicht ungewöhnlich. Extrem leichte High-Tech Modelle wiegen inzwischen sogar unter 10 kg. Ich würde mich für den Mittelweg entscheiden und einen Bosch Akku ( Bosch Power Pack 400 ) mit sehr guter Laufleistung, langer Lebenszeit und geringem Gewicht (2,5 kg) wählen.

 

 

Front-, Mittel- oder Heckmotor?

Als Nächstes stellt sich die Frage, ob ihr einen Front-, Mittel- oder Heckmotor benötigt. Front-Motoren sind in Deutschland recht selten, dafür günstig. Sie arbeiten sanft und sind nur für flaches Gelände ausreichend, verlagern den Schwerpunkt des Rades aber ungünstig nach vorne. Heck-Motoren bieten eine bessere Kraftübertragung und sind oft leiser. Mittel-Motoren sind mit ihrem mittigen und tiefen Schwerpunkt die beste,  aber auch teuerste Lösung.

Tipp: Beim Motor solltet ihr auf bewährte Hersteller achten. Besonders häufig wurde mir von Experten die Marke Bosch empfohlen, das wäre somit auch mein aktueller Favorit. Yamaha, Shimano und Panasonic sind mögliche Alternativen. Ich würde mich für einen Bosch- Mittelmotor Active Line Plus entscheiden, denn dieser ist leistungsstark, klein und wiegt nur 3,2 kg.

 

 

Wie viele Gänge benötigt euer E-Bike? 

Falls ihr hauptsächlich in der Stadt fahrt, sind 5-8 Gänge absolut ausreichend. Im Gelände sind mehr Gänge sinnvoll. Mir würde eine 7 – 9 Gang Shimano Schaltung gut gefallen.

 

Ketten oder Nabenschaltung?

Sowohl Ketten- als auch Nabenschaltungen haben Vor- und Nachteile. Kettenschaltungen sind günstiger, leichter und belastbarer (falls ihr z.B. über ein e-Mountainbike nachdenkt), dafür ist der Pflegeaufwand höher. Das heißt: Die Kette und die Kassette müssen sauber gehalten und regelmäßig geschmiert werden. Ein Gangwechsel im Stand sowie die Nutzung einer Rücktrittbremse sind nicht möglich.

Die Nabenschaltung ist etwas teurer, dafür aber in Sachen Verschleiß auf Dauer günstiger. Außerdem kann sie einfacher gewartet werden. Ein Gangwechsel ist auch im Stand möglich, was in der Stadt sehr praktisch ist. Außerdem kann eine Nabenschaltung in Kombination mit einer Rücktrittbremse genutzt werden. Eine Nabenschaltung wäre mir lieber, ist aber kein Muss!

 

Die Bremse

Eine gute Bremse ist aufgrund der hohen Durchschnittsgeschwindigkeit absolut  empfehlenswert. Hier habt ihr die Wahl zwischen einer hydraulischen Felgenbremse und einer hydraulischen Scheibenbremse.

Die hydraulischen Felgenbremse ist relativ günstig,  zuverlässig und wartungsfrei. Bremsbeläge können einfach gewechselt werden. Den Bremsbelagverschleiß muss man gelegentlich am Bremshebel ausgleichen, indem man am Einstellrädchen dreht. Die hydraulische Scheibenbremse hat aufgrund des hohen Flächendrucks eine extrem gute Bremsleistung und lässt sich sehr gut dosieren. Sie muss nicht nachgestellt werden. Der Nachteil der Scheibenbremse ist die höhere Komplexität (was Reparaturen aufwändiger macht) sowie der höhere Preis. Ich würde dennoch eine hydraulische Scheibenbremse bevorzugen.

 

 

Das Fahrwerk:

Das Fahrwerk kann starr sein (= keine Federung), eine Frontfederung (=  Federgabel) oder Vollfederung ( = Federgabel + Dämpfer-System im Heck, Fully genannt) besitzen. Räder ohne Federung bieten ein sehr direktes Fahrgefühl, sind günstiger und wartungsarm. Auf unebenem Untergrund können die Erschütterungen aber als unangenehm empfunden werden.  Gefederte eBikes sind nicht nur komfortabler, sie bieten im Gelände auch einen Sicherheitsgewinn, weil die Räder durch die Federung stets Bodenkontakt haben. Nachteile einer Federung sind ein höherer Preis sowie ein höheres Gewicht. Bei Fahrrädern mit aufrechter Sitzposition kann eine Sattelfederung eine  Alternative sein. Da ich überweigend auf Radwegen fahren werde, ist mir eine Federung nicht besonders wichtig.

 

 

Was kostest ein E-Bike?

Nach meiner Recherche solltet ihr mind. 1.500 – 2.000 € für den Kauf eines E-Bikes einplanen. Ich liebe Schnäppchen – von einem günstigen Baumarkt- oder Supermarkt Rad würde ich aber abraten, da hier z.B.die einzelnen Komponenten häufig nicht gut aufeinander abgestimmt sind. Sinnvoller ist es da,  ein Auslaufmodell einer guten Marke im Fachgeschäft zu kaufen.

 

 

 

Beispiele für E-Bikes mit einem guten Preis-/ Leistungsverhältnis:

 

  • Das E-Trekkingrad Liqbike Activ 9-Gang oder das E-Citybike Liqbike comfort von Linkradquadrat.de. –> Hier geht es zu meinem persönlichen Testbericht.
  • Das E-Citybike 28 Zoll Riverside City Nexus 8 Active Plus 1.699 € von Decathlon
  • Das CUBE Town Hybrid One 500 oder das CUBE Touring Hybrid. Das Town Hybrid kostet aktuell ca. 2057 € . Im Angebot im letzten Herbst gab es das Rad ab 1.649 € bei lucky bike.
  • Das E-Mountainbike Haibike Sduro Hardnine 5.0 für 2.500 € – bzw. im letzten Herbst ab 2.099 € auf Fahrrad24.de

 

 

Stylishe E-Bikes, die nicht wie E-Bikes aussehen:

 

Falls ihr euch gerne ein E-Bike kaufen möchtet, fast ausschließlich kurze Strecken in der Stadt fahrt und  großen Wert auf die Optik des Rades legt, könnten folgende Räder interessant sein:

 

  • VanMoof S3 inkl. Diebstahlschutz per App, elektronischer Gangschaltung und intelligentem Motor. Preis: 1998 €
  • Das Cowboy-Bike: Wartungsfreies Carbon-Riemengetriebe, pannensichere Reifen, inkl. eingebauten Lichtern und blinkendem Bremslicht für mehr Sicherheit. Gewicht: 16 kg, 360 Wh Akku mit bis zu 70 km Reichweite, digitale Vernetzung durch App, inkl. GPS Ortung, Preis: 1.990 €  Nachteil: Das Rad ist nur in Kombination mit dem Smartphone nutzbar, außerdem gibt es bisher nur eine „Herren Version“.
  • Das Sushi-Bike von AW Mobility (Joko & Andy) ,  das nur 999 € kostet und dennoch unter 15 kg wiegt. Preis und Gewicht sind unschlagbar. Die Optik ist ebenfalls gut. Nachteil: Es hat  keine Gangschaltung und auch nur einen 125er Akku, der für ca. 35 – 60 km reicht. Dafür gibt es eine Damenversion.

 

 

 

E-Bike Wartung: Diese Inspektions-Intervalle sind sinnvoll

Um lange Spaß an eurem E-Bike zu haben, solltet ihr es mindestens 1 x jährlich bzw. nach 1000 km zur Inspektion bringen. Falls ihr euer Rad online bestellt habt, wird im Serviceheft vermutlich eine erste Wartung nach 6 Wochen bzw. den ersten 100 km empfohlen. Ich würde die erste Inspektion spätestens nach 500 km durchführen lassen. Eine E-Bike Inspektion beinhaltet für gewöhnlich folgende Punkte:

 

  • Schraubverbindungen nachziehen, Bremsen- und Reifencheck
  • Laufrad, Radlager und Tretlager prüfen
  • Verschleiß der Kette und Steuersatz prüfen.bzw. einstellen
  • Rahmen und Anbauteile überprüfen & Schaltung einstelllen
  • Systemcheck / Softwareupdate
  • Überprüfung der Elektronik und Bedienelemente

 

Die Kosten für ein Inspektion betragen ja nach Umfang ca. 30 – 80 € + Material.

 

 

E-Bike Pflege: Auf diese Punkte solltet ihr achten

 

Um die Lebensdauer eures Rades zu erhöhen, solltet ihr euer E-Bike regelmäßig von Schmutz befreien. Vor dem Waschen des Bikes solltet ihr den Akku entfernen. Zum Reinigen eignet sich ein Bike-Shampoo Amazon Affiliate Link. Auf keinen Fall solltet ihr einen Hochdruckreiniger verweden.  Zur Pflege der Kette solltet ihr diese ca. alle 500 – 800 km mit einem speziellen Kettenreiniger Amazon Affiliate Link und einer Bürste (z.B. alte Zahnbürste + Lappen) reinigen und anschließend sorgfältig ölen. Das Öl solltet ihr  vorne am Motor auftragen, damit kein Öl in die Bremsen gelangt, welche am hinteren Ritzel sitzen.

 

 

Außerdem solltet ihr folgende Punkte regelmäßig überprüfen:

  • Sitzen alle Schrauben fest?
  • Stimmt der Luftdruck in den Reifen?
  • Müssen die Bremsklötze erneuert werden?

 

 

Akku Pflege: Diese Tipps erhöhen die Lebensdauer

 

  1. Lagere den Akku nie im leeren Zustand und lade ihn nach Möglichkeit auch bei Nichtbenutzung 1 x pro Monat voll auf.
  2. Fahre den Akku während der ersten 2- 3 Fahrten möglichst komplett leer und lade ihn unbedingt vollständig auf, damit er seine volle Kapazität erreichen kann.
  3. Fahre den Akku möglichst nicht komplett leer, sondern lade ihn bei ca. 40 % wieder auf.
  4. Lade den Akku im Winter erst auf, wenn er die Zimmertemperatur erreicht hat.
  5. Bewahre den Akku vor allem im Winter bei Zimmertemperatur auf.

 

 

 

Wie schütze ich mein E-Bike vor einem Diebstahl?

Um euer E-Bike vor einem Diebstahl zu schützen bzw. euch für den Fall der Fälle abzusichern, solltet ihr folgende Punkte beachten:

 

  • Das Rad unbedingt vor der 1. Fahrt fotografieren und codieren lassen bzw. den vorhandenen Code notieren.
  • Das Bike stets gut sichtbar anschließen (nicht bloß abschließen)
  • Ein Schloss mit höchster Sicherheitsstufe Amazon Affiliate Linkverwenden. Ein Beispiel hierfür ist das ABUS Bordo Granit X-Plus 6500/85 mit der höchsten Sicherheitsstufe 15.
  • Eine Versicherung abschließen! Ich habe mich für die Fahrradversicherung der Ammerländer Versicherung zum Preis von 6,92 € pro Monat entschieden, da diese nicht nur den Neuwert des Rades bei einem Diebstahl erstattet,  sondern auch für Reparaturkosten nach einem Sturz oder Unfall bzw. Vandalismus aufkommt. Ein weiteres Highlight: Der Pick-up Service (= Kosten für das Abschleppen des Rades nach einer Panne)  sowie die Pannenhilfe vor Ort.

 

 

Empfehlungen für sinnvolles Fahrrad-Zubehör:

 

Mein Lieblings-Helm:

Ich bin mit meinem Abus Helm Amazon Affiliate Link  sehr zufrieden. Dieser sitzt im direkten Vergleich doch wesentlich besser, als der 10 € Helm vom Discounter, den ich im Frühjahr gekauft und wieder umgetauscht habe. Preis: Ca. 48 €.

 


 

Ein Rucksack inkl. Rücken-Protektor

 

Ich würde einen solchen Rucksack mit Rücken-Protektor empfehlen, falls ihr täglich mit dem Rad zur Arbeit fahrt und ohnehin einen Rucksack tragt.

 

 


 

Welches Fahrrad-Navi ist empfehlenswert?

 

Falls ihr nur gelegentlich fahrt und euer  Smartphone als Navi benutzen möchtet, kann ich euch eine wasserdichte Smartphonetasche Amazon Affiliate Linkempfehlen:

 

Mit der App Komoot könnt ihr ganz einfach Touren in eurer Umgebung planen! Alternativ sind Fahrrad-Navis wie das Garmin Edge Explore sehr empfehlenswert!

 


 

Nie wieder Reifenwechseln?!

Schwalbe „unplattbar“ Reifen inkl. Pannenschutz sind ein echter Traum für jeden Radfahrer! Amazon Affiliate Link

 


 

E-Bikes transportieren

Falls ihr euer E-Bike mit in den Urlaub nehmen möchtet, fragt ihr euch vermutlich, wie ihr dieses transportieren könnt. Die Antwort: Mit jedem normalen Fahrradträger. Da E-Bikes relativ schwer sind, müsst ihr aber unbedingt auf das zulässige max. Gewicht achten:

 

 


 

Modelle, Technik Kaufberatung:

Wenn ihr euch nun noch ausführlicher mit dem Thema E-Bike Kauf befassen möchtet oder euch Tipps zu Qualitätsmerkmale, den unterschiedlichen Elektromotoren und der dahintersteckenden Technik wünscht, kann ich euch -> dieses Buch Amazon Affiliate Link hier empfehlen. Ich habe den Autor Martin Häußermann auf meiner letzten Pressereise kennengelernt und durfte bereits einen Blick in´s Buch werfen. Das Preis- / Leistungsverhältnis ist aus meiner Sicht sehr gut. Und als Bonus gibt es sogar noch ein Reisespecial zum Elberadweg!

 

 

 

Sonstige Fragen, die ich mir in den letzten Tagen rund um das Thema E-Bike gestellt habe:

 

  • Darf man Elektro-Fahrräder mit dem Zug transportieren? Ja, ihr solltet aber in der Hochsaison unbedingt frühzeitig Tickets reservieren!
  • Was kostet es, einen E-Bike Akku zu laden? Das Laden eines 500 Wh Akkus kostet ca. 15 Cent.
  • Wie weit kann man mit einer Akku-Ladung fahren? Das hängt von vielen Faktoren (Akku, Gewicht, Fahrmodus, etc.). Mit dem Reichweiten Assistenten kannst du deine persönliche Reichweite einfach ausrechnen. Das Ergebnis lag bei mir zwischen 35 und 213 km.
  • Wie lange dauert es, einen E-Bike Akku zu laden? ca. 3 – 6 Stunden.
  • Muss man auf einem E-Bike einen Helm tragen? Nein, auf einem S-Pedelec aber schon.
  • Was macht man, wenn der Akku unterwegs leer ist? Einfach ohne Akku weiterfahren-  oder eine Pause machen und den Akku laden.
  • Kann man mit einem E-Bike auch im Regen fahren? Natürlich! Die Systeme sind wasserdicht.
  • Wie hoch ist die Lebensdauer eines Akkus? Ein guter Akku hält ca. 30. – 100.000 Km bzw. 500-1000 Ladezyklen. Eine Lebensdauer von über 10 Jahren ist möglich, im Durchschnitt hält ein Akku ca. 5 Jahe.
  • Was kostet ein Ersatzakku? Der Bosch Active Line Plus 400 kostet ca. 500 €
  • Was bedeutet Rekuperation? Einige Heckmotoren bieten die Möglichkeit, Energie zurückzugewinnen und den Akku so während der Fahrt zu laden (z.B. durch Muskelkraft oder lange bergab Fahrten)
  • Kann man E-Bikes mit einem normalen Auto-Fahrradträger transportieren? Grundsätzlich schon, ihr solltet den Akku aber während der Fahrt entnehmen und aufgrund des hohen Gewichts von E-Bikes auf das max. Gewicht des Fahrradträgers achten. 
  • Ab welchem Alter dürfen Kinder auf E-Bikes fahren? Im Prinzip gibt es hier keine Altersbeschränkung – sinnvoll ist es ab einem Alter von 12 – 14 Jahren.

 

 

 

Mein Fazit:

Inzwischen habe ich mir mein 1. E-Bike gekauft. Aufgrund des guten Preis-/Leistungsverhältnisses habe ich mich für das Liqbike Active 9-Gang entschieden. Meinen Erfahrungsbericht findet ihr -> hier. Außerdem plane ich gerade diverse Radtouren – vom Ruhrtal – bis zum Rhein-Radweg. Und der  Alpe Adria Radweg als Familientour steht nun ebenfalls ziemlich weit oben auf unserer  Reise-Bucketlist.

 

Viele Grüße,

 

P.S.: Falls noch Fragen offen geblieben sind oder ihr weitere Tipps bzw. Erfahrungsberichte zum Thema Elektrofahrrad habt, freue ich mich über Kommentare.

 

 

Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

1 comment on “Alles, was ihr zum Thema E-Bike wissen müsst!”

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