Dieser Bericht ist zugleich mein Beitrag zur Blogparade „Mein schönster Reisemoment“ von Gecko-Footsteps, einem tollen Blog über das Reisen mit Kindern.

 

Ich liebe es zu reisen. Mein Fernweh war schon immer größer als mein Heimweh… und selbst geheiratet haben mein Mann und ich unter Palmen: Am Strand von Punta Cana. Weil das Meer in der Kombination mit  Sonne &  Palmen so stark an meine/unsere Vorstellung von einem perfekten Tag geknüpft war…! 🙂

 

Reisen ist die Sehnsucht nach dem Leben. Kurt Tucholsky

 

Und genau so ist es bei mir. Seit die Kinder da sind hat sich aber nicht nur unser Leben verändert, auch die Art zu reisen ist eine ganz andere geworden:

 

Statt eine Interrail Tour durch  Europa zu machen oder spontan zu einer Nilkreuzfahrt aufzubrechen,  zog es uns seit der Geburt unserer Kinder in diverse Familienhotels auf Mallorca bzw. der Türkei (-> kurze Flugzeit, AI, Kinderpool und Minidisco inklusive), weil uns dort der Erholungswert einfach am höchsten schien.

 

Zusätzlich nutzten wir die langen Wochenenden dazu, möglichst oft  „raus“ zu kommen aus der gewohnten Umgebung. So sahen wir etliche  Centerparcs (bzw. Roompot Parks), unzählige Ferienwohnungen, diverse Kinderbauernhöfe (vom Münsterland bis zur Nordsee), machten 2 Wohnmobil-Touren und einige Städtereisen (Hamburg, München, London, Paris,…). Außerdem noch einen Zelturlaub in Italien  und letztes Jahr in den Osterferien einen Ski-/ Wanderurlaub in Tirol.

 

Aber das Fernweh blieb…

 

Um so größer war meine Freude, als sich vor Kurzem die Möglichkeit bot  für 10 Tage nach Sydney zu fliegen, um dort meinen Bruder, seine Frau und ihr neugeborenes Baby zu besuchen.

 

Am 24.02.15  ging es los: Ab Düsseldorf über Wien und Bangkok nach Sydney. Glücklicherweise hatte ich die Chance über Miles&More Prämienmeilen in der Business Class zu fliegen, was für einen Flug nach Australien absolut zu empfehlen ist (-> Bericht folgt) – zumindest für den „Nachtflug“ (also den 1. Flug auf dem Hinflug und den 2. auf dem Rückflug). Auf den Seiten meilenoptimieren.com oder vielfliegertreff.de  gibt es viele interessante Tipps zum Thema Meilen sammeln / einlösen!

 

Frühstück!
Frühstück!

 

In Sydney angekommen haben wir uns zunächst ans Hafenbecken gesetzt und die Atmosphäre genossen:

 

sydney2

 

 

Ich muss dazu sagen, dass mich noch nie eine Stadt auf Anhieb so begeistert hat! Ob es die Menschen waren, das viele Wasser, das Klima, die Natur… ich kann es gar nicht so genau sagen – es ist wohl die Mischung aus all dem, was mich so fasziniert hat!

 

Entsprechend schwer ist es mir gefallen einen „schönsten Reisemoment“ aus den vielen schönen Momenten in Sydney auszuwählen.

 

Zur Wahl standen:

 

Der Coast Walk vom Coogee Beach zum berühmten Bondi Beach (entlang der Steilküste, vorbei an  wunderschönen kleinen Badebuchten) – natürlich inkl. Badestopp am Bondi Beach:

 

 

Die Fahrt in die Blue Mountains:

Wenn ich genug Zeit gehabt hätte, hätte ich mir gerne ein  Auto gemietet und wäre die Ostküste entlang gefahren um noch viel mehr von diesem faszinierenden Kontinent zu sehen – meine Zeit war aber leider sehr knapp bemessen und so entschied ich mich Sydney zumindest an einem Tag zu verlassen. Nach einer 2 stündige Bahnfahrt kam ich in  Katoomba  an – und hatte einen atemberaubenden Blick über die Blue Mountains:

 

 

bluemountains1

 

 

Die Fahrt mit dem Wassertaxi  (vorbei an der beleuchteten Oper mit Blick auf die Skyline Sydneys). Das war zwar Preis-/Leistungsmäßig  sehr teuer (60 $ – die Fähre kostet einen Bruchteil), es war den Spaß aber Wert, weil es eine spontane Idee war und ein toller Moment!

 

 

sydney5

 

Der Blick vom Sydney Tower: Vorne: Das Hafenbecken, weiter hinten: Der Pazifik!

 

 

sydney6

 

 

Das Essen im  Jamie Oliver Restaurant – besonders zu empfehlen sind die „World´s best olives on ice“ – die wir mal während eines London Aufenthalts entdeckt haben und die ihren Namen zu Recht tragen! 🙂

 

jamie_oliver

 

 

Schokoladen Spezialitäten von Max Brenner (ich liebe „salted caramel“…)

 

 

max_brenner

 

Ach, ich könnte jetzt noch so viele tolle Dinge aufzählen, aber ich muss mich ja entscheiden… und so fällt meine Wahl dann doch auf folgenden Moment:

 

Als wir in Manly  nach dem Schwimmen im Meer bei Moo´s Burger (einem kleinen Burger Laden an der Uferstraße) saßen, am anderen Ende der Welt, mit Blick auf den Pazifik und den besten Burger aller Zeiten aßen:

 

 

 

 Wagyu Beef Burger + mit Bacon & Käse überbackene Pommes (ein absoluter Traum!!!) essen – mit Blick auf den Pazifik – dazu ein Corona Beer!

 

Warum mir genau dieser Moment so besonders gut in Erinnerung geblieben ist, kann ich gar nicht sagen… vermutlich weil einfach alles stimmte!

 

 

Vorher  waren wir mit der Fähre vom Circular Quay nach Manly gefahren:

 

 

 

 

 

 

 

Dann sind wir im Pazifik geschwommen:

 

 

Shark sighted today...
Hai-Alarm am Manly Beach

 

 

 

 

Und nach dem Essen dann entlang des „Manly Scenic Walkways“  zum Shelly Beach gelaufen, vorbei an den vielen „Water Dragons“, die sich am Wegesrand sonnten:

 

 

 

 

 

 

 

Vom Shelly Beach aus ging es weiter zu einem etwas abenteuerlichen Marsch entlang des „Blue Fish Tracks“ durch das Naturschutzgebiet im Sydney Harbour National Park und schließlich mit dem Bus  zurück zum Hafen.

 

Das war er nun, mein erster Bericht über meine Reise nach Sydney. Ich werde in den nächsten Tagen (bzw. Wochen) noch weiter Berichte schreiben, unter anderem auch einen Bericht mit Tipps für Familien. Schaut doch einfach zwischendurch noch mal vorbei, ich würde mich freuen! 🙂

 

Hat Euch der Bericht gefallen oder habt ihr Tipps für eine Reise nach Sydney? Ich freue mich über Kommentare!

 

 

 

 

 

 

 

Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

9 comments on “Mein Beitrag zur Blogparade „Mein schönster Reisemoment“: Burger essen in Sydney!”

  1. Meine liebe Tochter,
    ich freue mich so sehr für Dich…..und wenn ich das lese, wäre ich so gerne dabei gewesen. Durch deinen Bericht und die schönen Fotos gibst Du uns allen ein Stück von deinen wunderschönen Erlebnissen mit.
    Reisen ist sehr wichtig, um andere Luft zu schnuppern, um andere Kulturen kennen zu lernen. Und vor allem, um andere Menschen in deren Heimat kennen zu lernen und Erfahrungen zu sammeln. Man erweitert seinen Horizont kann seine gelernten Fremdsprachen anwenden und die Lebensfreude steigt.
    Durch Urlaubsreisen in meiner Kindheit nach Frankreich habe ich auch meinen jetzigen Partner kennengelernt. Es waren die Camping-Urlaube in Südfrankreich, die uns zusammen gebracht haben. Dort habe ich mich schon als Kind wohl gefühlt und kehre immer wieder an den gleichen Ort zurück. Mittlerweile bin ich mit meinem Franzosen glücklich verheiratet.
    Meine erste Flugreise (mit 17 Jahren) ging nach Israel! Die „Stadt Mainz“ hat Schüler/Innen für drei Wochen als Friedensboten nach Israel geschickt und ich durfte dabei sein. Es war mein erster Flug und obwohl ich mich beim Fliegen nicht ganz wohl fühle, ziehe ich es immer noch vor mich ins Flugzeug zu setzen um andere Länder kennen zu lernen.
    Vor allem habe ich in Israel das „Rote Meer“ kennengelernt, das Paradies für Taucher. Als meine Kinder schon groß waren habe ich noch meine Tauchausbildung gemacht und Urlaube in Ägypten (Hurghada /Safaga) folgten.
    Meine erste Flugreise mit Dir und Deinem Bruder ging nach Griechenland zur Insel „Santorin“ (Kykladen ). Es war ein bisschen Abenteuerurlaub mit Euch beiden auf dem Campingplatz…aber ein wunderschönes Erlebnis mit meinen jugendlichen Kindern.
    Anderes Klima spüren, andere Klänge hören oder bedeutende Bauwerke und Kunstwerke wahrnehmen, das treibt mich an zu verreisen und da kann ich dich so gut verstehen.
    Wichtig ist natürlich auch das Essen. Andere Zubereitung andere Gerüche, neue Gewürze. Manchmal sind es auch die einfachen Gerichte in besonders schöner Atmosphäre, die uns glücklich machen.
    Wir freuen uns auch schon auf die Fortsetzung und vielleicht machen wir ja auch irgendwann wieder mal alle gemeinsam eine Urlaubsreise…???? Vielleicht nach Australien zu unseren Kindern und dem Enkelkind : )
    Deine Mom

  2. Hallo Patricia,
    Sydney ist so toll. Ich habe dort drei Monate gelebt und es ist auch heute noch eine meiner Lieblingsstädte. Ich habe in Manly zwar keine Burger gegessen, aber die anderen Aktivitäten, die Du beschreibst, kenne ich auch sehr gut und kann deshalb genau nachfühlen, warum Du so begeistert bist. Danke für die Teilnahme an meiner Blogparade.

    Viele Grüße,
    Sabine

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.