
Punkt 81 – 100 der 100 Dinge, die du mit 18 können musst
Mit 18 ist man offiziell erwachsen. Aber ist man auch bereit fürs ECHTE Leben? Passend zu meiner Life Skill Bucketlist, die ihr euch hier kostenlos herunterladen könnt, folgen nun die Details zu den Punkten 81 – 100. Die Links zu den weiteren Punkten habe ich unten im Beitrag aufgelistet.
#81 Versicherungen vergleichen und abschließen
So gehts:
Welche Versicherungen wirklich wichtig sind
- Pflicht: Kfz-Haftpflicht (für Autobesitzer), Krankenversicherung.
- Sehr sinnvoll: Privathaftpflicht (zahlt Schäden, die du anderen zufügst), Hausrat
- Optional/abhängig von Lebenssituation: Berufsunfähigkeitsversicherung (wenn Einkommen abgesichert werden soll), Rechtsschutz, Auslandskrankenversicherung, Zahnzusatz, Risikolebensversicherung.
So gehst du vor:
- Bedarf klären: Was muss abgesichert sein (z. B. Gesundheit, Eigentum, Einkommen)?
- Vergleichsportale nutzen: z. B. Check24.
- Leistung (nicht nur Preis!) vergleichen.
- Deckungssumme (Haftpflicht mind. 10 Mio €)
- Über Selbstbeteiligung nachdenken (macht Beiträge günstiger, aber im Schadenfall zahlst du einen Betrag X).
- Bewertungen & Tests ansehen (z. B. Stiftung Warentest).
- Angebot direkt beim Anbieter oder über seriösen Makler abschließen.
- Vor Vertragsabschluss genau lesen (Ausschlüsse, Kündigungsfrist).
- Policen & Bedingungen digital + ausgedruckt aufbewahren.
- Kündigungsfrist im Kalender eintragen (meist 3 Monate vor Ablauf).
- Nicht doppelt versichern (z. B. Handy extra, wenn schon in Hausrat enthalten).
- Alle paar Jahre Tarife vergleichen -> oft bessere Konditionen möglich.
Bei Fragen lieber unabhängigen Versicherungsmakler statt Vertreter nutzen.
#82 Wissen, worauf man beim Mieten einer Wohnung achten muss
- Budget: Faustregel max. 30–35 % deines Nettoeinkommens für Warmmiete.
- Unterlagen bereithalten: Gehaltsnachweise, Schufa-Auskunft, Mieterselbstauskunft, Ausweis-Kopie.
- Bedarf klären: Größe, Lage (Arbeitsweg, ÖPNV, Einkauf), Ausstattung (Balkon, Küche, Stellplatz).
- Besichtigung: Wohnung genau ansehen: Zustand von Bad, Küche, Fenstern, Heizung.
- Lärm & Umgebung: Verkehr, Nachbarschaft, Baustellen.
- Fragen stellen: Nebenkosten (Heizung, Wasser, Strom), Renovierungen, Internetanschluss, Hausordnung.
- Mietvertrag prüfen: Sind Miete & Nebenkosten klar geregelt? (Warm- vs. Kaltmiete)
- Kaution: Max. 3 Monatskaltmieten.
- Befristung / Kündigungsfrist: Standard 3 Monate, Sonderklauseln prüfen.
- Schönheitsreparaturen: Klauseln oft unwirksam → im Zweifel prüfen lassen.
- Staffelmiete/Mietpreiserhöhung: Steht das im Vertrag?
- Nach Vertragsunterschrift: Übergabeprotokoll machen (Fotos von Schäden, Zählerstände).
- Kaution überweisen (meist auf separates Kautionskonto).
- Adresse ändern (Meldeamt, Bank, Arbeitgeber).
Tipps: Mehrere Wohnungen vergleichen → nicht das Erstbeste nehmen. Nicht unter Druck setzen lassen bei Besichtigungen. Lieber einmal den Vertrag von einem Profi (z. B. Mieterverein) prüfen lassen.
#83 Einen Personalausweis bzw. Reisepass beantragen/verlängern
So gehts:
- Termin im Bürgeramt/Rathaus online oder telefonisch vereinbaren.
- Dokumente mitnehmen: Altes Ausweisdokument (falls vorhanden), Biometrisches Passfoto (aktuelles, Normen beachten), Geburts- oder Heiratsurkunde (in manchen Fällen), Bargeld oder EC-Karte für Gebühren
- Im Amt: Formular ausfüllen (meist direkt vor Ort). Foto + Fingerabdrücke abgeben (Pflicht beim Reisepass, beim Ausweis ab 6 Jahren). Gebühr bezahlen: Personalausweis: ca. 37 € (ab 24 Jahren, 10 Jahre gültig), Reisepass: ca. 60–70 € (ab 24 Jahren, 10 Jahre gültig) Vorläufiges Dokument kann auf Wunsch sofort ausgestellt werden (gegen Aufpreis).
Bearbeitung & Abholung: Personalausweis: ca. 2–4 Wochen, Reisepass: ca. 4–8 Wochen (Express geht schneller, aber teurer) Abholung meist persönlich mit Abholschein & altem Dokument.
Tipps: Frühzeitig beantragen (mind. 3 Monate vor Ablauf, für Reisen noch früher). Für Fernreisen fast immer Reisepass (mind. 6 Monate gültig!). Alte Dokumente nicht wegwerfen – sie werden meist eingezogen oder gestempelt.
#84 Sichere Passwörter wählen und einen Passwort-Manager nutzen.
- Sichere Passwörter erstellen
- Lang: mind. 12–16 Zeichen.
- Kombiniert: Groß-/Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen.
- Kein Muster: Keine Namen, Geburtsdaten, „1234“, Tastaturfolgen.
- Merksatz-Methode: z. B. „Mein Hund frisst 2x täglich!“ → ergibt Mhft2xt!
Passwort-Manager nutzen (empfohlen):
- Programme wie Enpass oder 1Password speichern alle Passwörter verschlüsselt.
- Du brauchst nur noch ein starkes Master-Passwort.
Vorteil: Automatisches Einfügen, sichere Generierung, Synchronisation auf allen Geräten.
Extra-Sicherheit: 2-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren. Keine Wiederverwendung von Passwörtern (ein Konto = ein Passwort). Backup des Passwort-Managers an sicherem Ort (z. B. Cloud + verschlüsselt oder USB).
#85 Einen Brief schreiben und per Post verschicken (mit echter Briefmarke oder digitaler Briefmarke)
- Brief schreiben. An offizielle Stelle: 7 Leerzeilen, dann: Empfängeradresse. Leerzeilen, Ort und Datum (rechtsbündig)
- Betreff:….., Anrede, Text, Grußformel, Unterschrift, Adresse
- Briefumschlag beschriften. Aufbau: Absender oben links: Name, Adresse, Empfänger unten rechts: Name, Adresse
- Oben rechts: Platz für die Briefmarke. Option A: Klassische Marke. Im Supermarkt, Kiosk, Postfiliale kaufen. Option B: Digitale Marke In der Post-App (z. B. „Post & DHL“) kaufen. Du bekommst einen 9-stelligen Code. Mit Kugelschreiber oben rechts auf den Umschlag schreiben.
- Brief verschicken: In einen gelben Briefkasten werfen oder in der Postfiliale abgeben.
Zustellung innerhalb Deutschlands: meist 1–2 Werktage.
Tipps: Für wichtige Dokumente: Einschreiben (Nachweis). Adresse lesbar schreiben (Druckbuchstaben helfen). Internationale Briefe: richtige Portostufe wählen (z. B. EU, Welt).
#86 Deine Rechte und Pflichten als Mieter und Arbeitnehmer kennen
Rechte als Mieter
- Gebrauch der Wohnung: wie im Vertrag vereinbart.
- Mängel melden & beseitigen lassen (z. B. Heizung kaputt).
- Kündigungsschutz: Vermieter braucht rechtliche Gründe.
- Betriebskosten-Abrechnung: Anspruch auf Einsicht & Erklärung.
Pflichten:
- Pünktlich Miete zahlen.
- Sorgfältig behandeln (keine Schäden verursachen).
- Hausordnung einhalten (z. B. Ruhezeiten).
- Kleinreparaturen evtl. selbst zahlen (wenn im Vertrag vereinbart, meist bis ca. 100 €).
Rechte als Arbeitnehmer
- Lohnzahlung (pünktlich, laut Vertrag/Tarif).
- Urlaub: mind. 20 Tage bei 5-Tage-Woche (gesetzlich).
- Arbeitszeitgesetz: max. 8 Std/Tag (mit Ausnahmen), Pausen, Ruhezeiten.
- Kündigungsschutz (abhängig von Dauer & Betriebsgröße).
- Arbeitsschutz: sicherer Arbeitsplatz, keine Gesundheitsgefährdung.
- Gleichbehandlung: kein Nachteil wegen Geschlecht, Herkunft, Religion etc.
Pflichten:
- Arbeitsleistung erbringen (die vereinbarte Tätigkeit).
- Weisungen befolgen (innerhalb des Vertrags).
- Sorgfalt & Treue: keine Geschäftsgeheimnisse verraten, keinen Schaden zufügen.
- Krankheit melden (unverzüglich, Attest ab 3. Tag).
#87 Eine überzeugende Bewerbung inkl. Lebenslauf schreiben
So gehts:
Bewerbungsschreiben (max. 1 Seite). Ziel: Interesse wecken & zeigen, warum du passt. Aufbau:
- Kopf: Deine Kontaktdaten + Empfängeradresse, Datum, Betreff („Bewerbung als …“).
- Anrede: „Sehr geehrte/r Frau/Herr …“ (Ansprechpartner herausfinden!).
- Einleitung: Kurzer Aufhänger („Mit großem Interesse habe ich Ihre Stelle gelesen …“).
- Hauptteil: Relevante Qualifikationen & Erfahrungen (mit Bezug zur Stelle).
- Motivation: Warum diese Firma?
- Stärken (2–3, mit Beispielen).
- Schluss: Einladung zum Gespräch („Über eine Einladung freue ich mich …“).
- Gruß & Unterschrift.
Lebenslauf (max. 2 Seiten)
- Übersichtlich, tabellarisch, chronologisch (aktuellstes zuerst).
- Abschnitte:
- Persönliche Daten: Name, Adresse, Telefon, E-Mail, Geburtsdatum (optional).
- Berufserfahrung: Firma, Zeitraum, Position, Aufgaben/Stärken → stichpunktartig.
- Ausbildung/Studium: Schule, Ausbildung, Hochschule mit Abschlüssen.
- Kenntnisse: Fremdsprachen, IT, Zertifikate.
- Freiwilliges/Interessen: nur wenn relevant & positiv.
Anlagen:
- Arbeitszeugnisse, Zertifikate, Urkunden.
- Alles in einer PDF-Datei zusammenführen.
Gestaltung & Tipps
- Klar & schlicht (Arial/Calibri, keine verspielten Designs).
- Keine Rechtschreibfehler! (einmal gegenlesen lassen).
- Individuell: Anschreiben auf jede Stelle anpassen.
- Ehrlich, nichts erfinden – aber Stärken hervorheben.
- Kurz gesagt:
- Anschreiben = Warum ich + warum die Stelle.
- Lebenslauf = Fakten klar & chronologisch.
- PDF, ordentlich, fehlerfrei.
#88 Wählen gehen
So gehts:
- Wahlbenachrichtigung kommt per Post ein paar Wochen vor der Wahl.
- Darin steht: Wahltag, Uhrzeit, Wahllokal.
- Mitbringen: Personalausweis/Reisepass + Wahlbenachrichtigung.
- Im Wahllokal: Ausweis + Wahlbenachrichtigung vorzeigen.
- Stimmzettel erhalten.
- In die Wahlkabine gehen → geheim ankreuzen.
- Stimmzettel falten, in die Wahlurne werfen.
Briefwahl (Alternative)
- Mit der Wahlbenachrichtigung Briefwahlunterlagen beantragen (online, per Post, im Rathaus).
- Zuhause ausfüllen, unterschreiben, in Umschlag stecken.
- Kostenlos per Post abschicken oder im Rathaus/Wahllokal abgeben.
Tipps: Nur ein Kreuz pro Wahlfeld, sonst ist der Zettel ungültig. Rechtzeitig hingehen (meist 8–18 Uhr geöffnet). Bei Briefwahl: Umschlag spätestens 3 Tage vor der Wahl losschicken.
#89 Ein Paket verschicken
- Paket vorbereiten
- Stabilen Karton wählen (nicht zu groß, nicht zu klein).
- Inhalt mit Papier, Luftpolsterfolie oder Stoff gut polstern.
- Karton mit Klebeband sicher verschließen.
- Adresse aufschreiben: Empfänger: Name, Straße + Hausnummer, PLZ + Ort, Land.
- Absender: klein oben links oder Rückseite. Möglichst gut lesbar, ohne Schnörkel.
- Versandart wählen: Online bei DHL, Hermes,… Preis hängt von Größe & Gewicht ab.
- Online frankieren -> Etikett ausdrucken & aufkleben. Filiale/Paketshop -> dort bezahlen & Label bekommen.
- Im Paketshop, Postfiliale oder Packstation abgeben.
- Quittung mit Sendungsnummer aufbewahren -> damit kann man das Paket verfolgen.
Tipp: Bei Wertgegenständen: versicherten Versand wählen. International: Zollunterlagen beilegen (Formular meist online oder in der Filiale). Packstation geht nur mit Registrierung (App).
#90 Einen Vertrag korrekt kündigen
- Vertragsdaten prüfen
- Kündigungsfrist: steht im Vertrag oder in den AGB (z. B. 3 Monate zum Laufzeitende).
- Mindestlaufzeit: Erst nach Ablauf kündbar.
- Form: schriftlich (Brief, E-Mail, Online-Portal).
Kündigungsschreiben erstellen. Dieses muss folgende Informationen enthalten:
- Deinen Namen + Adresse
- Anbieter + Adresse
- Datum
- Betreff: „Kündigung meines Vertrags [Nummer]“
- Klarer Satz: „Hiermit kündige ich fristgerecht zum nächstmöglichen Termin.“
- Unterschrift (bei Brief)
Versand:
- Sicherster Weg: Einschreiben mit Rückschein oder Fax mit Sendeprotokoll.
- Online-Accounts haben oft Kündigungsbutton (seit 2022 Pflicht bei vielen Verträgen).
- E-Mail: nur, wenn im Vertrag erlaubt.
- 4. Bestätigung abwarten
- Schriftliche Kündigungsbestätigung anfordern.
- Prüfen, ob Enddatum korrekt ist.
Tipps: Frühzeitig kündigen → lieber etwas zu früh als zu spät. Fristen im Kalender notieren (z. B. Handyvertrag, Versicherung, Fitnessstudio). Bei Problemen: Verbraucherzentrale oder Anwalt einschalten.
#91 Wichtige Dokumente sortieren / vernünftig ablegen
Das richtige Ablegen von Dokumenten spart Zeit & Nerven (alles schnell griffbereit). Grundprinzip:
- Ordnungssystem wählen: Ordner (Papierform) oder digital (gescannte PDFs + Cloud/Festplatte).
- Themen trennen: nicht alles in einen Ordner werfen.
- Klare Beschriftung = schneller Zugriff.
Wichtige Kategorien (Beispiele):
- Persönliches: Ausweis, Pass, Geburts-/Heiratsurkunden
- Arbeit & Verträge: Arbeitsvertrag, Gehaltsabrechnungen, Zeugnisse
- Wohnung: Mietvertrag, Nebenkosten, Versicherungen, Strom/Gas
- Finanzen & Steuern: Bankunterlagen, Kredite, Steuerbescheide
- Gesundheit: Krankenversicherung, Arztbriefe, Impfpass
- Versicherungen: Policen, Beitragsrechnungen
- Auto: Kaufvertrag, Versicherung, Werkstattrechnungen, TÜV
Papierablage:
- 1–2 breite Ordner mit Trennstreifen oder Register (A–Z oder Themen).
- Klarsichthüllen für einzelne Dokumente.
- Neue Post sofort einsortieren (nicht stapeln lassen).
5. Digital ablegen
- Alles als PDF einscannen (z. B. mit Handy-Scanner-App).
- Ordnerstruktur nach Themen (wie oben).
- Dateinamen klar benennen: 2025-08-28_Arbeitsvertrag.pdf.
- Backup: Externe Festplatte + Cloud (z. B. iCloud, Google Drive, OneDrive).
Tipps: 1× im Jahr alles durchsehen & Überflüssiges entsorgen. Manche Dokumente aufbewahren: Steuerbescheide mind. 10 Jahre Versicherungen: solange Vertrag läuft + 2 Jahre Arbeitsverträge & Zeugnisse: dauerhaft Sensible Dokumente beim Wegwerfen schreddern.
#92 Fake News, Fake Seiten und Spam Mails erkennen
- Quellen prüfen: Ist es eine seriöse Zeitung/Behörde?
- Impressum checken: Seriöse Medien haben eins, Fake-Seiten oft nicht.
- Sprache: Viele Rechtschreibfehler, reißerische Überschriften, „Schock-News“ sind weniger seriös.
- Fakten checken.
- Zu extrem, um wahr zu sein? → misstrauisch sein.
- Fake-Seiten im Internet: URL genau lesen: oft kleine Abweichungen (z. B. „paypa1.com“ statt „paypal.com“). HTTPS: Seriöse Seiten haben meist „https://“ + Schloss-Symbol. Design: Wirkt billig oder unvollständig? Zahlungsarten: Nur Vorkasse, keine seriösen Zahlungsmethoden -> Warnsignal. Bewertungen suchen: Name der Seite + „Erfahrungen/Scam“ googeln.
- Spam- & Phishing-Mails: Die Absenderadresse anklicken(!!), um die exakte Adresse zu sehen.
#93 Wissen, wo die Stärken und Schwächen von KI liegen
Stärken von KI
- Schnelligkeit: KI kann riesige Datenmengen analysieren, mit denen Menschen überfordert wären.
- Mustererkennung: z. B. Medizin, Spracherkennung, Übersetzung.
- Automatisierung: Routineaufgaben übernehmen (Sortieren, Planen, Chatbots übernehmen).
- 24/7 verfügbar: Wird nicht müde, keine Pausen nötig.
- Kreative Unterstützung: Kann Texte, Bilder, Musik oder Ideen vorschlagen.
Schwächen von KI
- Kein echtes Verständnis: KI erkennt Muster, versteht aber nicht wirklich Inhalte oder Zusammenhänge.
- Fehleranfällig bei Unsicherheit: „Halluziniert“ manchmal falsche Infos (klingt überzeugend, ist aber falsch).
- Abhängigkeit von Daten: Lernt nur aus dem, was sie „kennt“ -> bei falschen Daten entstehen falsche Ergebnisse.
- Fehlende Menschlichkeit: Kein Mitgefühl, keine Intuition, kein moralisches Urteilsvermögen.
- Abhängigkeit & Datenschutz: Gefahr von Missbrauch, Überwachung, Datenlecks.
KI ist stark in Rechenleistung, Mustern, Automatisierung, Kreativ-Hilfe, aber schwach bei echtem Verständnis, Empathie, komplexem Kontext & Moral.
#94 Urheberrechte beachten (Musik, Bilder, Texte)
Grundprinzip
- Alles, was jemand kreativ geschaffen hat (Foto, Musikstück, Text, Video), ist automatisch urheberrechtlich geschützt.
- Eine Nutzung (Kopieren, Veröffentlichen, Bearbeiten, Weitergeben) ist nur mit Erlaubnis erlaubt.
- Verstöße können teuer werden (Abmahnungen, Strafen).
Typische Bereiche:
- Bilder/Fotos: Nur eigene Fotos nutzen oder lizenzfreie (z. B. Unsplash, Pixabay). Quellenangabe prüfen.
- Musik: Keine fremden Songs in Videos/Streams einbauen, außer du hast die Rechte (oder GEMA-freie Musik verwenden).
- Texte: Nicht einfach kopieren, nur mit Quellenangabe oder wenn klar als Zitat gekennzeichnet und verhältnismäßig kurz.
Lizenzen verstehen
- „Alle Rechte vorbehalten“ = du darfst es nicht einfach nutzen.
- Creative Commons (CC) = je nach Lizenz erlaubt (manchmal mit Namensnennung, manchmal keine kommerzielle Nutzung).
- Public Domain = frei nutzbar, keine Rechte mehr.
Tipps für sicheren Umgang
- Eigene Werke nutzen
- Bei Fremdmaterial: Quelle & Lizenz prüfen.
- Im Zweifel: lieber fragen oder weglassen.
- Für Projekte: freie Plattformen nutzen (z. B. Pixabay, Pexels, Free Music Archive).
#95 Hilfe annehmen und Hilfe anbieten
Hilfe annehmen
- Erkennen: Niemand muss alles allein schaffen –> um Hilfe bitten ist keine Schwäche.
- Offen kommunizieren: Klar sagen, was du brauchst („Kannst du mir kurz beim Umzugskarton tragen helfen?“).
- Dankbarkeit zeigen: Ein ehrliches „Danke“ reicht oft.
- Annehmen lernen: Gute Freunde helfen gern, wenn du es nicht ausnutzt.
Hilfe anbieten
- Achtsam sein: Hinhören, wenn jemand überlastet wirkt.
- Konkret helfen: Nicht nur „Meld dich, wenn du was brauchst“, sondern aktiv Hilfe anbieten („Ich kann morgen einkaufen gehen“).
- Respektieren: Wenn jemand keine Hilfe will.
- Kleine Gesten zählen: Tür aufhalten, zuhören, fragen „Wie geht’s dir?“.
#96 Wissen, wie man sich in einem Restaurant verhält
- Nach dem Betreten des Restaurants: Warten, bis man begrüßt wird und um einen Tisch für z.B. 2 Personen bitten oder sagen „Guten Tag, ich habe auf den Namen… einen Tisch für … Uhr reserviert.
- Am Platz: Die Serviette auf den Schoß legen (gleich nach dem Hinsetzen). Am Ende wird sie locker neben den Teller gelegt (nicht wieder falten).
Getränke & Bestellung
- Erst nach Getränken fragen lassen.
- Höflich bestellen („Ich hätte gern …“).
- Wünsche klar äußern (Allergien, Beilagen).
Besteck-Regeln
- Von außen nach innen: Immer mit dem äußersten Besteck beginnen.
- Pausenstellung: Messer & Gabel schräg offen auf den Teller legen.
- Fertig: Messer & Gabel parallel nebeneinander (meist 4-Uhr-Position).
Allgemeines Verhalten
- Handy lautlos, in der Tasche lassen.
- Nicht schlingen, sondern in normalem Tempo essen.
- Gespräch: Keine allzu lauten Diskussionen.
- Kinder: Zum Beispiel mit einem Malbuch beschäftigen.
Trinkgeld
- In Deutschland üblich:10 % beim Bezahlen aufrunden.
- In anderen Ländern unterschiedlich (z. B. USA: 15–20 %, Frankreich oft im Preis enthalten, Südkorea: Unüblich bzw unhöflich).
#97 Grundlagen über Körpersprache kennen
- Verschränkte Arme: Stehen für Abwehr, Distanz, Unsicherheit. Eine offenere Körperhaltung (Arme locker, Hände sichtbar) wirkt freundlicher & zugänglicher.
- Fester Händedruck: Angemessen fest = selbstbewusst, respektvoll. Zu lasch = unsicher, Desinteresse. Zu stark = Dominanz, Aggression. Tipp: kurz, fest, mit Blickkontakt = optimal.
- In die Augen schauen: Signalisiert Aufmerksamkeit & Ehrlichkeit. Zu wenig = unsicher oder desinteressiert. Zu viel/starr = unangenehm, kann einschüchtern. Richtwert: Blickkontakt halten, aber immer wieder kurz lösen.
#98 Beziehungen pflegen. Sachliche Kritik äußern und annehmen bzw Streit klären.
Beziehungen pflegen
- Regelmäßigen Kontakt zu Freunden und Familienmitgliedern halten. Kurze Nachrichten schreiben. Fragen, wie es geht, anrufen, Treffen planen.
- Wenn ihr Einladungen erhaltet: Ehrlich zusagen oder früh absagen. Ein kleines Gastgeschenk mitbringen, z.B. Blumen, Wein, Süßes.
- Zum Geburtstag anrufen! Falls das nicht möglich ist: Eine persönliche Nachricht schicken. Bei guten Freunden /Familienmitgliedern: Persönlich gratulieren.
- Zeit investieren! Also: Zuhören & Interesse zeigen, auch ohne Anlasse. Hilfe anbieten, wenn Hilfe benötigt wird.
Sachliche Kritik äußern
- Ich-Botschaften: „Ich fühle mich …“ statt „Du machst immer …“.
- Stets auf die Sache und nicht auf Person beziehen.
- Lösungsvorschlag geben: „Mir würde es helfen, wenn…“
Kritik annehmen
- Nicht sofort verteidigen, zuhören.
- Rückfragen stellen: „Wie meinst du das genau?“
- Dank zeigen: „Gut, dass du es ansprichst.“
Streit klären
- Ruhe bewahren, evtl. Pause einlegen.
- Ziel: Eine Lösung finden, nicht „die Diskussion gewinnen“.
- Fehler eingestehen können zeigt Stärke.
- Kompromisse suchen, dann das Thema abschließen -> nicht endlos wiederholen.
#99 Ziele setzen und gezielt darauf hinarbeiten.
Es ist hilfreich, Ziele richtig fzu ormulieren. Die SMART-Regel hilft euch dabei:
- Spezifisch, also: Klar & konkret („10 km joggen können“ statt „mehr Sport“, 10k Euro sparen, statt „sparsamer sein“).
- Messbar. Man sollte den Fortschritt prüfen können.
- Attraktiv: Das Ziel ist motivierend, macht Sinn für dich.
- Realistisch : Das Ziel sollte rreichbar aber fordernd sein.
- Terminier = Deadline setzen.
Schritte planen
- Es ist sinnvoll, das Ziel in kleine Etappen zu zerlegen (z. B. erst 3 km, dann 5 km, dann 10 km laufen).
- Um das Ziel auch wirklich umzusetzen, solltet ihr Zeit im Kalender blocken.
- Für Hindernisse könnt ihr vorab konkrete Alternativen überlegen (zB: Was ist, wenn es regnet)
Dranbleiben
- Fortschritt festhalten (z.B. mit einer Liste, App oder einem Tagebuch).
- Kleine Rückschläge einplanen und Erfolge feiern – auch wenn es nur kleine Zwischenziele sind.
Unterstützung holen
- Freunde, Familie oder Trainingspartner einbeziehen.
- Alternativ: Einen Coach, Mentor oder eine Gruppe für zusätzliche Motivation suchen.
#100 Small Talk führen
Das Ziel von Small Talk ist ein lockeres, entspanntes Gespräch. Geeignete Themen sind:
- Das Wetter, die Anreise, aktuelle Ereignisse , Hobbys, Essen, Filme/Serien.
- Fragen stellen: „Wie war dein Wochenende?“ / „Kennst du hier schon viele Leute?“ „Was hörst du so für Musik?“ „Gehst du joggen oder ins Gym? Bist du Fan von einer Mannschafft?“ Am besten offene Fragen stellen, die man nicht mit Ja oder Nein beantworten kann.
Themen, die ihr vermeiden solltet:
- Politik, Religion, Geld, Krankheiten, private Probleme.
Während des Gesprächs: Auf Körpersprache & Haltung achten, nicht aufs Smartphone schauen, zwischendurch lächeln, offene Körperhaltung, Blickkontakt halten (nicht starren!). Aktiv zuhören, nicken, kurze Reaktionen wie „ah, verstehe“. Das Gespräch am Laufen halten:
- Anknüpfen: „Du hast gesagt, du machst gern Sport – was genau?“
- Selbst auch etwas preisgeben, nicht nur Fragen stellen.
- Das Thema wechseln, wenn es stockt: „Übrigens, hast du schon …?“
Den Beitrag mit den 100 Bucketlist-Punkten inkl. Druckdatei zur Lifeskill Bucketlist findet ihr hier.
Die Details zu den einzelnen Punkten könnt ihr hier auf meinem Blog nachlesen:
Nun freue ich mich wie immer sehr auf euer Feedback!
Liebe Grüße,


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