soda_stream_wasserssprudler

*enthält Werbung

 

Sodastream Erfahrungsbericht

 

Erinnert ihr euch noch an den „Wasser-Sprudler“ – Hype vor knapp 15 Jahren? Damals gab es kaum jemanden in unserem Freundes- und Bekanntenkreis, der keinen Soda Streamer in der Küche stehen hatte. Anfangs waren auch alle total begeistert, nach relativ kurzer Zeit ebbte die anfängliche Euphorie jedoch ab, was unter anderem daran lag, dass man die Flaschen (diese waren damals noch aus Kunststoff) einfach nicht richtig sauber bekam“. So landeten viele Soda Streamer schon kurze Zeit später im Keller bzw. Müll. Eigentlich schade, denn die Idee, die dahinter steckte, war gut!

 

6 Gründe, die für Leitungswasser und gegen Mineralwasser sprechen

 

Für mich gibt es inzwischen aus folgenden Gründen keine Alternative mehr zu Leitungswasser, denn:

  1. Es ist extrem günstig -> 1 Liter kostet nur ca. 0,2 Cent
  2. Es wird strenger auf Schadstoffe kontrolliert als in Flaschen abgefülltes Mineralwasser (erstaunlich!)
  3. Das Wasser aus der Leitung ist jederzeit zu Hause verfügbar –> kein Schleppen von Wasserflaschen
  4. Leitungswasser muss nicht mit LKWs transportiert werden -> das schont die Umwelt!
  5. Die nervige Pfand-Rückgabe entfällt!
  6. Es können keine Weichmacher etc. von Kunststoff-Flaschen ins Wasser gelangen.

Etwas ausführlicher habe ich mich in diesem Beitrag mit den Vor- und Nachteilen von Leitungswasser beschäftigt – falls ihr Zweifel habt, schaut doch unbedingt mal hier vorbei:

 

Check: Leitungswasser vs. Mineralwasser!

 

Der Soda Stream Crystal

Nachdem die Entscheidung für´s Leitungswasser gefallen war, machte ich mich auf die Suche nach einem qualitativ hochwertigen Wasser Sprudler, der auch ohne Kunststoff-Flaschen verwendet werden kann. Ich entschied mich schließlich für -> diesenSodaStream Wassersprudler Crystal<- Amazon Affilate Link


 

Gründe, warum ich mich für den SodaStream Crystal entschieden habe:

 

  • Er enthält eine Glasflasche (kein Kunststoffgeschmack, keine Schadstoffe!)
  • Die Flasche ist spülmaschinenfest -> leicht zu reinigen.
  • Es funktioniert ohne Strom – die Kohlensäure wird per Hand in´s Wasser gedrückt.
  • Die Kartuschen sind überall erhältlich und können z.B. Real, Rossmann, dm, etc. für ca. 8 € eingetauscht werden.

 

Die Benutzung des Wassersprudlers ist ganz einfach:

Zunächst wird der CO2-Zylinder hinten in den Soda-Streamer gedreht:

 

sodastream erfahrung

 

Dann wird die Glasflasche bis zur Markierung mit Leitungswasser befüllt und in den Behälter gestellt:

 

sodasream_testbericht_vorteile_leitungswasser

 

 

Nun muss man den Soda Streamer nur noch verriegeln und 1 – 3 Mal auf den Knopf oben drücken. Durch den Druck wird die Kohlensäure ins Wasser gepresst und man erhält innerhalb weniger Sekunden erstaunlich gut schmeckendes Sprudelwasser.

 

Alternativen zu Wasser

Wenn das Wasser die gewünschte Menge an Kohlensäure enthält, kann man es noch mit Saft, Saftkonzentrat oder Sirup „pimpen“, die es inzwischen auch in Bio-Qualität gibt: Sodastream 4er Packung Bio – Fruchtsirupe mit Cassis, Holunderblüte, Limette, Rhabarber (<- Amazon Affiliate Link)



 

Wer auf der Suche nach einer umweltfreundlichen Alternative zu herkömmlichem Sirup ist, dem kann ich die Bio-Fruchtsaftkonzentrate der Firma „Ratiodrink“ empfehlen. Hier kann man z.B. 3 Liter Orangensaftkonzentrat bestellen, welches man zu Hause mit Wasser mischt und so 12 Liter Bio-Orangensaft (bzw. eine entsprechend größere Menge Saftschorle) erhält. Das hat den Vorteil, dass das Wasser nicht wie bei Saft, den man im Supermarkt kauft (und der natürlich auch aus verdünntem Konzentrat besteht), über die Straßen transportiert werden muss und schont so zusätzlich die Umwelt.

 

Zusätzliche Tipps nach 1 Jahr mit dem SodaStreamer:

 

  • Die Füllmenge der Flaschen ist relativ gering (0,6 Liter), daher habe ich noch eine zusätzliche Glasflasche für den Sodastreamer gekauft. Damit kommen wir eigentlich gut hin.
  • Wenn mehrere Kinder zum Spielen da sind, befülle ich dies Kühlschrankkrug*
    / „Pitcher“, den ich mir für ca. 5 € bei Amazon bestellt habe mit zuvor aufgesprudeltem Wasser + etwas Saftkonzentrat und stelle ihn in den Kühlschrank.

Außerdem haben wir eine Karaffe für „stilles Wasser“ angeschafft, die ich auf den Tisch stelle, wenn wir Besuch haben:

 

sodastream_gäste_flasche

 

 

Fazit:

Wir benutzen den Wassersprudler nun schon seit knapp 1 Jahr und sind sehr zufrieden! Wasserflaschen kaufen wir nur noch für unterwegs. UPDATE: Inzwischen sind 3 Jahre vergangen und der SodaStream ist noch immer täglich in Betrieb. Er gehört somit für uns zu den sinnvollsten Anschaffungen überhaupt!

*Diesen Beitrag habe ich bereits vor 3 Jahren geschrieben – ich habe ihn aber gerade nochmal überarbeitet!




Liebe Grüße,

 

patricia

 

P.S. Dinge, die ihr beachten solltet, wenn ihr von Mineralwasser auf Leitungswasser umsteigen möchtet, könnt ihr übrigens hier auf meinem Blog nachlesen.

 

Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

13 comments on “Erfahrungsbericht: SodaStream Crystal im Langzeittest!”

  1. Auch wenn ich diesen Beitrag erst 2 Jahre später lese, hilft er mir auch jetzt noch 🙂 Kaufst du deinen Sirup immer bei Amazon oder kannst du auch andere Onlineshop empfehlen? Bin nicht so der Amazon-Fan und würde gerne woanders bestellen. Liebe Grüße, Esther

  2. Hallo Ihr Lieben,

    wir haben nun auch seit einem Jahr einen SodaStream und ich kann mich den euphorisch Lobeshymnen nicht ganz so anschließen. Es ist sicherhlich eine Erleichterung nicht immer schwere Flaschen einzukaufen und zu tragen und die leeren Pfandflaschen auch nicht im Haus sammeln zu müssen. Dies ist aus meiner Sicht auch schon der einzige Vorteil.
    Finanziell lohnt sich ein Sodastream überhaupt nicht. Mit dreimal Drücken zum Aufsprudeln des Leitungswasser reicht eine Kartusche nur für 40 Liter. Mit zweimal drücken für 55 Liter. Bei zweimal schmeckt uns das Wasser aber nicht. Es prickelt nicht mal auf Medium-Niveau. Bei 55 Liter würde ein Preis von ca. 22 cent/1,5 Liter (bei 8€ für eine Kartusche) entstehen, gegenüber 19 cent aus dem Supermarkt. Jetzt muss mann noch die Anschaffungskosten für einen Streamer mit Glasflaschen berücksichtigen. Wer einen Streamer mit nicht geschirrspültauglichen PET-Flaschen verwenden möchte, muss diese unbedingt nach 3 Monaten mit Renigungstabs spülen, da die Flaschen anfangen zu muffeln.
    Wir wohnen in Berlin. Hier ist das Leitungswasser einfach nicht so „schmackhaft“ und sehr kalkhaltig, so dass wir nach ca. 3 Monaten das gesrpudelte Sodastreamwasser nicht mehr so genussvoll empfanden.
    Ebenso vermisse ich die Minearlien aus dem käuflichen Mineralwasser. Und bei diesem kann man auch die Marke wechseln und hat dadurch Abwechslung im Geschmack.
    Die unterschiedlichen Zusätze für den Streamer sind geschmacklich sehr gut, aber eben auch die pure Chemie und nicht unbedingt preiswert.

    Für mich sind die Sodastreamer ungerechtfertigt teuer. Die einfachste PET-Flaschenversion sollte nicht mehr als 45 Euro, inkl. erster Kartusche, kosten, dann ist es eine Alternative zu käuflichem Mineralwasser.

    PS: Und immer wenn man Besuch hat, ist unerwartet die Kartusche leer – arrrg. Dadurch muss man eine Reservekartusche auf Vorrat haben, sonst funktioniert diese Versorgungsart nicht.

    Gruß Jay

  3. Liebe Patricia,

    wir verwenden den SodaStream nun auch schon einige Zeit und sind immer noch begeistert davon. Ich hatte mich allerdings für den Easy entschieden, da ich die PET-Flaschen einfach praktischer finde. Sie bleiben auch sehr schön sauber, wenn man Sirups im Trinkglas beimengt statt in der Flasche: Gelegentliches Ausspülen genügt dann eigentlich.

    Was die Sirups angeht, so habe ich eine eigene Variante ausprobiert: Sirup aus selbst gesammelten Schlehen. Es schmeckt einfach köstlich und ist eine schöne Abwechslung zum gewohnten Limogeschmack. Außerdem macht es richtig Spaß, gemeinsam loszuziehen und sich beim Schlehensammeln durch die Büsche zu schlagen. 🙂

    Das Rezept habe ich ins Netz gestellt und hier verlinkt.

    Viele Grüße

    Ursula

  4. Hi Patricia,
    super Blog-Artikel, der mir auch aus der Seele spricht in vielen Punkten. Bei uns ist der SodaStream damals auch wegen dem fast unmöglichen Flaschenreinigen in den Keller umgezogen. Allerdings hab ich auf einem Markt in Schweden dann den SodaEasy-Adapter entdeckt: mit dem kann ich ganz normale PET-Flaschen den SodaStream JET anschließen. Der soll aber auch für das PLAY passen.
    Die Glasversion von SodaStream fine ich zwar auch toll – aber nicht praktisch, um Getränke irgendwo hin mitzunehmen, weil die Flaschen so schwer sind.
    So oder so ist der SodaStream eine tolle Sache um Geld und Müll zu sparen. Danke auch für deine Tipps zu den Sirupen. Da werde ich mal welche ausprobieren.
    Viele Grüße, Annette

    • Hallo Anette – der Adapter klingt interessant, das muss ich mal googeln. Danke für den Tipp! 🙂 Bisher habe ich das Wasser für Unterwegs von der Glasflasche in unsere Nalgene-Trinkflaschen oder PET Flaschen umgefüllt. Liebe Grüße, Patricia

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