Geocaching mit Kindern

 

Heute möchte ich euch über das Thema: “ Geocaching mit Kindern“ berichten. Geocaching ist eine moderne Form der Schnitzeljagd, bei der ein Schatz (cache = geheimes Lager) mit Hilfe eines GPS Gerätes (oder eines Smartphones inkl. entsprechender App) gefunden werden muss.

 

Geocaching mit Kindern – die moderne Form der Schnitzeljagd

Bei dem Schatz handelt es sich meist um einen wasserdichten Behälter (PET-Flasche, Filmdose, Plastikbox,…), der wiederum ein  „Logbuch“ enthält, also ein kleines Heftchen, in das der Name und das Datum der Fundzeit eingetragen werden. Manche „Schatzkisten“ enthalten zusätzlich auch noch einen kleinen „Tauschgegenstand„. Hier sollte man darauf achten, einen möglichst gleichwertigen Gegenstand zu tauschen.

 

geo-caching
Geocaching – die moderne Form der Schatzsuche!

 

Wir hatten gestern spontan die Idee, mit den Kindern auf Schatzsuche zu gehen. Da wir kein GPS Gerät besitzen, haben wir die kostenlose App „Geocaching – Intro“ auf´s Iphone geladen, uns kurz registriert und schon konnte es los gehen!  

 

 Zur Geocaching-App

 

Wir haben uns für die App „Geocaching Intro“ entschieden, weil die Intro-Version kostenlos ist und die Bewertungen gut waren. Die App ist leicht verständlich aufgebaut. In der Start-Ansicht sieht man eine Karte mit grünen und grauen Punkten (das sind die Schätze). Klickt man einen grünen Punkt an, so erhält man zusätzliche Informationen zum Schatz bzw. Cache. Außerdem gibt es 3 Menüpunkte:

 

  • Infos: Hier findet man detaillierte Informationen zum Schatz und manchmal auch zusätzliche Informationen zum Fundort bzw. zur Umgebung.
  • Aktionen: Hier kann man vermerken, dass man den Schatz gefunden hat (also den Geocache „Loggen“)
  • Hinweis: Falls man den Schatz nicht findet, gibt es hier zusätzliche Tipps!

 






Die Schatzsuche

Nachdem wir die Geocaching App gestartet hatten, wurden auf der Karte ein blauer Punkt (unser Standort) und viele grüne und graue Punkte angezeigt (die Schätze bzw. Caches). Erstaunlicher weise sogar in unserer direkten Umgebung, so dass wir gleich zu Fuß starten konnten. Wir suchten also einen Schatz aus, drückten auf „Start“ um die App zu aktivieren und nun wurde eine Karte mit einer orange Linie angezeigt, die von unserem Standpunkt aus zum Schatz führte.

 

Unsere Kinder (7 und 10 Jahre) schafften es mühelos, mit dem Iphone in der Hand den Weg zum Schatz zu finden, indem sie einfach der orangen Linie folgten. Da das GPS Signal den Schatz nicht auf den Meter genau orten kann, mussten wir nur am Ende noch etwas bei der Suche behilflich sein (die Kinder waren sich teilweise nicht sicher, ob es sich um Müll oder um den Schatz handelt…). Schließlich hielten wir dann unseren 1. Schatz in den Händen: Es war ein Kunststoff- Reagenzglas mit einem Logbuch, in dass wir uns eingetragen haben. Zum Schluss haben wir den Schatz natürlich wieder ordnungsmäß versteckt, damit er nicht verloren geht.

 

Unser Fazit:

Den Kindern hat es Spaß gemacht, weil unser Spaziergang ein „Ziel“ hatte –  uns auch, weil wir unsere Umgebung besser kennen gelernt haben. Wir werden unsere Schatzsuche auf jeden Fall wiederholen!

P.S.: Weltweit gibt es über 2 Millionen Caches, in Deutschland über 300.000 – es gibt also viel zu tun! 🙂

 

 

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8 comments on “Erfahrungsbericht: Geocaching mit Kindern!”

  1. Geocaching haben wir vor 3 Jahren angefangen. Vor allem wegen den Jungs (jetzt 4 und 8 Jahre alt), damit spazieren gehen und sich an der Luft bewegen nicht so langweilig ist. Es ist auf jeden Fall eine tolle Beschäftigung und oft findet man dann echt schöne Orte vor und manche Owner (der der den Cache dahin gemacht hat) lassen sich auch tolle Cache-„Verpackungen“ einfallen. Heute hatten wir einen in einem PVC Rohr, welches lauter Löcher hatte. So musste man das Döschen mit Hilfe eines Stecken etc. Stück für Stück nach oben zum Ausgang schieben indem man dann eben den Stecken immer durch das Loch schob um die Dose höher zu bekommen.

  2. Diese Schatzsuche mache ich auch manchmal mit meinem kleinen Bruder (10). Er ist da ganz versessen drauf. Leider ist es manchmal ärgerlich wenn man an der Position steht aber den „Schatz“ einfach nicht findet. Dennoch ist Geocashing eine coole und sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

  3. Wir haben die App bisher 2 x benutzt und beide „Schätze“ ohne Probleme gefunden (und die Kinder hatten Spaß, weil unser „Spaziergang“ ein Ziel hatte). 😉

    Für unsere Zwecke bzw. für ein erstes „Reinschnuppern“ in die Welt des Geocaching finde ich die App daher perfekt! Ein Profigerät kann die App natürlich nicht ersetzten.

  4. Wir Cachen schon seit zwei Jahren und hören immer wieder von iPhone nutzern das die kostenlosen Aps nichts taugen bzw nur eingeschränkten zugriff haben.
    Wir Cachen mit Android (C:Geo) und Garmin und sind damit hoch zufrieden
    im Grunde ist es ja auch egal WOMIT man Cacht. Es zählt der Spaß

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