Luft-Wärmepumpe: Was ist das? Und wann lohnt sich ein Wechsel?

 

Momentan scheint halb Deutschland über den Kauf einer Luft-Wärmepumpe (auch Luft-Wasser-Wärmepumpe genannt) nachzudenken, um im Winter nachhaltig und unabhängig vom Öl- oder Gaspreis heizen zu können. Da ich bis vor 2 Tagen ABSOULT keine Ahnung vom Thema Luft-Wärmepumpe hatte, aber während meiner Recherche gemerkt habe, wie komplex das Thema ist und wie aufwändig es ist, sich zumindest ein gewisses Grundwissen anzueignen, habe ich mich dazu entschieden, meinen Erkenntnisse hier auf meinem Blog mit euch zu teilen.

Dieser Beitrag ist also ausdrücklich NICHT von einer Expertin geschrieben worden, sondern entspricht meiner persönlichen, subjektiven Meinung.

 

In diesem Beitrag geht es um folgende Punkte:

 

  • Einfach erklärt: Was ist eine Luft-Wärmepumpe überhaupt?
  • Lohnt sich der Wechsel von Gas oder Öl zu einer Luft-Wärmepumpe?
  • Gasheizung vs. Luft-Wärmepumpe: Ein konkretes Rechenbeispiel
  • Argumente, die für einen Umstieg auf eine Luft-Wärmepumpe sprechen
  • Argumente, die gegen einen Umstieg auf eine Luft-Wärmepumpe sprechen
  • Worauf man beim Kauf einer Luft-Wärmepumpe achten sollte
  • Lohnt es sich, eine Wärmepumpe zu mieten?
  • Antworten auf sonstige Fragen

 

Einfach erklärt: Was ist eine Luft-Wärmepumpe?

Eine Luft-Wärmepumpe saugt im ersten Schritt mit einem Ventilator Luft aus der Umgebung an und leitet sie an den sogenannten Verdampfer weiter. Im Verdampfer wird dann ein Kältemittel wie z.B. Propan durch den Kontakt mit der wärmeren Außenluft gasförmig. Anschließend wird es in einem Kompressor verdichtet, also  zusammengedrückt, wodurch sich sein Volumen reduziert und Wärme entsteht. Mit dieser Wärme wird dann die Heizanlage versorgt. Mit der Zeit kühlt das Kältemittel ab und  kann nun direkt wiederverwendet werden.

 

luft_waermepumpe_einfach_erklaert

 

 

Luft-Wärmepumpten können auf diese Weise aus 1 kWh Strom ca. 4 kWh Nutzwärme erzeugen. In diesem Video wird das Ganze nochmal anschaulich erklärt:

 

 

 

 

Lohnt sich der Wechsel von Gas oder Öl zu einer Luft-Wärmepumpe?

 

Ob sich die Installation einer Luft-Wärmepumpe rechnet, hängt von zahlreichen Faktoren wie z.B:

  • Wie gut ist die Dämmung des Hauses (Außenwände, Kellerdecke, Fenster, Haustür)?
  • Gibt es bereits eine Fußbodenheizung?
  • Wie alt ist die aktuelle Heizung? Und wie viel Energie benötigt diese?

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Außerdem spielen Faktoren eine Rolle, die sich aktuell nicht vorhersagen lassen, wie z.B. die  Entwicklung des Strom- oder Gaspreises aussieht. Hier folgt nun mal ein konkretes Beispiel anhand unserer Daten:

 

 

Gasheizung vs. Luft-Wärmepumpe: Ein konkretes Rechenbeispiel

 

Die Kerndaten:

  • Doppelhaushälfte, Baujahr 2007, 133 qm in NRW
    Remeha Quinta 10 Gasheizung (voll funktionsfähig)
  • keine Fußbodenheizung
  • warmes Wasser über Strom (Durchlauferhitzer)
  • gute Dämmung.
  • ca. 12 Jahre alte Solaranlage auf dem Dach. Kein Speicher vorhanden.
    Aktueller Gasverbraucht: Zwischen 7.000 kwH (niedrigster Wert der letzten 5 Jahre) und 13.000 kWh pro Jahr (dauerhafte Nutzung der Heizung im Keller, was wir nicht mehr machen werden).

 

Unsere aktuellen Heizkosten:

  • 2021 Gasverbrauch: 13.026 kWh x 5,94 Cent  pro kWh = 773,74 € + Grundpreis in Höhe von 166,80  € = 940,54 € bzw. 78 € pro Monat.
  • 2022 Geschätzte Kosten bei gleichbleibendem Gasverbrauch: 13.026 kWh x 12,36 Cent  pro kWh = 1.610 € + Grundpreis in Höhe von 166,80 € = 1776,81 € bzw. 148 € pro Monat.
  • 2022 Geschätzte Kosten bei sparsamem Heizen: 8000 kWH x 12,36 Cent pro kWh = 988,80 € + Grundpreis in Höhe von 166,80 € = 1155,60 € bzw. 96,25 € pro Monat.

 

 

Geschätzte Heizkosten im Falle des Umstiegs auf eine Luft-Wärmepumpe im Mietmodell

  • 139 € pro Monat für die Miete der Heizung +  70,78 € Stromkosten pro Monat für den Betrieb des Kompessors bei einem geschätzten Verbrauch von ca. 3.800 kwh und einem Strompreis von 22,35 Ct. pro kWh = 209,78 € pro Monat, was für uns eine Steigerung um 61,78 € (gleichbleibende Nutzung der Heizung ) bzw. 113,53 € (sparsame Nutzung der Heizung) bedeuten würde.

 

 

 

 

Argumente, die aus heutiger Sicht nach meiner Meinung für einen Umstieg auf eine Luft-Wärmepumpe sprechen:

 

  • Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen ist grundsätzlich gut.
  • Nachhaltigeres Heizen (CO2 -Einsparung) schont die Umwelt.
  • Aktuell gibt es eine staatliche Förderung von bis zu 40%, beauftragt ihr einen Energieberater, kommen weitere 5 % dazu.
  • Je stärker der Gaspreis steigt, desto größer wird die Nachfrage und desto länger die Lieferzeit.
  • Ein Wechsel zu einer Luft-Wärmepumpe im Falle einer defekten Heizung könnte schwierig werden, weil spontan vermutlich weder Handwerker zur Verfügung stehen, noch Pumpen inkl. Chips lieferbar sind. Somit bliebe womöglich nur die Option, die bisherige Heizung für viel Geld zu reparieren / auszutauschen, was den Wechsel dann wiederum um mind. 10 Jahre nach hinten schieben würde.

 

 

Argumente, die aus heutiger Sicht nach meiner Meinung gegen einen Umstieg auf eine Luft-Wärmepumpe sprechen:

 

  • Die Investition von mind. 15.000 – eher 25.000 (und z.T. sogar bis zu 60.000 €).
  • Die Installation eines Außengerätes, das gewissen Lärm verursacht und für das wir bisher keinen geeigneten Platz gefunden haben.
  • Umbau-Stress trotz aktuell gut funktionierender Heizung und überschaubaren Heizkosten aufgrund eines gut gedämmten Hauses.
  • Austausch unserer Heizkörper, die aktuell zu klein sind, um in Kombination mit einer Wärmepumpe genug Hitze in den Raum abzugeben oder Nachrüstung einer Fußbodenheizung, was ich ausschließen möchte.
  • Mehrkosten von ca. 60 € pro Monat, wenn man die Kosten für die Investition in die neue Heizung und die höheren Stromkosten addiert. (07/2022). Sollte sich der Gaspreis normalisieren, wird die Rechnung schlechter.
  • Eine Abhängigkeit von Strom, der im Winter nicht durch eine Photovoltaikanlage gedeckt werden kann bzw. eine Abhängigkeit von Gas, weil dann Strom aus dem Stromnetz benötigt wird, der wiederum häufig von Gaskraftwerken produziert wird.
  • Eine mögliche Erhöhung der Förderung in den nächsten Jahren – z.B., wenn das  Gebäudeenergiegesetz (GEG)  2026 festlegt, dass in Neubauten keine Ölheizungen mehr eingebaut werden dürfen.

 

 

Worauf man beim Kauf einer Luft-Wärmepumpe achten sollte

Bevor ihr über den Kauf nachdenkt, solltet ihr überlegen, ob die Installation der Außeneinheit (Kompressor) möglich. Diese wäre in unsererm Fall 120 cm breit und 60 cm tief, sieht in etwas aus wie das Splitgerät einer Klimaanlage und macht Geräusche, die im Bereich 30 – 60 dB liegen, wodurch ein Abstand von 3 m zum Nachbarn verpflichtend ist. Achtet unbedingt auf ein möglichst leises Gerät.

 

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Was ihr sonst noch beachten solltet:

  • Wie effizient ist die Pumpe? Lambda (Deutsches Label: Zewotherm) hat hier laut meiner Recherche einen guten Ruf, ist aber auch entsprechend teuer.
  • Wird ein Kältemittel mit niedrigem GWP-Wert verwendet? Je geringer dieser Wert, desto klimafreundlicher ist die Wärmepumpe. Propan hat z.B. einen GWP von 3.
  • Wie ist das Preis-/Leistungsverhältnis? Hier könnte Panasonic interessant sein (ein Monoblock 5 kw kostet laut meiner Info nur ca. 3000 €). Allerdings werden die Pumpen nach Rückmeldung einer Leserin nur ungern verbaut, weil die Heizungsfirmen keine zustätzlichen Gewinne durch den Verkauf des Gerätes machen können. Ein Lambda Gerät kostet ca.12.500 € netto +  Zubehör, Hydraulic etc. Viessmann und Vaillant wurden mir ebenfalls empfohlen.

 

 

 

Lohnt es sich, eine Wärmepumpe von Thermondo zu mieten, statt sie zu kaufen?

Anbieter wie Thermondo bieten die Option eines Komplettpaketes. Im Rahmen eines Contracting-Vertrages wird eine LG  Wärmepumpe z.B. für 15 Jahre zum Festpreis gemietet. Die Abwicklung aller Förder- und Finanzierungsprozesse, die Installation der Anlage, Wartung, Reparaturen, die Entsorgung der alten Heizung etc. sind im Fixpreis enthalten. Die Fördergelder gehen in diesem Fall an den Eigentümer (also Thermondo). Nach 15 Jahren geht die Pumpe dann automatisch in euren Besitz über, was bei einer ungefähren Lebensdauer von 15 Jahren aber kein echter Vorteil ist.

Ich habe mir mal ein Angebot von Thermondo eingeholt und wir würden für das Komplettpaket 139 € pro Monat zahlen, was hochgerechnet auf 15 Jahre eine Summe von knapp 25.000 € bedeuten würde. Vorteil: Ein Einbau wäre bereits im Oktober 2022 möglich. Beim Heizungsbauer vor Ort wäre der Einbau wohl bis zu 50 %  günstiger, dafür würde der Komfort des Komplettpakets wegfallen. Bequemlichkeit und Sicherheit haben nunmal ihren Preis, der in unserem Fall grob geschätzt ca. 45 € p.M. betragen würde.

-> Weitere Infos zum Contracting gibt es hier auf der Seite der Verbrauchezentrale

 

 

FAQ: Sonstige Fragen zum Thema Wärmepumpe

 

Wie hoch ist die aktuelle Förderung beim Kauf einer Luft-Wärmepumpe? Beim Umstieg von Öl: 45 %, Gas: 35 %. Erstellt ein Energieberater einen individuellen Sanierungsplan steigt die Förderung um weitere 5 %. Die Kosten für den Energieberater werden zu 80 % übernommen. Den Antrag findet ihr beim Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Zum Teil wird der Austausch von Heizungen auch über Landesprogramme bzw. von Kommunen gefördert.

Was kostet die Installation eine Luftwärmepumpe in einem Einfamilienhaus? Aktuell ca. 20.000 – 30.000 € (Förderung eingerechnet)

Was bedeutet JAZ? Die Jahresarbeitszahl gibt an, viele Kilowattstunden Wärme eine Wärmepumpe mit einer Kilowattstunde Strom erzeugen kann. Je höher die JAZ, desto besser. Die JAZ 4 bedeutet zum Beispiel, dass die Wärmepumpe pro Kilowattstunde Strom im Schnitt 4 Kilowattstunden Wärme produziert. Eine JAZ von unter 3 lohnt sich nicht.

Worum geht es beim Gesamtwärmebedarf: Dieser gibt an, wie viel Energie der Haushalt im Jahr für Heizung + Warmwasser benötigt.

Was ist mit „Vorlauftemperatur „gemeint? Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, die das Heizwasser  beim Erhitzen durch eine Luft-Wärmepumpe erreicht, bevor es über Rohre in die einzelnen Wohnräume geleitet wird. Je höher die Vorlauftemperatur ist, desto mehr Energie wird benötigt. Fußbodenheizungen kommen aufgrund ihrer großen Fläche mit niedrigen Vorlauftemperaturen von 30 bis 35 Grad aus.  Heizkörper benötigen hingegen höhere Vorlauftemperaturen, weil sie die Wärme über eine kleinere Fläche an den Raum abgeben.

Wozu wird der Hydraulische Abgleich benötigt? Der Hydraulische Ableich soll dafür sorgen, dass alle Heizkörper im Haus aufeinander abgestimmt werden und so optimal funktionieren. Ohne diesen Abgleich kommt es vor, dass Heizkörper, die in sich der Nähe der Heizpumpe befinden, deutlich stärker mit Energie versorgt werden, als weit entfernte Heizkörper. Die Berechnung und Analyse sowie das Justieren der Heizkörper (bezogen auf das korrekte Wasservolumen ) und Einstellen des Heizsystems durch einen Experten ist relativ aufwändig, da für jeden Raum die erforderliche Heizleistung berechnet werden muss.

Kann man die Wärmepumpe ins Haus stellen? Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe  hat ein relativ hohes Gewicht. Daher kann sie nur in Räumen mit einer hohen Tragfähigkeit aufgestellt werden. Außerdem sind Wärmepumpen laut.

Warum sind Wärmepumpen laut?  Der Kompressor, der das Kältemittel verdichtet, erzeugt Geräusche, die durchschnittlich bei 50 dB liegen. Es gibt aber auch leise Modelle mit einem Schallausstoß von 30 dB. Eine Schallschutzhaube verringert die Lautstärke der Wärmepumpe. Zur Schallentkopplung vom Haus ist ein Betonfundament + Gummipuffer sinnvoll.

Sind Wärmepumpen ökologisch sinnvoll? Ja, weil sie keinen fossilen Brennstoffe benötigen. Es gibt aber Einschränkungen, wenn das Haus z.B. schlecht gedämmt ist und der Stromverbrauch entsprechend hoch ist.

Kann man Wärmepumpen auch entfernt vom Haus aufstellen? Das ist nicht sinnvoll, weil das erhitzte Wasser auf dem Weg ins Gebäude abkühlen würde und zu viel Energie verloren geht.

Auf dieser Seite, die mir von einer Leserin empfohlen wurde, könnt ihr einen kostenlosen Heizreport anfordern inkl. Heizlastberechnung, Heizflächenauslegung und Berechnung des hydraulischen Abgleichs. Ich habe die Berechnung selbst noch nicht ausprobiert, falls ihr Erfahrungswerte habt, freue ich mich über euer Feedback. Hier könnt ihr euch einen Muster-Heizreport anschauen.

 

Fazit:

Die Pro- und Contra-Argumente halten sich in unserem konkreten Fall momentan fast die Waage. Würden wir gerade bauen, würden wir uns vermutlich für eine Wärmepumpe inkl. Fußbodenheizung entscheiden. Da dies nicht der Fall ist, haben wir uns dazu entschieden, erstmal noch keine Entscheidung zu treffen, sondern Ruhe zu bewahren und abzuwarten.

Ja: Der Gaspreis wird vermutlich weiter steigen und die Nachfrage nach Wärmepumpen ebenso. Ein Minus von 60 – 110 € pro Monat ist spontan dennoch nicht verlockend. Besonders nicht, weil mir größere Heizkörper im Wohnzimmer optisch nicht gefallen würden und wir keinen Ort für das (nicht geräuschlose) Außengerät finden. Wir werden also erstmal versuchen,  die Heizkosten zu senken, indem wir die Raumtemperatur reduzieren, auf das Beheizen des Kellers verzichten und die Zeitschaltuhr unserer Heizanlage geschickt programmieren. Ich habe mir gerade außerdem eine weitere Heizdecke Amazon Affiliate Link bestellt. Das ist günstiger, als das ganze Wohnzimmer aufzuheizen – und aus meiner Sicht mindestens genauso gemütlich. Eine weitere Alternative um z.B. das Bad kurz zu heizen könnten solche Geräte sein:

 

 

Oder:

 

 

 

Die Stromkosten für den Betrieb der Elektroheizungen betragen bei unserem aktuellen Strompreis ca. 45 Cent pro Stunde ( 2000 W = 2 kWh pro Stunde)

 

So, nun hoffe ich, dass euch dieser Beitrag weiterhelfen konnte. Feedback,  Anregungen, Verbesserungen und Fragen sind ausdrücklich erwünscht. Ich werde den Beitrag gerne von Zeit zu Zeit aktualisieren, damit der Beitrag im Laufe der Zeit einen immer größeren Mehrwert bietet.

 

Liebe Grüße,

 

 

 

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Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

4 Comments on Warum wir uns gegen eine Luft-Wärmepumpe entschieden haben (und was ihr sonst noch über das Thema wissen müsst).

  1. Hallo Patricia,

    als alter, unbelehrbarer Mann , Dorfbewohner und Kachelofenbesitzer mit Gastherme sitze ich die momentane Euphorie wegen einer Wärmepumpe aus.

    Ein wesentlicher Grund ist: der Strom soll in Zukunft von noch mehr Wind- und Solaranlagen produziert werden.
    Diese Anlagen werden massiv mit Steuergeldern gefördert.
    Diese Steuern werden insbesondere von Menschen bezahlt, die sich keine Solaranlagen etc leisten können. Deshalb sollen die (oft schon aus steuerlichen Gründen verschuldeten Vermieter) zusätzlich zur Kasse ‚gebeten‘ werde.

    Irgendwann wird der Realismus wieder Einzug halten in die verweichlichten Köpfe.
    Als Hausfrau kannst Du wesentlich besser rechnen als der durchschnittliche Finanzminister eines Bundeslandes in Deutschland.

    Zurück zum Thema: wenn also in Berlin, in Stuttgart oder Düsseldorf etc
    irgendjemand den Menschen weismacht, dass es ein Perpetuum mobile gibt, das mit der teuersten Energie (=Strom) effizient heizt: fällt mir nichts vernünftiges mehr ein.

    Schon jetzt ist klar berechnet worden, dass Solaranlagen und Windkraftturbinen (außer an der Küste) mehr kosten, als sie in ihrem Bestehen erwirtschaften können.

    Alles Gute wünsche ich Euch und allen, die noch rechnen können.

    Martin

  2. Hallo,

    zunächst mal vielen Dank für die sorgfältige Untersuchung – so etwas suchte ich seit Monaten vergeblich.

    Beim Thema Wärmepumpen ist derzeit vieles in Bewegung – leider auch der Preis: Wenn ich heute auf die Thermondo-Seite gehe, lese ich da inzwischen schon

    „… ab 159 Euro mtl.“ .

    Woanders habe ich gelesen, dass man bei Thermondo auch einen sog. ISFP-Plan in Auftrag geben muss, um ein Mietangebot zu erhalten. Ein ISFP-Plan ist ja alles andere als umsonst. Ist der Dir in Deinem Angebot auch untergekommen?

    Noch ein Hinweis zu den Fördermitteln: Diese sind für Wärmepumpen Mitte August von der BaFa leicht verändert worden, und zwar nicht zum Besseren, wie ich feststellen musste.

    Viele Grüße

    Hans

  3. Hallo Patricia, vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich habe hebe heute den thermondo-mann im Haus gehabt. Er hat mir kurzfristig ein Angebot zugesagt, das ich aber noch nicht habe. Er hat erst mal € 206 ins Schafenster gestellt, was ich nich besonders preiswert finde. Wie ist thermondo denn auf „Deinen „Betrag gekommen ? Was war denn der Umfang der Modernisierung ?

    Liebe Grüße
    Andreas (der mal in Duisburg studiert hat 😉

    • Hallo Andreas,

      entschuldige die verspätete Antwort. Soweit ich das überschauen kann, hätte der Umfang unserer Modernisierung so ausgesehen:

      – Luft/Wasser Wärmepumpe LG Therma V Monobloc S 7 kW inkl. Design Cover und LG RS3 Remote Fernbedienung
      – Installation inkl. SLS Schalter, Überspannungsschutz, Leitungsschutzschalter etc.
      – Verlegen der Leitungen vom Hausanschlusskasten bis zum Zählerschrank bis 5 m
      – Abnahme der Anlage
      – Wärmepumpen-Pufferspeicher ohne Wäremtauscher 300 l
      -Rückbau vorhandener Gasleitungen und Zählerdemontage
      – Fundament-Erstellung und Hauseinführung inkl. 2 Kernbohrungen
      – Durchführung eines hydraulischen Abgleichs

      Viele Grüße,

      Patricia

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