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Magic Cleaning: Die Konmari Methode einfach erklärt!

Gestern habe ich auf Netflix die 1. Folge der neuen Sendung Aufräumen (aka Tidying Up) mit Marie Kondo gesehen. Darin ging es um eine 4-köpfige Familie, die es mit Hilfe der Aufräum-Päpstin und Buchautorin Marie Kondo schafft, ihr Chaos endlich in den Griff zu bekommen. Da ich das Buch Magic Cleaning von Marie Kondo bereits vor Jahren gelesen habe und es mich dazu motivert hat, -> mein eigenes Minimalismus Projekt anzugehen, möchte ich euch heute in einem Erfahrungsbericht die wichtigsten Punkte zur Konmari-Methode erklären. Ihr erfahrt heute:

  • Wie die Magic Cleaning Methode funktioniert
  • Was ihr beim Aufräumen beachten solltet
  • Warum das Aufräumen euer Leben verändern kann

 

Die Vorgeschichte:

Ich dachte immer, unser Chaos würde mich nicht sonderlich stören. Ich fand es phasenweise sogar recht gemütlich zwischen all den Dingen, die im Haus herumlagen und keinen festen Platz hatten. Das änderte sich vor 1,5 Jahren, als ich mein ganz persönliches Minimalismus-Projekt gestartet habe.  Was dieses Projekt bewirkt hat, könnt ihr in -> diesem Beitrag hier nachlesen. Ich habe dadurch u.a. gelernt, wie positiv sich äußere Struktur auf mein Wohlbefinden auswirkt und wie gut es mir tut, mich auf die Dinge zu fokussieren, dir mir wirklich etwas bedeuten.

 

 

Die Konmari Methode kurz & einfach erklärt:

Im Grunde geht es bei der Methode von Marie Kondo darum, dass man nur Dinge besitzen sollte, die einen wirklich glücklich machen (-> „things that spark joy“ nennt Marie Kondo diese Dinge). Um dieses Ziel zu erreichen, sollte man 1 x RICHTIG UND ENDGÜLTIG AUFRÄUMEN! 

 

Die 6 Grundregeln würde ich so zusammenfassen:

  1. Räume einmal & endgültig auf!
  2. Lege hierfür zunächst ALLE Dinge einer Kategorie (also z.B. Kleidung, Bücher, Erinnerungen) auf einen Haufen!
  3. Frage dich bei jedem Teil, das du besitzt, ob es dich glücklich macht!
  4. Trenne dich von den Dingen, die dich nicht glücklich machen! -> In diesem Beitrag hier zeige ich euch, was ihr mit den aussortierten Sachen machen könnt.
  5. Suche nach einem festen Ort für jeden Gegenstand, den du besitzt.
  6. Lagere Kleidung möglichst „stehend“ in Schubladen, um einen besseren Überblick zu haben. Hierfür gibt es eine spezielle Falttechnik, die in diversen Youtube Videos erklärt wird.

 

Ich habe mich an diese Punkte gehalten und zusätzlich den 4 Kisten Trick (bzw. 3 Kisten + ein Müllsack) angewendet. Der kommt zwar nicht von Marie Kondo, ist aber trotzdem empfehlenswert:

 

Einfacher aufräumen mit dem 4 Kisten Trick

 

  • In die erste Kiste kamen alle Dinge, die ich behalten wollte.
  • In die 2. kamen Dinge, die ich spenden wollte,
  • In die 3. kamen Dinge, von denen ich mich (zumindest noch) nicht trennen konnte. Diese Kiste kam in den Keller und wurde nach einer gewissen Zeit erneut durchgeschaut.
  • Der Rest kam in den Müllsack.

Auf diese Weise habe ich es geschafft, Schritt für Schritt unser ganzes Haus zu entrümpeln. Nur am Keller bin ich bisher noch gescheitert. Der steht nun aber für 2019 ganz oben auf meiner Liste. Die einzelnen Schritte habe ich übrigens in Bildern festgehalten. Falls euch das interessiert, kann ich ja in den nächsten Tagen mal einen Beitrag zum Thema 18 Monate Minimalismus schreiben! Nun habe ich noch ein paar Tipps für euch, die ihr beim Aufräumen beachten solltet.

 




Dinge, die ihr beim Aufräumen beachten solltet:

 

  • Lasst euch nicht zu viel Zeit! Je schneller und konsequenter ihr aufräumt, desto größer sind eure Erfolgsaussichten!
  • Behaltet Dinge nicht, nur weil sie einmal Geld gekostet haben oder ein Geschenk waren. Dadurch kommt das Geld nicht zurück!
  • Wenn ihr nicht sicher seid, ob euch etwas glücklich macht, dann kann es weg!
  • Nutzt Möglichkeiten, um Erinnerungen digital zu speichern! Fotografiert Kinderbilder oder Erinnerungsstücke, die euch an besonderen Menschen oder Momente erinnern, statt diese in einer Kiste im Keller vergammeln zu lassen. Mit Apps wie Evernote könnt ihr diese jederzeit wiederfinden.
  • Überdenkt die Idee, dass ihr immer auf jede Situation vorbereitet sein müsst. Ich meine: Braucht ihr wirklich 35 Kaffeetassen? Oder Geschirr für 20 Personen? Wann habt ihr zuletzt all die elektronischen Werkzeuge benutzt? Und: Werdet ihr die 20 Jahre alten Ski-Schuhe wirklich tragen, wenn ihr nochmal in den Skiurlaub fahrt? Mittlerweile kann man sich fast alles in wenigen Minuten und für wenig Geld leihen.

 

Warum das konsequente Aufräumen euer Leben verändern kann

Zum Schluss möchte ich noch zwei Dinge erwähnen, die ich durch das konsequente Aufräumen gelernt habe. Es sind die Antworten auf die Fragen: Was ist mir eigentlich wirklich wichtig? UND: Wie kann ich Dinge loslassen, die mir nicht gut tun? Das hat nicht nur Platz im Haus geschaffen, sondern auch in meinem Leben. Außerdem habe ich das Gefühl, viel mehr Zeit zu haben, obwohl ich weniger Zeit damit verbringe, aufzuräumen. Perfekt, oder?

Ach so: Falls ihr nun denkt, dass es bei uns nun immer so aufgeräumt aussieht, wie auf dem Bild oben, kann ich euch beruhigen: Es gibt auch bei uns Tage, an denen es aussieht, als sei eine Bombe eingeschlagen. Im Gegensatz zu früher ist das aber kein Dauerzustand mehr.

 

Nun interessiert mich wie immer eure Meinung. Habt ihr Fragen? Eigene Erfahrungen? Oder Anregungen? Ich freue mich auf eure Kommentare. Falls ihr selbst einen Blog habt, könnt ihr das Kommentarfeld auch gerne nutzen, um eure eigenen Beiträge zu verlinken! 

 

Liebe Grüße,

PS: Einen Spartipp habe ich auch noch: Als Spotify-Abonnenten könnt ihr euch das Buch von Marie Kondo („Magic Cleaning“) nämlich gerade kostenlos anhören.

 

 

-> Hier geht´ s zur Pinterest Vorlage!

 

Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

4 comments on “Endlich Ordnung: Magic Cleaning für Anfänger!”

  1. Hallo Patricia,

    Die Methode kenne ich auch und finde sie gut. Genauso bin ich bei unserem Ausmisteb auch vorgegangen. In den letzten Monaten hat sich bei uns bezüglich Minimalismus ganz schön viel getan. Den letzten Rest entrümpeln wir mit unserer 31 Tage Minimalismus Challenge. Dann wird es hier auch nichts mehr geben, was über ist .

    Minimalismus ist so toll und hat so viel Positives in unser Leben gebracht. Ich möchte es nicht mehr anders!

    Lieben Gruß
    Jani

  2. Ich lieben ausmisten! Wir sind auch seit Jahren dabei, doch so ganz kann ich mich nicht von allen Dingen lösen. Bei meinem Mann sind es DVDs, bei mir Bastelzubehör…
    Doch wir sind schon viel reduzierter als vorher und es bringt Entspannung. Mit dem dritten Kind kamen aber noch einige Dinge dazu (auch sinnfreie Geschenke).
    Was macht ihr denn mit unerwünschten Geschenken? Kann man ja schlecht zurückgeben…
    Hier ein Beitrag von mir:
    https://mamaskind.de/lifestyle/ausmisten-wohnung-vorher-nachher-bilder/
    Die Kinderzimmer hätten es auch mal wieder nötig:
    https://mamaskind.de/lifestyle/kinderzimmer-ausmisten-spielzeug/

    P.S. ich kann die Box „E-Mail-Benachrichtigung“ nicht anhaken (Chrome, Desktop).
    Liebe Grüße
    Sarah

    • Hallo Sarah,

      also unerwünschte Geschenke kann man wahlweise verkaufen oder an jemanden weiterverschenken, der sich tatsächlich darüber freut! 😉

      Deine Beiträge schaue ich mir gleich mal an.

      Ganz liebe Grüße,
      Patricia

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