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Ideen für einen bezahlbaren Familienurlaub in Südfrankreich

 

Ist es möglich, einen relativ günstigen Familienurlaub in Südfrankreich zu verbringen? Ich habe es getestet und bin 7 Tage lang durch die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur gereist. Von meinen Erfahrungen möchte ich euch heute berichten.

 


Die Reiseplanung

Um die Reiseplanung musste ich mich dieses Mal ausnahmsweise nicht kümmern – diese wurde nämlich komplett von Madeleine übernommen, einer gebürtigen Hessin, die seit über 16 Jahren in Frankreich lebt und  Urlauber als Südfrankreich-Expertin mit ihrer Firma France4Fans bei der Reiseplanung unterstützt. Das heißt:

 

  • Sie übernimmt in Abstimmung mit den Reisenden die Buchung von Bahntickets, Hotels, Ferienhäusern oder Airbnb Unterkünften, die zu den individuellen Ansprüchen passen
  • steht als deutsche Ansprechpartnerin vor Ort beratend zur Seite und
  • versorgt Urlauber mit wertvollen Insidertipps zur Urlaubsgestaltung.

 

 

Für mich war das sehr praktisch, denn da ich kein Französisch spreche,  hätte ich bei der Buchung von privaten Unterkünften bzw. Besonderheiten (Meerblick, späte Anreise wegen einer Zugverspätung, etc) auf die Englischkenntnisse der Gastgeber spekulieren müssen. Außerdem habe ich viel Zeit gespart, da ich mich nicht selbst um die Urlaubsrecherche kümmern musste, sondern mich ganz auf das mir per PDF Datei zur Verfügung gestellte Programm verlassen konnte.

 

france4fans_erfahrung

 

Die Anreise nach Südfrankreich

Die Anreise nach Südfrankreich ist sowohl mit dem Flugzeug, dem Auto oder der Bahn möglich. Ich habe mich für die Variante per Bahn entschieden und bin auf Empfehlung von Madeleine erst mit dem ICE von Duisburg nach Frankfurt und dann mit dem TGV ab  Frankfurt ohne umzusteigen für nur 39 € pro Fahrt in ca. 7,5 Std. nach Aix-en-Provence bzw Marseille gefahren.

Die Fahrt mit der Bahn fand ich deutlich entspannter als eine Anreise per Auto, die ab dem Ruhrgebiet inkl. Pausen gerne mal 13 Stunden dauert. Falls ihr vor Ort flexibel sein wollt, oder viel Gepäck benötigt, könnte sich eine Anreise mit dem Auto dennoch lohnen.

 

 

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Günstig übernachten in Südfrankreich


Meine Unterkünfte wurden, wie oben bereits erwähnt, von Madeleine ausgewählt und gebucht. Wenn ich einen Familienurlaub plane, buche ich günstige Hotels bzw. Unterkünfte mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis am liebsten über Booking.com oder per Airbnb.

 

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Meine Airbnb Unterkunft in der Nähe der Ockerfelsen von Roussillon

 

Abhängig vom Budget ist hier alles möglich: Vom einfachen Privatzimmer mit Gemeinschaftsbad über familienfreundliche Ferienapartments und moderne Penthouse-Wohnungen mit Meerblick bis hin zu privaten Villen inkl. Pool. Madeleine berät euch hier gerne und übernimmt auf Wunsch gegen eine kleine Provision die komplette Buchung für euch. Für eine gute Unterkunft solltet ihr je nach Lage und Ausstattung zwischen 100 – 200 € pro Nacht als Familie einplanen.

Spartipp: Schaut nach einer Unterkunft mit einer vollausgestatteten Küche, was eine Selbstversorgung vor Ort ermöglicht und deutlich günstiger ist, als täglich essen zu gehen. Ein Beispiel für eine solche Unterkunft ist z.B. dieses zentral gelegene Apartment in Aix-en-Provence *Booking.com Affiliate Link inkl. Küche und Pool, das für 2 Erwachsene und 2 Kinder ca. 150 € pro Nacht in den Osterferien kostet.

Wichtig: Achtet bei der Buchung der Unterkunft per Booking.com oder AirBNB UNBEDINGT auf das Kleingedruckte, schaut euch die Bilder genau an und lest vor allem die Bewertungen sorgfältig!

-> Unseren Airbnb Erfahrungsbericht findet ihr hier.



Booking.com

 

Eine weitere interessante und besonders günstige Übernachtungsmöglichkeit für Familien stellen Mobilheime auf Campingplätzen dar. Hier gibt es besonders in der Nebensaison echte Schnäppchen (z.B. 1 Woche in den Osterferien in einem einfachen Mobilheim für 4 Personen ab 159 € bzw. ab 329 € pro Familie (!) für ein modernes, neues Premium Mobilheim für bis zu 6 Personen auf einem Campingplatz mit großer Poolanlage und Rutschen. Ich habe ein solches Angebot mal in den Herbstferien auf Korsika getestet. Meinen Mobilheim-Urlaub Bericht findet ihr hier.

 

Screenshot: Homair

 

 

-> Über diesen Affiliate-Link erhaltet ihr zusätzlich 30 € Rabatt auf die oben genannten Preise! Gutschein Code: “Patricia Wons”.

 

 

 

Ausflugsziele in Südfrankreich: Meine Top 10  Bucketlist für die Provinz Provence – Alpes – Côte d’Azur

 

 1.) Die besondere Atmosphäre in Aix-en-Provence erleben

In der gemütlichen Universitätsstadt Aix-en-Provence (“Ex” ausgesprochen) habe ich den ersten Tag meiner Reise verbracht. Hier könnt ihr durch die Gassen bummeln, über den Boulevard Cours Mirabeau flanieren, frischen Fisch auf dem Markt kaufen, einen der 130 Brunnen entdecken oder die kleinen, süßen Calissons d´Aix probieren, die aus Mandeln und kandierten Melonen und Orangen bestehen und die Form eines Weberschiffchens haben.

Falls ihr euch für Kunst interessiert, ist das Atelier des berühmten Malers Paul Cézanne oder das Hotel du Caumont genau das richtige für euch. Ein ausführlicher Bericht zu Aix folgt demnächst auf meinem Familien-Reiseblog.de.

 

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Brunnen am Place d´Albertas
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Dieses Eis in Rosenform gibt es im Eiscafé Amorino

 

 

2.)  Einen Tag in Marseille verbringen

Auch wenn Marseille nicht zu meinen Lieblingsstädten gehört, gibt es hier Highlights, die ihr nicht verpassen solltet. Zum Beispiel das Viertel Le Panier, in dem sich meine außergewöhnliche Unterkunft in einem ehemaligen Kloster befand:

 

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Streetart im Viertel Le Panier

 

 

Zu Fuß brauchte ich nur wenige Minuten bis zum Vieux Port, dem alten Hafen:

 

 

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Blick vom Hafen zur Kathedrale Notre Dame de la Garde

 

Von hier aus kann man z.B. für 8 € mit dem kleinen Petit train zur Kathedrale Notre Dame de la Garde und wieder zurück fahren. Der Blick über die Stadt ist beeindruckend. Die Fahrt empfehlenswert!

 

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3.) Die Calanques zwischen Marseille und Cassis vom Wasser aus erleben

Die Bootstour zu den Calanques (= die kleinen, fjordartigen Buchten um Marseille) ist zwar kein richtiges Schnäppchen, aber dennoch sehr zu empfehlen. Die Farbe des Wassers ist der Knaller und wenn euer Boot den Hafen verlässt, könnt ihr außerdem ein Blick auf die Frioul-Inseln und das Château d’If  werfen, das durch den Roman Der Graf von Monte Christo von Alexandre Dumas bekannt wurde. Preis: 25 € pP. für 2,5 Std.

 

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4.) Mit dem Zug entlang der Côte Bleue nach Niolon fahren

Mein absolutes Marseille-Highlight war die Fahrt mit dem Zug entlang der Cote Bleu nach Niolon. Ich war wirklich begeistert von diesem Insider-Tipp, den mir Madeleine von France4Fans empfohlen hat.

 

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niolon

 

 

Die Fahrtzeit ab dem Bahnhof St. Charles betrug nur knapp 25 Minuten, führte aber in eine andere Welt, in der ihr nicht nur schwimmen, sondern auch wandern (die Komoot App hilft beim Finden einer geeigneten Route, -> hier habe ich die funktionsweise erklärt) oder mit Blick auf den kleinen Hafen essen könnt. Besonders empfehenswert ist dieser Ausflug unter der Woche bzw. in der Nebensaison. Ansonsten kann es sehr voll werden! Details folgen in einem weiteren Blogpost. Kosten für diesen pro Person: 8,20 €.

 

 

niolon-ausflug-marseille-viadukt

 

 

 

5.) Flamingos in der Camargue entdecken

In der Camargue befindet sich zwischen Sumpfgebieten, Salzgärten und Dünen eine der letzten Flamingo-Kolonien Europas.  Ich habe mir die Flamingos mit einem Mietfahrrad angeschaut…

 

 

 

… würde aber beim nächsten Mal aufgrund der schlecht ausgebauten Radwege eher mit dem Auto oder Mountainbike zu diesem Aussichtspunkt fahren. Weitere Infos folgen auf meinem Reiseblog.

 

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6.) Die Ockerfelsen von Roussillon entdecken – und euch wie im Westen der USA fühlen

Ich hatte zuvor noch nie von den Ockerfelsen von Roussillon (= Sentier de Ocres) gehört und hatte daher keine großen Erwartungen an diesen Ausflug. Entsprechend sprachlos war ich, als mich nur wenige Gehminuten vom Ortskern Roussillons dieses Naturschauspiel erwartete, das mich stark an den Bryce Canyon im Westen der USA erinnerte.

 

 

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Der Eintritt ist ein echtes Schnäppchen und kostet nur 3 € für Erwachsene bzw. 2 € für Kinder.

 

7.) Durch die verwinkelten Gassen von Gordes laufen

Den Besuch Roussillons solltet ihr übrigens unbedingt mit einem Abstecher in das malerische Dorf Gordes verbinden. In den gepflegten, verwinkelten Gassen mit den urigen kleinen Läden fühlte ich mich wie in einem Film. Der Blick auf die Stadt vom Aussichtspunkt unterhalb des Hügels lohnt sich.

 

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Gordes

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8.) Von der Routes de Cretes auf die Klippen von Cassis schauen

Ich bin die malerische, kurvenreiche, ca. 15 km lange Route des Crêtes (aka Corniche des Crêtes) zwischen Cassis und La Ciotat am frühen Morgen gegen 7.30 Uhr gefahren und war fast alleine unterwegs.

 

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Von der Parkbucht führt ein Trampelpfad in Richtung Klippe. Die Aussicht über die französische Mittelmeerküste, die Klippen und das Städtchen Cassis ist grandios:

 

 

 

 

9.) Einen Kaffee am Hafen von Cassis trinken:

Cassis gehört zu den Städten, denen man ihren Wohlstand ansieht. Ein Besuch am frühen Morgen (gegen 8 Uhr) ist empfehlenswert. Später wird es – besonders im Juli und August bzw. an den Wochenenden so voll, dass man oberhalb des Ortes parken muss, um sich mit Scharen von Touristen durch den Ort zu drängen. Das wäre nichts für mich.

 

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10.) In einer der zahlreichen Calanques schwimmen

Im Sommer sind die Wege zu vielen Calanques aufgrund der Waldbrandgefahr  gesperrt – aber in der Vor- und Nachsaison solltet ihr euch das Bad im kristallklaren, türkisen Wasser nicht entgehen lasen.

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Weitere Highlights, die ich mir für meinen nächsten Besuch notiert habe:

  • Die blühenden Lavendelfelder in der Provence sehen (ca. Anfang/Mitte Juni bis Anfang/Mitte August)
  • Durch das provenzalische Colorado wandern
  • Durch die Verdon-Schlucht paddeln. Dieser Punkt steht schon lange auf meiner Bucketlist. Mal schauen, ob ich im nächsten Jahr dazu komme. Die Chancen stehen gut.

 

 

Mein Fazit:

Ich bin absolut begeistert und kann es gar nicht erwarten, meinen nächsten Südfrankreich-Trip zu planen – bzw. diesen von France4Fans planen zu lassen. Dass es mir SO GUT gefallen hat, hängt nämlich definitiv auch mit der genialen Betreuung durch Madeleine zusammen, die eben kein 0-8-15 Reiseveranstalter ist, sondern ein Programm zusammenstellt, das auch wirklich zu den individuellen Reisewünschen passt.

Falls ihr nun neugierig geworden seid, könnt ihr -> hier Kontakt mit ihr aufnehmen und z.B. einen unverbindlichen Zoom-Call zum Kennenlernen vereinbaren.

 

Die Provision, die Madeleine hierfür berechnet, gleicht sich nach meiner Erfahrung oft schon dadurch aus, dass sie besondere Angebote für Bahnfahrten etc. kennt und genau weiß, wann man diese buchen sollte.

 

 

So, nun hoffe ich, dass euch mein Beitrag über die Region Provence-Alpes-Côte d’Azur  gefallen hat. Ihr seht: Ein Urlaub in dieser traumhaften Region muss gar nicht teuer sein, wenn man sich zumindest teilweise selbst verpflegt, Unterkünfte mit einem guten Preis-/Leistungsverhältnis bucht und die vielen günstigen bzw. kostenlosen Ausflugsziele nutzt.

Die Einzelheiten zu den von mir besuchten Orten Marseille, Aix-en-Provence, Roussillon & Gordes bzw. Cassis und der Camargue folgen in weiteren Beiträgen auf meinem Familien-Reiseblog.de, die ich in den nächsten Wochen hier verlinken werde. Weitere Informationen über einen Familienurlaub in Südfrankreich findet ihr außerdem auch hier auf dem Blog meiner Kollegin Isar Mami.

 

Viele Grüße,

 

PS: France4Fans vermittelt übrigens auch Praktikumsplätze für Schüler und Azubis in Südfrankreich und ist bei der Organisation von Unterkünften bzw. Suche nach Gastfamilien behilflich.

 

Hier findet ihr den passenden Pin für eure Pinterest Pinnwand bzw. zum Teilen des Beitrags auf Whatsapp:

 

 

 

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