Minimalismus – Update: So geht es mir nach 14 Tagen

 

Nun läuft mein Minimalismus Projekt schon über 2 Wochen und ich möchte euch heute erzählen, wie sich mein Leben in den letzen 14 Tagen verändert hat. Falls ihr meine ersten beiden Beiträge zum Thema Minimalismus verpasst habt: -> Hier könnt ihr nochmal nachlesen, was Minimalismus für mich bedeutet und wie ich angefangen habe. In meinem 2. Beitrag  -> hier geht es dann darum, was ich mit den aussortieren Sachen gemacht habe und warum mir das Abgeben einiger Dinge so schwer fiel.

Ich bin ehrlich gesagt selbst ein wenig überrascht, dass ich dieses Projekt immer noch durchhalte. Normalerweise schwindet meine Motivation nämlich bereits nach einigen Tagen ebenso schnell, wie sie gekommen ist. Dieses Mal scheint es anders zu sein. Vielleicht liegt das daran, dass ich merke, wie gut mir das konsequente Ausmisten tut. Vermutlich ist es aber auch hilfreich, dass ich dieses Mal versuche, mich von meinem „Ganz oder gar nicht“ Motto zu verabschieden und mich meinem Ziel ausnahmsweise mal mit kleinen Schritten nähere.



 

5 Effekte des konsequenten Ausmistens

 

Ich fange mal mit den positiven Punkten an:

 

 1. Ich habe mehr Zeit:

Obwohl ich mich fast jeden Tag einem kleinen Projekt gewidmet habe (z.B. einer Schublade, einem Schrank oder meinem Portemonnaie -> Bilder seht ihr weiter unten in diesem Beitrag),  habe ich gefühlt viel mehr Zeit. Und nicht nur das: Ich habe zum ersten Mal seit langem wieder das Gefühl, dass ich mehr Punkte von meiner Liste streichen kann, als gleichzeitig neu dazu kommen. Das macht mich wiederum ruhiger und entspannter!

 

 2. Ich habe einen besseren Überblick!

Zum Beispiel über meinen Kleiderschrank, aber auch über die diversen Küchenschränke und selbst in meinem Portemonnaie muss ich nun nicht mehr ewig nach der Paybackkarte suchen.

 

 3. Ich gebe deutlich weniger Geld aus 

Der Satz: „Brauche ich das wirklich?“ ist so präsent in meinem Kopf, dass ich schon im Laden abwäge, ob ich das jeweilige Teil WIRKLICH brauche oder es demnächst in einem Müllsack landet – wofür mir mein Geld dann wiederum zu schade ist. Diese elende „Vorratshaltung“ hat endlich ein Ende. Ich kaufe zur Zeit wirklich mit Bedacht!

 

4. Ich fühle mich leichter!

Mit jedem großen Müllsack, den ich in den Container schmeiße, fühle ich mich ein bisschen leichter! Herrlich!

 

Nach 4 positiven Punkten, muss ich auch einen negativen Punkt erwähnen:

 

5. Ich bin manchmal etwas unentspannter

Bisher hat mich das Chaos der Kinder nie groß gestört. Schön fand ich es nicht, wirklich schlimm aber auch nicht. Nun, wo ich mich über die neu gewonnene Ordnung freue, hat sich das ein wenig verändert: Plötzlich ärgert es mich, wenn die Schuhe nicht auf der Schuh-Bank im Flur stehen und stattdessen im Wohnzimmer rumfliegen. Das ist aber eigentlich nicht der Sinn der Sache. Es soll ja auch weiterhin entspannt zugehen bei uns. Vielleicht braucht es einfach ein bisschen Zeit, bis wir uns alle an die neue Situation gewöhnt haben. 😉

 

Nachdem ihr jetzt wisst, wie sich mein Aufräum-Projekt auf mein Leben ausgewirkt hat, möchte ich euch nun noch schnell zeigen, was ich so aufgeräumt habe:

 

 

 

Das habe ich aufgeräumt:

Auf Instagram könnt ihr meine Aufräum-Aktionen quasi live verfolgen. Hier sind zumindest mal ein paar Impressionen. Zum Beispiel von meinem Gewürzschrank:

 

Meinem Portemonnaie:

 

Sowie meinem Highlight der letzten Woche: Das Bild von meinem Flur-Schrank, dass Marie Kondo, die japanische Bestseller Autorin der „Aufräum-Bibel“ Magic Cleaning (<-Amazon Affiliate Link) auf ihrem Instagram Account geteilt hat – und dafür über 2.800 Likes bekommen hat. Mein Chaos-Schrank ist also 1 x um die Welt gegangen! Nur ob das Bild als Lob oder als abschreckendes Beispiel dienen soll, ist mir nicht ganz klar geworden 😉

 

 

So möchte ich die Ordnung auch in Zukunft beibehalten

Um die Ordnung auch in Zukunft beizubehalten, habe ich einen Haushaltsplan erstellt. Dieser soll mich an die täglichen, wöchentlichen, monatlichen und jährlichen Aufgaben im Haushalt erinnern und mir dabei helfen, mich besser zu organisieren. Ich nutze diesen Haushaltsplan – Vordruck übrigens in Kombination mit meinem iPhone / Google Kalender, in den ich mir 1 x Termine für die verschiedenen Aufgaben eingetragen habe, die sich dann automatisch wiederholen.

 

-> Hier geht es zur kostenlosen Druckvorlage meines Haushaltsplans / Putzplans.

 

 

druckvorlage_haushaltsplan_putzplan

 

 

Ach ja, einen kleinen Trick habe ich noch für euch: Ich habe mir angewöhnt, 3 x pro Tag (also morgens, mittags und abends) mein aktuelles Lieblingslied laut aufzudrehen und während ich es höre so viele Dinge wie möglich aufzuräumen. Es ist erstaunlich, wie viel man In diesen 3-4 Minuten schafft!

 

Nun freue ich mich wie immer über eure Kommentare. Habt ihr noch Tipps für mich? Oder Fragen an mich? Schreibt mir einfach!

 

Liebe Grüße,

 

 

 

P.S.: Falls ihr euch an meiner Aktion beteiligen möchtet, verlinkt eure Beiträge doch gerne in den Kommentaren oder nutzt auf Facebook, Instagram oder Twitter den Hashtag: #momsblogminimalismus!

Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

10 comments on “5 Dinge, die 14 Tage Minimalismus bewirkt haben!”

  1. Hallo
    ich bin heute über deinen Blog gestolpert da ich seit einigen Tagen endlich das ausmisten angefangen habe
    Ich habe manchmal das Gefühl ich müsst alles wegwerfen um mit einer leeren Wohnung beginnen! Momentan hab mich mein Elan verlassen aber ich hoffe ich kann weitermachen!
    GLG Silke

    • Hallo Silke,

      dieses Gefühl kenne ich sehr gut. Manchmal denkt man, dass es nicht zu schaffen ist – aber das ist es! 🙂 Kennst du die Konmari Methode (aus dem Buch „Magic cleaning“?)? Das mache ich gerade und berichte auf Instagram immer mal wieder von meinen Erfolgen. Bist du auch bei Instagram?

      Viele Grüße,

      Patricia

  2. Oh, liebe Patricia,

    ich muss unbedingt mal das Fach mit den Gewürzen ausmisten und ordnen… da kam mir dein Artikel gerade recht… grrrrr.

    Ich gehe schon.
    Liebe Grüße
    Sven

  3. Und mich hast Du angesteckt mit dem den Minimalismus. Ich fang nämlich auch an, jeden Tag EINEN Schrank oder EINE Schublade auszumisten. Ich hab das ewig vor mir her geschoben. Und immer wieder gedacht, ich muß ein ganzes Zimmer an einem Tag schaffen. Brauch ich aber jetzt gar nicht. Jeden Tag einen kleinen Schritt nimmt die Sorge vor dem „das schaffe ich sowieso nicht an einem Tag – also lass ich es mal lieber ganz“. Step by Step und wie du schon sagst, es fühlt sich sehr befreiend an. Danke fürs „Anstecken“. LG Kerstin

    • Hallo Kerstin,
      das ist toll!! Und es ist wie du sagst: Wenn die Liste zu groß ist, macht man eher nichts, weil man sowieso nicht alles schaffen kann. Kleine Schritte sind langfristig viel effektiver! 🙂
      Liebe Grüße, Patricia

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