denkst_familienblogger_konferenz

 

 

Heute nehme ich wieder einmal an der Aktion „Wochenende in Bildern“ teil, wobei sich eigentlich fast alles um meine erste Teilnahme an der  #denkst16  drehte.

 

Falls ihr also wissen möchtet, was eine Bloggerkonferenz ist und was man dort so macht, wünsche ich euch nun viel Spaß! 🙂



Am Samstag Morgen klingelte mein Wecker bereits um 4:30 Uhr – ich war nämlich zum ersten Mal auf einer Elternbloggerkonferenz und wollte pünktlich um 8.30 Uhr in der Nürnberger City sein. Der Flug mit Eurowings war o.k., Getränke, Zeitschriften oder Snacks gab es allerdings keine (da hat Air Berlin also im direkten Vergleich besser abgeschnitten – aber dazu später mehr).

 

flug_eurowings

 

 

Auf dem Flug las ich das Buch: Große Ärsche auf kleinen Stühlen: Eine Kindergartenmutter packt aus!*, welches zugleich auch mein Beitrag zum Büchertausch auf der #denkst war.

 

grosse_aersche_auf_kleinen_stuehlen

 

 

Weil ich gut in der Zeit lag, habe ich noch schnell mein Gepäck im Airport-Hotel deponiert:

 

 

hotel_flughafen_nuernberg

 

 

Dann ging´s ab in die Stadt: Die U-Bahn fuhr vom Flughafen in ca. 20 Min. zum HBF. Von hier aus waren es nur ca. 2 Min. zu Fuß bis zum Veranstaltungsort.

 

 

anbindung_flughafen_innenstadt_nuernberg

 

 

Im Design Office Nürnberg angekommen war es für mich ein bisschen so, als wären die Figuren meiner Lieblingsserie aus dem Fernseher (bzw. Computer) geklettert: Ich kam in einen Raum voller „fremder“ Menschen und sah trotzdem lauter bekannte Gesichter.

 

 

 

Nach einer kurzen Orientierungsphase fingen dann die Vorträge an:

 

Den Anfang machte der Kinderarzt Michael Hauch, der sein Buch Kindheit ist keine Krankheit: Wie wir unsere Kinder mit Tests und Therapien zu Patienten machen„* vorstellte.

 

 

 

Ich hatte nach dem Vortrag noch kurz die Möglichkeit mit Dr. Hauch zu sprechen und muss sagen, dass ich seine Meinung absolut teile:

 

Eltern müssen lernen ihren Kindern und sich selbst zu vertrauen und damit aufhören, den Entwicklungsstand der Kinder ständig mit anderen zu vergleichen und dann zu versuchen ihr Kind zu „optimieren“ indem sie ihm Therapien (Logopädie, Ergotherapie, etc.) verordnen lassen.

 

Jedes Kind ist einzigartig und hat sein eigenes Tempo – was Kinder wirklich brauchen sind nicht ständige Kontrolle und Leistungsdruck sondern Vertrauen und die Möglichkeit eigene Erfahrungen zu machen.

 

 


 

 

Dann folgte ein Beitrag von Christine Finke (mama-arbeitet.de) zum Thema: „Wie mache ich eine Welle im Internet?

 

Christine hat mit ihrem Sinn für brisante Themen (z.B. Abschaffung der Bundesjugendspiele, etc.)  bereits für einige Wellen im Internet gesorgt und wies in ihrem sehr ehrlichen und humorvollen Beitrag drauf hin, dass eine hohe Präsenz in den Medien nicht zwangsläufig ein Garant für viel Traffic auf dem Blog ist. Außerdem warnte sie auch vor möglichen negativen Folgen (Anrufen, Drohbriefen, etc.) von besonders stark polarisierenden Beiträgen.

 

mama_arbeitet_vortrag_denkst

 

Im Anschluss an ihren Vortrag gab es eine Kaffee-Pause (und sehr leckere Cookies – leider habe ich die Marke vergessen…sonst hätte ich sie hier erwähnt).

 

 

glutenfreie_peanutbutter_cookies

 

Nach der Pause ging es mit einem sehr interessanten Beitrag von Béa Beste weiter, die ihr vermutlich noch aus ihrer „Tollabox“ – Zeit kennt. Sie bloggt mittlerweile unter dem Namen Tolla Bea und ist mit ihrer kreativen, positiven und mitreißenden Art sowie ihrem Motto: „Kreative Ideen für kleine, große und ewige Kinder“ sehr erfolgreich (-> Fast 100.000 Facebook-Fans – davon bin ich mit meinen 4.500 Fans noch weit entfernt). 😉

 

Als Marken – Spezialistin gab es von ihr wertvolle Tipps und Denkanregungen zur Positionierung der eigenen Marke / des Blogs.

 

 

tollabea_vortrag_denkst

 

Dannn war es Zeit für´s Mittagessen: Es gab ein kleines Buffet mit Rindergeschnetzeltem, Reis und Gemüse und außerdem ein kleines Salatbuffet.

 

mittagessen_bloggerkonferenz_nuernberg

 

Nach dem Essen habe ich mich für den Vortrag von „Alu“ Berlin entschieden, die sich die Frage gestellt hatte, ob Elternblogs politisch relevant sind und zu dem Ergebnis gekommen ist, dass das definitiv so ist.

Sie rief dazu auf mutig zu sein und über Themen zu schreiben, die einen bewegen, Fragen zu benennen, Unmut und Sorgen zu äußern.

Einen ausführlichen Bericht zu ihrem Vortrag gibt es hier auf ihrem Blog  „Große Köpfe“.

 


 

 

Nun folgte ein regelrechtes „Feuerwerk der Informationen“:

Svenja („Meine Svenja“) sprach nämlich überraschend offen über ihre persönlichen Erfolgsgeheimnisse. Das ist nicht selbstverständlich, denn wie in allen Bereichen des Lebens gibt es auch unter Bloggern einen gewissen Konkurrenzkampf.

 

Das dieser Konkurrenzkampf total überflüssig ist und es viel mehr Sinn macht, zusammen zu arbeiten und sich gegenseitig zu unterstützen, ist ein Gedanke, den ich absolut teile.

 

Abgesehen davon war die Art und Weise, mit der Svenja von ihrer Arbeit berichtet hat, für mich absolut faszinierend. Mir wurde noch einmal deutlich, wie viel Struktur, Energie, analytisches Denken und Ehrgeiz nötig sind, um so erfolgreich zu werden, wie sie es heute ist. Um so sympathischer, dass sie dieses Wissen nun an andere Blogger weitergeben möchte.

 

 

Ein von @meinesvenja gepostetes Foto am

 

 

Ein weiteres Highlight des Tages  war für mich der Vortrag von Patricia Cammarata, aka „Das Nuf“  (so heisst ihr Blog, auf dem sie auf sehr intelligente und zugleich humorvolle Weise Stellung zu Themen bezieht, die sie beschäftigen).

Besonders toll finde ich, dass sie sich dabei ständig weiterentwickelt, offen für neue Argumente ist und es so schafft,  auch ihre Leser zum Nachdenken anzuregen.

Mit ihrem Beitrag zum Thema: „Privatheit in Familienblogs – Schwerpunkt: Gehören Kinderfotos ins Internet?“ hat sie es jedenfalls geschafft, mich dazu zu bringen, meine Meinung noch einmal zu überdenken und zu „erweitern“.

 

das_nuf_live

 

 

Leider liefen einige Veranstaltungen parallel, so dass ich z.B. die Vorträge von  MeWorkingMom und BerlinMitteMom verpasst habe, die mich sehr interessiert hätten.

Und auch den Bento Workshop hätte ich sehr gerne mitgemacht… aber alles geht ja nun mal nicht. 🙂

 

Mein Fazit zur #denkst: Es war toll und sehr inspirierend! 

 

 

 

Gegen 18 Uhr fuhr ich wieder ins Hotel.  Dort habe ich erst mal etwas gegessen (Clubsandwich & Pommes)

 

club_sandwich_moevenpick_hotel

 

Dann habe ich meinen freien Abend genossen, also: Ferngesehen, mich ins Bett gelegt und die Hotel-Toblerone gegessen 🙂

 

moevenpick_airport_hotel_nuernberg

 

 

Am nächsten Morgen ging es schon früh um 6.30 Uhr zurück nach Düsseldorf, denn ich wollte die Kommunion der Tochter unserer Freunde auf keinen Fall verpassen.

 

Zum Frühstück gab es Oreo Kekse am Flughafen:

 

oreo_zum_fruehstueck

 

Der Flug mit Air Berlin war dank meiner netten Sitznachbarin sehr lustig. Außerdem gab es trotz des nur ca. 40 Min. Fluges sowohl Zeitschriften als auch  einen Kaffee und ein (wenn auch kaltes) Rosinen-Stütchen -> also wesentlich mehr Service als bei Eurowings, und das obwohl der Preis pro Strecke identisch war (ca. 50 €)

 

airberling_nuernberg_duesseldorf

 

 

Ach ja: Dieses tolle Malbuch Lonely Planet Ultimate Travelist Colouring Book*
habe ich unterwegs entdeckt:

 

ultimate_colouring_book_empfehlung

 

Zum Glück war mein Papa so lieb mich so früh vom Flughafen abzuholen! 🙂

 

herz_airberlin

 

Dann ging´s erst in die Kirche und nach der Kommunion ins Restaurant bzw. Kuchen essen:

 

essen_roesgen_duisburg

 

 

Abends haben die Kinder dann die „Goodie Bag“ entdeckt und gleich getestet, ob man mit den Woodie Stiften* tatsächlich auch auf Glas malen kann:

 

stabilo_woody

 

So sah also mein Wochenende aus.

 

Liebe Grüße,

patricia

 



*Amazon Affiliate Links

 

Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

5 comments on “Die #denkst in Bildern!”

  1. Hallo Patricia,

    schön, dass du über die #denkst berichtet hast. Ich war anfangs auch am überlegen, ob ich hingehen soll. Hab mich dann aber doch nicht so recht getraut *g* Nürnberg is ja auch nicht mal eben umme Ecke. Den Gedanken einen eigenen Blog zu veröffentlichen habe ich zwar schon lange, aber bei der Umsetzung hapert es ein wenig…der Mut fehlt noch 😉
    Mich würde interessieren ob es nächstes Jahr eine #denkst17 geben wird – wurde da etwas gesagt?

    Es freut mich auf jeden Fall, dass du viel Spaß hattest 🙂

    Liebe Grüße
    Kerstin

    P.S: Funktionieren die Stifte so gut, wie das auf dem Foto aussieht??? 😀

  2. Meine Meinung  zu den Diskussionen, die im Nachhinein u.a. auf Twitter entstanden sind, sieht folgendermaßen aus:

    Blogger sind ein Querschnitt durch die Bevölkerung. Es gibt gierige (-> Goodie-Bags), großzügige, neidische, großherzige, arrogante, schüchterne, lustige und unsichere Menschen. Oft ist es nicht ganz einfach, die einen von den anderen zu unterscheiden: Manchmal treffen auch 2 unsichere Menschen aufeinander, setzen ihr „souveränes“ Gesicht auf und finden sich später gegenseitig arrogant, weil keiner fröhlich auf den anderen zugestürmt ist… so ist das mit der Fremd – und Eigenwahrnehmung. 😉

    Ähnlich ist es mit der Monetarisierung des Blogs:

    Die einen wollen mit dem Blog Geld verdienen, andere sehen es als Hobby oder gar als Berufung… Einige fangen gerade erst an zu bloggen und müssen sich in dieser neuen „Welt“ erst mal orientieren, andere sind schon sehr erfolgreich und wollen weiter „wachsen“, sehen aber durch die „Kleinen“ ihre Preise gefährdet. Hier hilft Transparenz. Ich denke jeder sollte sich erst mal auf sich und seinen Blog /sein Nische konzentrieren, daran denken, dass er auch mal klein angefangen hat und nicht seine Energie dafür aufwenden zu schauen, was andere falsch machen sondern es selbst besser machen. Mein Anspruch an mich lautet: Fair und tolerant bleiben. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.