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Was hilft gegen einen Mausarm?

 

Habt ihr schon mal vom Mausarm gehört? Oder vom Sekretärinnen-Syndrom? Bzw. der Nintendonitis? All diese Begriffe beziehen sich auf einen Schmerz, der durch eine wiederholte, oft relativ leichte Belastung entstehen kann. Was ich bisher nicht wusste: Ab einem gewissen Punkt, ist das so harmlos klingende Syndrom nicht mehr vollständig heilbar. Ein frühzeitiges Handeln ist daher besonders wichtig! In den USA und Australien gilt das RSI-Syndrom (so lautet der Fachbegriff für die Erkrankung), inzwischen als Berufskrankheit Nummer 1.

In meinem heutigen Blogbeitrag habe ich mal Tipps & Fakten rund um das Thema Mausarm zusammengefasst. Dabei geht es um folgende Themen:

 

  • Was ist ein Mausarm?
  • Wie entsteht er?
  • Was hilft wirklich gegen einen Mausarm?

 

Wie immer dient dieser Beitrag dazu, euch einen groben Überblick über das Thema zu verschaffen und entspricht dabei meiner subjektiven Meinung. Bei Fragen oder Beschwerden solltet ihr euch an euren Hausarzt oder Orthopäden wenden.

 

 

Was ist ein Mausarm und wie entsteht er?

 

Als Mausarm (auch RSI-Syndrom genannt), bezeichnet man die Schmerzen im Hand, Arm-, Schulter und Nackenbereich, die z.B. durch eine übermäßige Nutzung der Computermaus entstehen können.

 

  • Die chronische Überbelastung führt dabei laut aktuellen Erkenntnissen zu einer Schädigung der Kollagenfasern.
  • Bekommt der Körper zu wenig Zeit zur Regeneration, fehlt ihm die Zeit, um Kollagen nachzubilden und die Belastbarkeit der Sehne sinkt.
  • Außerdem kann der chronische Schmerzreiz mit der Zeit zu einer Veränderung der Schmerzwahrnehmung führen, sodass der Schmerz auch dann empfunden wird, wenn die Belastung nicht mehr existiert.

 

Die Beschwerden fangen oft mit einem leichten Kribbeln oder Missempfinden an, können  aber unbehandelt nicht nur zu chronischen Schmerzen und Koordinationsproblemen, sondern auch zu einem Nachlassen der Kraft führen. Gerade deshalb ist es so wichtig, frühzeitig etwas gegen die Symptome zu tun!

 

 

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Wichtig: Entlastung des Handgelenks durch eine Entlastung des Arms!

 

 

 

7 Tipps, die gegen den Mausarm helfen

 

Ich möchte euch zunächst  7 vorbeugende Tipps vorstellen, die relativ einfach umzusetzen sind, und auf die ihr achten solltet:

 

  1. Ein ergonomischer Arbeitsplatz: Schreibtisch, Stuhl, Tastatur, Maus sollten möglichst perfekt aufeinander abgestimmt sein!
  2. Eine gerade und entspannte Sitzposition.
  3. Regelmäßige Pausen (!)
  4. Schutz vor Zugluft (-> Zugluft kühlt einzelne Körperbereiche z.B. im Nacken unbemerkt aus, was dazu führt, dass Muskeln verkrampfen).
  5. Entspannungsübungen, Dehnübungen & Yoga!
  6. Warme Hände! (->  Wärme sorgt für eine Entspannung der Muskulatur)
  7. Stärkung der Handmuskulatur! (-> siehe unten)

 

Was kann der Arzt machen, wenn ihr bereits  Beschwerden habt:

  • Wärme- und Kältebehandlungen
  • Massagen & Bewegungsbäder
  • Symptomatische medikamentöse Behandlung
  • Messung der Nervenleitgeschwindigkeit , um den Mausarm vom Karpaltunnelsyndrom und einer Sehnenscheidentzündung abzugrenzen.
  • Intermittierende Vakuumtherapie, die durch Druck und Unterdruck den venösen Rückfluss steuert und den Lymphfluss sowie die Durchblutung anregt
  • Bei chronischen Schmerzen kann eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll sein, um dem Patienten den Zusammenhang zwischen den auslösenden Faktoren, den Vorgängen im Gehirn und dem auftretenden Schmerz zu erklären.

MRT, Röntgen und CT Aufnahmen sind im Prinzip nur sinnvoll, um einen Mausarm von anderen Erkrankungen zu unterscheiden. Bildgebende Verfahren bieten nämlich laut meiner Recherche keinen Vorteil, da bei einem Mausarm keine anatomischen Veränderungen nachweisbar sind. Da es sich beim klassischen Mausarm nicht um eine Entzündung handelt, sind entzündungshemmende Medikamente nicht notwendig.

 

 

 

3 einfache Produkte, mit denen ihr einem Mausarm entgegenwirken könnt

 

zero G glider: Mit der Unterarmauflage wird der Arm schwebend in der optimalen Position gehalten und dadurch spürbar entlastet. Wichtig ist dabei, dass der Unterarm beim Halten der Maus eine Linie mit dem Handrücken bildet.

 

 

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Meine Leserin Christiane hat den zero G glider bereits getestet und kam zu folgendem Urteil: „Das Gerät besteht aus einem großen Pad und einer Armbrücke, welche per Klett in der Größe verstellt werden kann. Das war von Vorteil, da so die Höhe individuell eingestellt werden kann. Die Arbeit mit der Maus ist durch die Stütze sehr einfach, da ich die Hand nicht anheben muss, wie bei meinem anderen Pad. Für sehr empfindliche Handgelenke wäre außerdem eine Gelpolsterung auf der Stütze praktisch*“. *Dieses Feedback werde ich an den Hersteller weitergeben.

Erhältlich ist der zero G glider z.B. bei Proidee oder -> Hier im Shop

 

Gyroskopischer Handtrainer: Trainiert die Schultern, Unter- und Oberarme und beugt Beschwerden wie dem Carpal-Tunnel-Syndrom, RSI (Repetitive Strain Injury), Tennis- und Golfarm sowie Verspannungen im Arm, Nacken und Schulterbereich vor Amazon Affiliate Link

 

Handgelenkstrainer: Diese Fingerstretcher und Handgriffe aus Silikon Amazon Affiliate Link stärken die Handgelenke und verbessern so die Fingerfertigkeit .

 

So, das waren meine Tipps zum Thema Mausarm. Falls ihr noch Fragen, Tipps oder Feedback habt: Schreibt mir gerne!

 

Liebe Grüße,

 

Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

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