Warum Regeln zur Smartphonenutzung von Kindern und Jugendlichen so wichtig sind!

 

Heute geht es um das Thema Smartphonenutzung von Kindern und Jugendlichen – ein Thema,  das nicht nur bei uns, sondern auch in unserem Freundes- und Bekanntenkreis nach wie vor sehr aktuell ist und regelmäßig für Diskussionsstoff sorgt. Ich möchte euch in diesem Beitrag von unseren Erfahrungen berichten und euch erzählen, warum es in meinen Augen so wichtig ist, genau zu schauen, was die Kinder mit ihren Smartphones und Tablet machen. Außerdem möchte ich euch unsere 7 Handyregeln vorstellen (-> die Regeln könnt ihr euch unten auf dieser Seite kostenlos downloaden und ausdrucken).

 

Worum es in diesem Beitrag sonst noch geht:

 

  • Ab welchem Alter sollten Kinder ein eigenes Smartphone haben?
  • Vertrauen vs. Kontrolle – warum es nicht nur ok, sondern in meinen Augen unverzichtbar ist, das Smartphoneverhalten der Kinder zu kontrollieren!
  • Gefahren für Kinder am Beispiel von Whatsapp
  • Tipps zum Umgang mit dem Thema Smartphone & Internet
  • Unsere Smartphone-Regeln
  • Apps &  Link-Empfehlungen im Überblick

 

 

Ab welchem Alter sollten Kinder ein eigenes Smartphone haben?

Meine persönliche Empfehlung lautet: Ab der 5. Klasse – also mit ca. 10 Jahren. Unsere Kinder sind mittlerweile 11 und 14 Jahre  alt und nutzen ihre Smartphones, seit sie auf der weiterführenden Schule sind. Im Mittelpunkt steht dabei (neben dem Spielen bzw. Musik hören) der Austausch mit Freunden und Klassenkameraden. Klassenchats sind inzwischen so normal wie Telefonlisten und werden von den Kinder genutzt, um Termine für Tests zu klären, vergessene Vokabelseiten abzufotografieren, Gruppenarbeiten zu besprechen oder um zu fragen, ob Montag nun Schwimm- oder Sportunterricht stattfindet. Ich finde es positiv, dass die Kinder sich auf diese Weise austauschen und organisieren. Kinder ohne Smartphone sind so allerdings schnell außen vor, weil nicht alle Informationen bei ihnen ankommen.

 

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Vertrauen vs. Kontrolle – ist es ok, das Smartphoneverhalten der Kinder zu kontrollieren?

 

Vertrauen ist für mich grundsätzlich extrem wichtig – ABER: Die Gefahren, die im Internet auf Kinder lauern, sind in meinen Augen zu groß, um sich als Eltern hinter dem Vertrauen zu den Kindern auszuruhen. Ich wundere mich ehrlich gesagt sehr darüber, wie unbekümmert manche Eltern mit dem Thema Smartphone & Kinder umgehen. Während im Alltag meist penibel darauf geachtet wird, Kinder vor gefährlichen Situationen zu beschützen, scheinen die Gefahren des Smartphones zu abstrakt zu sein. Vielleicht liegt das auch daran, dass die Gefahren nicht auf den ersten Blick als solche erkennbar bzw. sichtbar sind. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass unsere (also in diesem konkreten Fall auch meine) Fantasie  gar nicht ausreicht, um auf Situationen zu kommen, denen unsere Kinder in ihrem „virtuellen Alltag“ begegnen könnten?! Ganz sicher hat es auch mit einer mangelnden Aufklärung der Eltern zu tun, die oft gar nicht ahnen, dass sie sich STRAFBAR MACHEN*, wenn sie ihren Kindern z.B. ermöglichen Videos, die Gewalttätigkeiten gegen Menschen schildern oder verharmlosen, anzuschauen.

*Gewaltdarstellung [§ 131 [1]]

(1) Wer Schriften (§ 11 Abs. 3), die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen in einer Art schildern, die eine Verherrlichung oder Verharmlosung solcher Gewalttätigkeiten ausdrückt oder die das Grausame oder Unmenschliche des Vorgangs in einer die Menschenwürde verletzenden Weise darstellt,
1. verbreitet,
2. öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht,
3. einer Person unter achtzehn Jahren anbietet, überläßt oder zugänglich macht oder
4. herstellt, bezieht, liefert, vorrätig hält, anbietet, ankündigt, anpreist, einzuführen oder auszuführen unternimmt, um sie oder aus ihnen gewonnene Stücke im Sinne der Nummern 1 bis 3 zu verwenden oder einem anderen eine solche Verwendung zu ermöglichen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Ebenso wird bestraft, wer eine Darbietung des in Absatz 1 bezeichneten Inhalts durch Rundfunk, Medien- oder Teledienste verbreitet.  

Hinweis: Auch ein brutales Handyvideo, das beispielsweise im Schulunterricht an Minderjährige verbreitet wird, fällt unter den Straftatbestand Gewaltdarstellungen.

 Quelle: Strafgesetzbuch (Stand 01.01.2011) / https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/cybermobbing/folgen-fuer-taeter/

 

Eine bessere Erklärung fällt mir jedenfalls nicht ein – oder wie geht es euch bei dem Gedanken, dass:

  • Kinder jeden Alters sich auf youtube die Ermordung /  Enthauptungen von Menschen anschauen können?
  • Es extrem verstörende pornografische Inhalte gibt, die Kindern langfristig schaden können?  -> 60 % und 80 % der 13-jährigen haben bereits Erfahrungen mit dem Thema (Internet-) Pornografie gemacht. Mehr Infos zu diesem Thema findet ihr z.B.-> hier auf der Seite klicksafe.de – einer EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz.
  • Auch scheinbar harmlose Zeichentrickfilme (wie z.B. Caillou -> „Caillou Verarsche“) inzwischen so manipuliert werden, dass z.B. plötzlich Arme amputiert werden?
  • Es Kettenbriefe gibt, in denen Kindern damit gedroht wird, dass ihre Mutter stirbt, wenn sie diesen nicht weiterleiten?
  • 13-jährige von Klassenkameraden gebeten werden, „Nudes“ (=Nacktbilder) von sich zu verschicken?
  • Kinder in weit verbreiteten Computerspielen wie GTA V (Grand Theft Auto)  Menschen foltern müssen, um erfolgreich zu sein? (-> Zur Verfügung stehen Elektroschocks, Kniescheiben zertrümmern, Zähne ziehen und das klassische Waterboarden). Ja – ihr habt richtig gelesen!! Eine Einschätzung zu diesem Spiel findet ihr auch -> hier auf der Seite Spieleratgeber NRW.
  • Sich 14-Jährige auf Tellonym fragen lassen müssen, „ob sie sich mit Bl*wjobs auskennen“.

 

Ich würde von mir behaupten, dass ich mich grundsätzlich schon recht gut mit dem Thema Internet / Social Media auskenne, aber einiges von dem, was ich während der Bloggerkonferenz denkst in Nürnberg vom Digitaltrainer Daniel Wolff erfahren habe, hat mich sprachlos gemacht und mich darin bestätigt, dass gewisse Spielregeln festgelegt werden müssen, um den Umgang mit dem Smartphone zu regeln.  10 – 16-jährige Kinder sind sich der Tragweite und Risiken vieler Situationen noch gar nicht bewusst und auf die Hilfe und den Schutz ihrer  Eltern angewiesen – auch wenn sie das selbst vermutlich ganz anders sehen.

 

 

smartphone_vertrag_kinder

 

 

Um euch zu zeigen, was ich damit meine, möchte ich euch mal einen kurzen Einblick in unsere Whatsapp-Anfänge geben:

Whatsapp – Gefahren für Kinder

 

Gerade in den ersten Wochen auf der weiterführenden Schule ging in den Klassenchats meiner Kinder regelrecht die Post ab! 429 neue WhatsApp Nachrichten innerhalb wengier Stunden waren da keine Seltenheit. Der Inhalt dieser Nachrichten lässt sich kurz so zusammenfassen: Hi!, WMD? (Was machst du)  gefolgt von Antworten wie: KP (Kein Plan). Soweit, so gut – denn dieser harmlose Nachrichten-Wahnsinn regulierte sich nach kurzer Zeit von selbst.

Problematisch sind folgende Punkte, mit denen ich so ehrliche gesagt nicht gerechnet hätte:

  • Streit (ink. extremen Beleidigungen), der im Gruppenchat ausgetragen wird, und von sämtlichen Kindern (und z.T. auch Eltern) mitgelesen werden kann!
  • Mobbing von einzelnen Kindern (z.B. das gezielte entfernen aus der Klassengruppe, Freundegruppen etc). -> Einen Erfahrungsbericht zum Thema Cybermobbbing findet ihr auch bei meiner Kollegin Stephie auf dem Blog einfachstephie.de
  • Fotos, die als „Snaps“ an vermeintliche Freunde verschickt werden und später von anderen Kindern gespeichert, ausgedruckt oder gepostet werden.
  • Kettenbrief, die nicht nur EXTREM nervig sind, sondern auch ziemlich verstörend sein können
  • Pornographische Inhalte
  • Die Ortungsfunktion, mit denen der Standort über einen Zeitraum von bis zu 8 Stunden permanent geteilt werden kann.

 

Beispiele für Kettenbriefe:

Es gibt nicht nur nervige Kettenbriefe wie diese hier: „Blinzele 6 Mal, kopiere diesen Text (ohne zu blinzeln) Sende den Text an 10 Freunde, Reibe dir die Augen..etc..“ „Schicke diese Mail an 15 Leute die du gern hast, schicke die Mail an mich zurück, sonst hast du mich nicht gern. Wenn du das machst, wird dir dein Schwarm morgen seine Liebe gestehen“. Oder diesen:

 

kettenbrief_smartphone_kinder

 

Sondern auch sehr beängstigende Kettenbriefe, wie den „Momo Kettenbrief“ („Hallo ich bin Momo und bin vor 3 Jahren verstorben ich wurde von einem Auto angefahren und wenn du nicht möchtest das ich heute Abend um 00:00 Uhr in deinem Zimmer stehe und dir beim schlafen zuschaue dann sende diese Nachricht an 15 Kontakte weiter.)“ oder Kettenbriefe, in denen gequälte Tieren gezeigt werden.

 

 

Tipps zum Umgang mit dem Thema Smartphone / Internet

Das Internet bietet viele Chancen, aber gerade in Kombination mit dem Smartphone auch ziemlich große Risiken. Besonders für Kinder und Jugendliche! Meine persönliche Empfehlung lautet daher: Zeigt ehrliches Interesse und habt Verständnis für das, was eure Kinder gerade beschäftigt – egal ob offline oder online (und auch dann, wenn euch das in Bezug auf die ständig wechselnden Smartphone-Trends vielleicht etwas Überwindung kostet). Begleitet eure Kinder und bereitet sie unbedingt auf den Umgang mit Medien vor! REDET MIT EUREN KINDERN:

 

  • Besprecht grundsätzliche Themen wie zum Beispiel das -> Recht am eigenen Bild, das –> Urheberrecht oder auch die Konsequenzen, die sich aus dem Verschicken von Gewaltvideos ergeben können, die nicht für Personen unter 18 Jahren geeignet sind!  Infos zu diesen Themen findet ihr speziell für Jugendliche aufbereitet -> hier auf der Seite: Polizeifürdich
  • Erkundigt euch bei euren Kindern, welche Apps  gerade besonders beliebt sind, lasst euch die Lieblings-Apps & Social Media Trends erklären und probiert sie selbst einfach mal aus!
  • Fragt eure Kinder, welche Kettenbriefe gerade im Umlauf sind, welche Kinder sich in Chats unfair verhalten oder von anderen gemobbt werden und ob ihnen schonmal jemand besonders schlimme Bilder oder Videos geschickt hat!
  • Nutzt Jugendschutz-Apps und Voreinstellungen der Geräte / Browser, um diese „kindersicherer“ zu machen!
  • Denkt daran, dass ihr auch in Bezug auf die Smartphonenutzung DAS Vorbild für eure Kinder seid!

 

Ermutigt eure Kinder dazu, offen und ehrlich zu sein. Macht ihnen keine Vorwürfe, sondern versucht ihnen zu erklären, was die „falschen“ Inhalten in ihren Köpfen anrichten können. Je früher ihr damit anfangt, euch über diese Themen regelmäßig auszutauschen, desto größer ist die Chance, dass beide Seiten etwas dabei lernen. Das führt nicht nur zu mehr Verständnis, sondern auch dazu, dass Kinder darin bestärkt werden, selbst zu erkennen, was ihnen gut tut (und was nicht!).

 

Um die Risiken etwas einzuschränken, haben wir folgende Grundregeln aufgestellt, als die Kinder ihre Smartphones erhielten:

 

Die 7 wichtigsten Handyregeln für Kinder & Jugendliche

-> Und was dahinter steckt!

 

 

 1. Deine Eltern dürfen den Pin-Code kennen!

Erklärung: Grundsätzlich haben natürlich auch Kinder ein Recht auf Privatsphäre – deshalb sollte man vorab mit dem Kind besprechen, dass ein Handy nicht uneingeschränkt für Kinder geeignet ist und nur unter der Bedingung genutzt werden darf, dass es keinen geheimen PIN-Code gibt und die Eltern jederzeit mitlesen dürfen. Ich habe anfangs regelmäßig gemeinsam mit meiner Tochter die Chats durchgeschaut und Probleme besprochen. Nach ein paar Wochen hatte sich das Thema so gut eingependelt, dass ich inzwischen ein gutes Bauchgefühl habe.

 

 2. Schreibe und verschicke nur Dinge, die du auch öffentlich sagen oder zeigen würdest!

Erklärung: Das Internet vergisst nie! Erklärt euren Kindern, dass ALLES was sie schreiben für immer gespeichert wird und jederzeit veröffentlicht werden kann. Sie sollten also wirklich nur Dinge schreiben bzw. posten, die sie so auch an´s schwarze Brett in der Schule hängen würden. Und NIEMALS (!) Nacktbilder!

 

3. Kläre Streit nicht per Whatsapp!

Ich habe schon oft mitbekommen, dass Kinder sich in Whatsapp Gruppen gestritten haben. Dieser Streit eskaliert schnell. Ich finde es wichtig, Kindern zu erklären, dass Streit etwas Persönliches ist und es nicht fair ist, diesen öffentlich auszutragen.

 

 4. Leite keine Kettenbriefe weiter!

Erklärung: Einige Kettenbriefe nerven nur – andere setzten Kinder unter Druck oder machen ihnen im Extremfall sogar Angst. Eines haben diese Briefe gemeinsam: Sie sind Spam (= überflüssig) und Kinder sollten lernen, dass sie Informationen / Bilder etc. nicht einfach weiterleiten sollten, sondern stets über den Wahrheitsgehalt nachdenken sollten.

 

 5. Schreibe nur Kindern, die du auch persönlich kennst!

Erklärung: Man kann nie wissen, wer sich hinter einem Profil im Internet versteckt. Auch Bilder, Altersangaben etc. können gefälscht sein. Erklärt euren Kindern, dass sie z.B. bei Instagram auf den blauen Haken achten sollten und es sehr unwahrscheinlich ist, dass Stars mit ihnen chatten möchten. Erklärt ihnen, dass sie NIEMALS  persönliche Daten von sich verschicken oder ihren Standort teilen sollten.

 

6. Offline-Zeit

Erklärung: Von 20 – 7.00 Uhr (unter der Woche) bzw. von 21 / 22 – 10 Uhr (am Wochenende) und während des Essens wird das Smartphone ausgeschaltet und abends NICHT mit in´s Kinderzimmer genommen. Kinder und auch Jugendliche brauchen ungestörten Schlaf. Ständige Nachrichten in Gruppenchats etc. machen es schwer, abzuschalten und wie schnell die Zeit vergeht, wenn man „nochmal eben etwas nachschauen möchte“, muss ich euch sicher nicht erklären. Außerdem signalisiert das blaue Licht des Handydisplays unserem Körper, das wir wach bleiben sollen. -> Hier wird das genauer erklärt.  Dank der neuen Bildschirmzeit Funktion von Apple lässt sich das inzwischen ganz einfach steuern – und die „Das Handy ist aber mein Wecker“ -Ausrede lässt sich mit einem einfachen Funkwecker umgehen!

 

 7. Sprich deine Eltern an, wenn du ein schlechtes Bauchgefühl hast!

Erklärung: Gebt euren Kindern das Gefühl, dass sie jederzeit zu euch kommen können, wenn ihnen etwas Angst macht oder sie Fragen haben. Auch (bzw. gerade dann), wenn sie vielleicht zuvor einen Fehler gemacht haben.

 

-> Hier könnt ihr euch die Handy-Regeln kostenlos downloaden und ausdrucken.

 

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Apps & interessante Links im Überblick

 

Weil ich selbst weiß, wie schwierig es ist, sich zumindest einen groben Überblick über aktuelle Apps und mögliche Gefahren zu verschaffen, habe ich nun ein paar Links für euch zusammengestellt, mit denen ihr euch über die wichtigsten Plattformen informieren könnt:

 

  • youtube –> Auf der Seite meiner Kollegin nenalisi.de findet ihr einige Tipps, um youtube sicherer zu machen!
  • tellnoym -> Meine Kollegin Anna von Berlinmittemom.com hat hier einen sehr lesenwerten Beitrag zum Thema tellnonym bzw. Cybermobbing geschrieben.
  • Snapchat > Auf der Seite klicksafe.de werden –> hier die wichtigsten Punkte zusammengefasst.
  • Whatsapp -> Whatsapp Risiken für Kinder habe ich oben in diesem Beitrag beschrieben.
  • TikTok (=Musically) -> Hierzu hat meine Kollegin Leonie von -> minimenschlein.de vor einiger Zeit 10 wichtige Punkte zusammengefasst.
  • Fortnite -> Hier gibt es Tipps sowie eine Einschätzung von Jürgen von -> Nakieken.de
  • Infos über Tinder & Younow findet ihr ebenfalls auf der klicksafe Seite.

 

Außerdem findet ihr auf den Seiten von schau-hin.info einige interessante Informationen rund um das Thema Kinder & Medien. Wie z.B. diese -> Übersicht über Webseiten, die gut für Kinder geeignet sind oder auch einen ->  Ratgeber zum Thema Cybermobbing.

 

Fazit:

Im –> Artikel 19. der UN-Kinderrechtskonvention wurde festgelegt, dass Kinder vor jeder Form von körperlicher oder geistiger Gewalt beschützt werden müssen! Daran sollten wir auch dann denken, wenn die Risiken nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Die Neugierde der Kinder zusammen mit einem uneingeschränkten (und oft unkontrollierten) Zugang zur Erwachsenenwelt birgt extrem große Gefahren, die oft nicht abschätzbar sind. Cybermobbing ist ein immer größer werdendes Problem und  kein Bagatelldelikt. Auf  dieser Beratungsseite der Polizei könnt ihr euch anschauen, welche Straftatbestände ein Teil von Cybermobbing sind und mit welchen Strafen die Täter zumindest theoretisch rechnen müssen. Ich finde, dass aufgrund dieser Gesetzesgrundlagen  eine gute Möglichkeit besteht, gegen die Dinge vorzugehen, die unseren Kindern schaden. Was aber definitiv fehlt, ist eine bessere Aufklärung der Eltern und eine konsequentere Umsetzung,  zu der ich mit diesem Blogpost aufrufen möchte. Oder wie es in diesem Video auf den Punkt gebracht wird: „Im wirklichen Leben würden sie ihre Kinder schützen, dann machen sie es doch auch im Internet“!

 

 

Nun würde mich interessieren, wie ihr zu diesem Thema steht und freue mich über euer Feedback!

 

Liebe Grüße,

 

patricia

 

PS: Einen weiteren Beitrag zum Thema Gefahren im Internet findet ihr z.B -> hier bei Kuchenkindundkegel. 

 

Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

6 comments on “Regeln zur Smartphonenutzung von Kindern & Jugendlichen”

  1. Hallo Patricia,
    auch ich habe deinen Beitrag zum Thema Smartphone mit großem Interesse gelesen. Bei meine zwei großen Kinder (12 und 15) spielt das Smartphone eine große Rolle im Alltag. Gewisse Regeln haben wir von Anfang an eingeführt, aber dein Beitrag hat mir wieder neue Impulse gegeben, um nochmals konkret mit meinen Kids über die kritischen Themen zu sprechen und auch im Gespräch zu bleiben. Danke!
    Zum Thema Handynutzung, möchte ich noch die App „Appylyser“ erwähnen, welche wir seit ein paar Monaten in unserer Familie benutzen. Ich als Mutter finde die App super, man sieht mit dieser App genau wie oft und auch mit welche Apps das Handy benutzt wurde. Die Ergebnisse haben meinen Kids, aber auch mir selbst geholfen ein bessere Gefühl dafür zu bekommen, wie viel man tatsächlich am Smartphone hängt. Auch meine Kids haben die App gut angenommen, da diese App keine übliche Kontroll-App ist, sondern auf Eigenverantwortung baut.
    Alles Gute weiterhin und Viele Grüße. Sonja

    • Hallo Sonja,

      danke für deine Rückmeldung und die App Empfehlung. Wir nutzen zur Zeit iPhones und ich bin froh über die neue „Bildschirmzeit-Funktion“, die ähnlich wie die Appylyser App funktioniert und das Freigeben einzelner Apps ermöglicht.

      Liebe Grüße,

      Patricia

  2. Hallo liebe Patricia!
    Vielen Dank für deinen Beitrag über die Handyregeln!!
    Du hast alles super zusammengefasst, sehr überschaubar und kurz und knackig beschrieben. Ich fand ihn sehr hilfreich im Handydschungel! 🙂
    Ich stimme mit dir auch in allen Punkten überein.
    Ich frage mich nur, ob man die „Offline-Zeit“ nicht noch etwas mehr ausdehnen sollte. Meine Kinder sind sehr viel am Handy, für meinen Geschmack zu viel. Ich habe auch den Tip gehört: 1 Tag/Woche ist handyfreie Zeit und auch PC-und Online-SPiele-freie Zeit. Das finde ich gut! Da ist Freiraum, mal ganz was anderes zu machen – z.B. lesen. 🙂
    Liebe Grüße, KAren

    • Hallo Karen, danke für dein Feedback. Wir machen es tatsächlich regelmäßig so, dass wir am Donnerstag überhaupt keine elektronischen Geräte benutzen – anfangs schimpfen die Kinder, aber im nachhinein gefällt es ihnen dann super, dass wir mehr Zeit zum Spielen haben. Liebe Grüße! 🙂

  3. Meine Kinder sind noch zu klein, für ein eigenes Handy. Aber mit großem Interesse habe ich deinen Beitrag dazu gelesen. Smartphones gehören mittlerweile zum Alltag in den meisten Familien und gerade deshalb finde ich eure Handy-Regeln ganz toll und werde die schon mal ausdrucken und weg legen. Ich denke auch, Kinder müssen im Umgang mit dem Handy/Internet begleitet und unterstützt werden.Das ist super wichtig. Eure Regeln finde ich sehr angebracht. Danke dafür. LG Antje

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