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So war es wirklich auf dem Robbie Konzert in München

 

Am letzten Samstag durfte ich das Robbie Williams Konzert auf dem Messegelände in München als akkreditierte Journalistin besuchen und dabei auch einen Blick hinter die Kulissen bzw. in den VIP-Bereich werfen. Heute möchte ich euch nicht nur ein paar Bilder von diesem Konzerttag zeigen, sondern auch meinen objektiven Eindruck vom Konzert schildern – und das wie immer ohne „Click-baiting-pseudo-Dramen“. Davon gibt es in der heutigen Medienlandschaft bereits mehr als genug.

 

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Mein Tag auf dem Robbie Williams Konzert in München

Die Fahrt zum Messegelände mit der U2 gegen 16:30 Uhr verlief völlig entspannt.  Nach dem Check-In habe ich mir dann erstmal einen kurzen Überblick über das 340.000 m² große Konzertgelände verschafft und mir die 30 m hohe und 150 m breite Bühne, die 5 Tribünen mit den je 6.000 Plätzen, den Stehbereich für knapp 70.000 Personen sowie den Eventbereich mit knapp 60 Verpflegungsständen und 1000 mobilen Toiletten angeschaut.

Die Dimensionen waren gewaltig. Kein Wunder also, dass das 60 Personen umfassende Team, das sich aus Mitarbeitern der Leutgeb Entertainment Group und der Messe München zusammensetzte, knapp ein Jahr für die Vorbereitung des Events benötigt hat.

 

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Insgesamt haben knapp 5.000 Personen über einen Monat lang im Schichtbetrieb beim Auf- und Abbau der Anlage geholfen.

 

 

Dann ging es weiter zur 10.000 m2 großen VIP-Halle.

 

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Ich war überrascht von der Größe des VIP-Bereichs und der Menge der verkauften VIP-Tickets. Das Catering sowie die Getränke waren zwar im Preis enthalten, wenn ich 600 € pro Ticket gezahlt hätte, hätte ich mir vermutlich ein exklusiveres Erlebnis gewünscht.

 

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Nach einem kurzen Foto-Stopp…

 

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… bin ich also gleich weiter gezogen, um mir einen guten Platz im Stehplatz-Bereich des Messegeländes zu sichern.

 

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Klar: Sitzplätze sind komfortabler – aber die Stimmung im Innenraum ist einfach alternativlos.

 

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Der Humor und die Last Christmas-Gesangseinlage des Bühnensprechers waren nicht ganz mein Fall…

 

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… die 1. Vorgruppe dann schon eher: „An incredible talent for writing catchy, emotional tracks“ steht auf seiner Website von Josh Savage. Ich kannte ihn vor dem Konzert nicht, fand seinen Auftritt aber so sympathisch, dass ich ihm nun auf Instagram folge.

 

 

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Die Wettervorhersage vor dem Konzert war übrigens katastrophal. Starkregen und Gewitter zogen aber zum Glück während des Konzerts am Messegelände vorbei.

 

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Auch die zweite Vorgruppe kannte ich nicht. Die Band Lufthaus besteht offiziell aus drei Mitgliedern: Den beiden Australiern Tim Metcalfe und Flynn Francis sowie Robbie Williams. Die Musik würde ich als „Ibizza Club Musik“ beschreiben. Hier könnt ihr sie euch anhören.

 

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Gegen 20.20 Uhr ging es dann endlich los:

 

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Die Frage des Abends lautete: „Am I still your son, Munich?“

 

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Es folgte ein klassisches Robbie Konzert.  Zwei Stunden voller Songs wie Let me Entertain you, Millennium, Hot Fudge oder Feel, Tanzeinlagen, Publikums-Flirts und post-pubertären Flüchen. „Ihr würdet nicht mal mitkriegen, wenn ich die ganze Show über meinen Penis aus der Hose hängen lassen würde“ scherzte Robbie über die weit entfernten Zuschauer auf den Tribünenplätzen. Und hatte damit vermutlich nicht ganz unrecht.

 

 

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Als Robbie den Klassiker Sweet Caroline anstimmte, den er in den Jahren zuvor immer mit seinem inzwischen an Parkinson erkrankten Vater auf der Bühne performt hat, wurde es emotional.

 

 

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Ebenso beim Song I love my life, den er seinen Kindern widmete, die die Show zusammen mit seiner Frau Ayda und seine Schwiegermutter Gwen im Family & Friends Bereich verfolgten.

 

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Gelächter kam auf, als sich Robbie für sein wiederholtes Aufstoßen entschuldigte. Er versuche gerade, sich das Rauchen abzugewöhnen und habe wohl zu viele Nicotin Mints gelutscht.

 

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Als Robbie dann im Bademantel zum großen Finale des Konzerts Angels anstimmte, war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Dass genau in diesem Moment der Regen einsetzte, ging genauso unter wie Robbies Info darüber, dass er sich gerade kurz hinter dem Schlagzeug übergeben habe.

 

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Nach etwas mehr als 2 Stunden war das Konzert  vorbei. Die Rückfahrt zum Hotel in der Nähe des Münchener Bahnhofs dauerte deutlich länger als erwartet: Um den Besucherstrom in nur eine Richtung zu lenken – was aus Sicherheitsgründen eine sehr vernünftige Idee war –  wurde die Haltestelle Messe Ost geschlossen. Die Haltestelle Messe West war wiederum nur über die Messe Ost erreichbar, was dazu führte, das die Besucherströme gut 1,5 Stunden lang im Zombie-Marsch um den Messebereich marschieren mussten. Nicht gerade komfortabel – aber klar: Safety first!!

 

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Mein Fazit zum Konzert:

Ich habe Robbie inzwischen siebenmal live gesehen (zum ersten Mal 2003 in Gelsenkirchen, zuletzt 2019 beim Weihnachtskonzert in London) –  und war kurz bis vor dem Beginn des Konzerts skeptisch, ob der Funke beim Publikum auch nach so vielen Jahren noch überspringen würde. Die Antwort lautet: JA! Er kann es es einfach. Robbie schafft es auch nach 25 Jahren Solokarriere, das „mitgealterte“ Publikum auf eine unvergleichliche Art zu unterhalten. Es gibt einfach keinen charismatischeren Entertainer und sympathischeren Narzissten als Mr. Robbie Williams. #growingoldwithrobbie

Schade fand ich, dass die Stimmung aufgrund der Weitläufigkeit des Geländes trotz guter Akustik nicht ganz so gut war, wie in einem Stadion oder einer Konzerthalle. Hätten wir beispielsweise ein Ticket auf der Tribüne oder ein Stehplatzticket im hinteren Bereich gebucht, hätten ich Robbie wohl auf ausschließlich auf der riesigen Leinwand sehen können – und wäre wohl enttäuscht gewesen.

Geärgert hätte ich mich auch, wenn ich ein 360 Grad Platinum Ticket für 200 € gekauft hätte, um einen Platz im vordersten Stehplatz-Bereich zu ergattern, und dann vor Ort von einer zusätzlichen Absperrung innerhalb dieses Bereichs erfahren hätte. Außerdem waren mir die Cocktails mit 15 € zu teuer.

Mein Fazit fällt insgesamt dennoch positiv aus: Das Konzert war gut organisiert, ich hatte einen wirklich tollen Nachmittag bzw. Abend und bin sicher wieder im Hotel angekommen. Also: All good!

Nun freue mich jedenfalls schon auf das Jubiläumsalbum XXV Amazon Affiliate Link, das am 09.September erscheint und aus Orchester-Versionen seiner größten Hits besteht. Schade, dass ich es aus terminlichen Gründen nicht zum Auftakt seiner XXV Tour in London am 09. und 10. Oktober schaffen werde. Das wäre eine Idee gewesen.

 

 

 

Aber den Film namens Better Man über sein Leben werde ich mir sicher im nächsten Jahr bzw. Anfang 2024 nach seinem Erscheinen anschauen.

Wart ihr auch auf dem Konzert in München? Oder habt ihr euch das Robbie Konzert in Bonn angesehen? Falls ja: Berichtet doch gerne mal, wie es euch gefallen hat.

 

Viele Grüße,

 

 

 

PS: Für Konzerte, bei denen nur kleine Rucksäcke im DIN A 4 Format erlaubt sind, kann ich euch alternativ zu einem einfachen Sportbeutel einen solchen 10 Liter Mini-Rucksack Amazon Affiliate Link empfehlen, den ich verwendet habe, um meinen größeren, bequemeren Rucksack darin zusammengerollt zu verstauen.

 

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