Seit dem 1. Kindergeburtstag meiner Tochter habe ich jedes Jahr auf´s neue darüber nachgedacht, wie man das Thema „Was schenkt bzw. wünscht man sich zum Kindergeburtstag und wie teilt man das den Gästen mit“ sinnvoll lösen könnte.


Dabei sind mir folgende Möglichkeiten in den Sinn gekommen – mit einem recht klaren Ergebnis 😉

 

Möglichkeit 1: Sich überraschen lassen!

 

Vorteil:

  • einige Mütter suchen Geschenke grundsätzlich gerne selbst aus und fühlen sich bevormundet, wenn man Geschenke vorschlägt.

Nachteil:

  • was bei den Kindern von engen Freunden Sinn und Spaß macht (ein persönliches Geschenk zu finden, dass zum Kind passt und über das es sich besonders freut) – artet bei der Geburtstagseinladung eines Kindergartenfreundes den man kaum kennt in Stress aus…
  • das Risiko „daneben“ zu liegen recht groß.
  • außerdem hält sich die Begeisterung in Grenzen wenn das Geburtstagskind 3 x hintereinander die gleiche CD auspackt (habe ich schon mal erlebt…) weil alle die gleiche Idee hatten.

 

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Möglichkeit 2: Klare Wünsche formulieren!

 

Vorteil:

  • Das Kind bekommt Geschenke, die es sich wirklich wünscht.

 

Nachteil:

  • die Eltern der eingeladenen Kinder könnten sich bevormundet fühlen
  • bei konkreten Wünschen setzt man ja einen gewissen Preis fest, der womöglich zu hoch ist – also wenn man einen Wunsch äußert der 8 € kostet , die Eltern aber eigentlich nur 5 € für Geschenke ausgeben würden… (Ich kaufe normalerweise Geschenke für ca. 10 €, finde es aber völlig o.k., wenn andere Eltern das anders handhaben)

 

Möglichkeit 3: Einen Geburtstagstisch in einem Geschäft in der Nähe zusammen stellen.

 

Viele Spielzeuggeschäfte (darunter auch große Ketten wie Kaufhof oder Toys´r us) aber auch kleinere Geschenke- und Schreibwarenläden bieten mittlerweile die Möglichkeit an, einen „Geburtstagskorb“ zusammen zu stellen, so wie man es vielleicht von Hochzeiten kennt (-> manche Brautpaare stellen einen Hochzeitstisch in einem Geschäft zusammen aus dem die Gäste dann die Geschenke auswählen können).

 

Vorteil:

  • die Geschenke gefallen dem Geburtstagskind, weil es sie ja selbst ausgesucht hat
  • es wird nichts doppelt geschenkt
  • jeder kann ein Geschenk in der gewünschten Preiskategorie aussuchen
  • keine Portokosten

 

Nachteil:

  • die Auswahl ist in solchen Geschäften begrenzt
  • die Preise sind höher als im Internet
  • das Geschäft in dem der Geschenkkorb steht, ist eventuell nicht für alle Gäste gleich gut zu erreichen…

 

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Möglichkeit 4:  Geld für ein Sammelgeschenk einsammeln!

 

Vorteil:

  • die Eltern der eingeladenen Kinder haben keinen „Stress“ mit dem Geschenke Kauf
  • das Kind bekommt statt vieler kleiner Geschenke ein großes Geschenk, was es sich schon lange gewünscht hat

 

Nachteil:

  • besonders kleine Kinder möchten nur ungern mit „leeren Händen“ auf einem Geburtstag erscheinen.
  • das Auspacken vieler kleiner Geschenke macht besonders kleinen Kindern sehr viel Spaß – je älter die Kinder, desto sinnvoller kann ein Sammelgeschenk sein.

 

 

Möglichkeit 5 (mein Favorit!): Einen Amazon Wunschzettel* anlegen!

 

Ja, es klingt vielleicht erst mal gewöhnungsbedürftig, hat aber für mich so viele Vorteile, dass sich diese Variante bei uns (und auch im Freundeskreis) durchgesetzt hat!

 

 

So verwendet man den Amazon Wunschzettel für Kindergeburtstage:

 

Weil diese Möglichkeit vielleicht noch nicht allen Lesern bekannt ist, erkläre ich hier noch mal kurz wie es funktioniert:

 

1. Der virtuelle Wunschzettel wird einfach hier* bei Amazon angelegt, in dem man oben rechts auf „Wunschzettel“ -> „Wunschzettel anlegen“ klickt.

 

Dann wählt man einen passenden Namen für den Wunschzettel (z.B. „Name des Kindes“ – Wunschzettel), damit dieser anschließend auch von den anderen Eltern gefunden werden kann.

 

 

2. Anschließend kann man mit dem Kind zusammen stöbern und Artikel hinzufügen, die dem Kind gefallen.

 

3. Wenn der Wunschzettel gut gefüllt ist, wird dieser entweder per Mail verschickt, auf der Einladung notiert oder der Name, unter dem der Wunschzettel zu finden ist, wird den Eltern auf Nachfrage genannt.

 

 

Was hat es mit der Option „woanders kaufen“ auf sich?

 

Eltern die nicht bei Amazon bestellen möchten (z.B. um Portokosten zu sparen, können den Wunschzettel als „Ideengeber“ nutzen, ein Geschenk auswählen und dann „woanders kaufen“ anklicken und den Artikel persönlich im Geschäft ihrer Wahl kaufen.

 

Der Artikel wird dann vom Wunschzettel entfernt, so dass er nicht doppelt geschenkt werden kann und niemand wird „gezwungen“ bei Amazon zu bestellen! 🙂

 

 

Vorteile:

  • das Kind bekommt nur Geschenke, die es sich auch gewünscht hat
  • es wird nichts „doppelt“ verschenkt
  • die Auswahl und der Kauf sind komfortabel (Geschenk kann von zu Hause aus ausgewählt und bestellt werden)
  • die Auswahl ist groß  (von Büchern über CD´s bis zu Spielen bietet Amazon eine sehr große Auswahl)
  • die Preise sind recht günstig
  • man ist nicht gezwungen, das Geschenk auch bei Amazon zu kaufen (Option-> woanders kaufen)

 

Nachteile:

  • manche Eltern sind mit der Suche des Wunschzettels „technisch“ überfordert

 

Fazit: Der Amazon Wunschzettel ist für mich die beste Möglichkeit, um die Geburtstagswünsche der Kinder mitzuteilen! 🙂

 

 

Jetzt würde mich eure Meinung interessieren: Wie teilt ihr die Geburtstagswünsche Eurer Kinder mit? Habt ihr schon mal den Amazon Wunschzettel getestet?

 

 

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Brennende Happy Birthday Kerzen mit Geschenken © babimu – Fotolia.com
Colorful slice of birthday cake © Ruth Black – Fotolia.com
Pirat © kids.4pictures – Fotolia.com

 

*Amazon Affiliate Link.

 

 

Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

5 comments on “Die 5 besten Ideen um mitzuteilen, was sich das Kind zum Kindergeburtstag wünscht!”

  1. Ich persönlich bin ja Fan von Wünschen, die gleichzeitig konkret und unkonkret sind. Sprich: es wird zwar etwas konkretes gewünscht, dabei ist allerdings genügend Spielraum was den Preis und die konkrete Sache angeht.
    Beispiel: Mein Kind sammelt gerne die Tiere von Sch….. Zum Kindergeburtstag schreibt man dann auf die Einladung „B. Wünscht sich neue Tiere für seine Sammlung“, evtl packt man noch ein Foto von den schon vorhandenen Tieren daneben, damit die Gäste wissen was schon da ist. Dann haben die Gäste die Wahl: wird es der grosse Elefant für 10€, oder der Babylöwe für 4? Vielleicht sogar 2 Tiere?

  2. Mir persönlich gefällt der Amazon Wunschzettel auch am besten. Fraglich ist dabei, finde ich, nur, ab welchem Alter man damit aufhört. Ich denke, sobald die Kinder auf die weiterführende Schule (Klasse 5) gehen, sollte man den Freunden überlassen, was geschenkt wird. Präsentiert man dann einen Wunschzettel, hat das meines Erachtens so etwas Forderndes. Aber das ist nur mein persönlicher Eindruck.

    Viele Grüße
    Fabian

  3. Ich bin gerade total überrascht gewesen, weil ich selbst schon tausend mal die Wunschlistenfunktion in meinem Amazon Account gesehen habe, aber nicht wusste dass man diese anschließend auch verschicken kann. Das werde ich für das anstehende Weihnachtsfest auf jeden Fall mal ausprobieren. Dass die Gäste anschließend die Wünsche auch entfernen können damit nichts doppelt verschenkt wird, ist eine optimale Lösung. Ich bin wirklich absolut begeistert! Vor allem gibt es bei Amazon mittlerweile so gut wie alles. Angelina hätte ja sogar die Hüpfburg schon dort kaufen können 🙂

  4. Hallo Patricia!

    Ich bin so erleichtert, dass ich diesen Beitrag gefunden habe! Denn unser Kleinster hat nächsten Monat Geburtstag und ich war schon fast am Verzweifeln, wie ich die Geburtstagswünsche von Tim den anderen Eltern mitteilen soll…
    Vielen Dank für diese riesen Anzahl an wirklich guten Möglichkeiten.

    Ich kann mich noch gut erinnern, da hatte unsere Größte (Tanja) Geburtstag und wünschte sich ein Hula Hoop Reifen. Das teile ich den Müttern der eingeladenen Gäste mit. Und es kam, wie du es beschrieben hast. Eine fühlte sich total bevormundet und fand die Idee dann sowieso „doof“ und schenkte was anderes. Na ja, den Hula Hoop Reifen hat sie dann von uns geschenkt bekommen.

    Von der Wunschliste von Amazon habe ich zuvor noch nie gehört! Ich habe mir das mal näher angeschaut und bin auch total begeistert davon. Danke Patricia für den tollen Tipp 🙂 Ich glaube das werde ich auch so machen. Dann kann sich Tim das aussuchen, was er möchte. Einen Wunsch haben wir ihm schon versprochen, denn er wünscht sich schon seit langer Zeit so eine Hüpfburg. Das fanden wir auch toll, dann können nämlich alle Kinder draußen spielen!

    Also vielen Dank und liebe Grüße!

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