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Quelle: Volvo

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Mein persönlicher Volvo XC40 Testbericht!

SUVs polarisieren: Die einen halten sie für absolut überflüssig, die anderen, finden die „Kreuzung“ aus einem Familienauto und einem Geländewagen nicht nur optisch schöner als Limousinen oder Kombis, sondern wissen auch den guten Überblick und den großzügigen Innenraum zu schätzen. Ich selbst zähle definitiv zur 2. Gruppe und möchte euch heute von meinen Erfahrungen mit dem neuen Volvo XC 40 berichten. Diesen durfte ich nämlich im Rahmen der Volvo Wintertestfahrten Anfang Februar nicht nur im Straßenverkehr, sondern auch unter „erschwerten Bedingungen“ (nämlich auf einer vereisten Teststrecke) ausgiebig testen. Dieser Beitrag handelt nun von meinem ganz persönlichen Eindruck vom neuen Volvo XC40. Ich bin keine Autoexpertin, sondern eine Mutter von 2 Schulkindern, die privat einen über 10 Jahre alten Mini fährt und sich zwischendurch für moderne Technik begeistern kann! Es geht hier also eher um die praktischen Aspekte als um Schaltzeiten oder andere detaillierte technische Informationen. Einen ausführlichen Profi-Testbericht findet ihr z.B. hier.

 

Der Volvo XC 40 im Überblick

Der XC 40 ist der kleinste SUV von Volvo und als sogenannter Kompakt-SUV die perfekte Ergänzung zum „Klassiker“ XC 60 und zum luxuriösen XC 90. Ich habe inzwischen alle 3 Modelle getestet – ein Fazit (inkl. meinem Favoriten) gibt es am Ende des Beitrags. Einen guten Überblick über die verschiedenen Modelle findet ihr natürlich auch auf der -> Volvo Homepage.

 

volvo_xc40_test

Der erste Eindruck

Einen ersten Eindruck vom XC40 konnte ich mir gemeinsam mit meinen Bloggerkolleginnen Stephie und Jana auf dem Weg vom Flughafen München nach Berchtesgaden machen. Ich muss sagen: Von Außen gefiel mir der Wagen gleich gut, vom Innenraum war ich aber regelrecht begeistert, denn dieser war viel großzügiger als erwartet und entsprach in vielen Punkten dem „großen Bruder“ XC60.

 

innenraum_volvo_Xc40

 

Besonders das große, zentrale Display, das sich mit Wischbewegungen wie ein Tablet bedienen lässt, hat mich auf Anhieb überzeugt:

 

Navi_tochscreen_xc40

 

Aber auch die vielen kleinen Details haben mich positiv überrascht. Das fängt beim kleinen, herausnehmbaren Abfalleimer in der Mittelkonsole an und geht über diverse Ablagefächern (unter dem Fahrersitz, in den Fronttüren, unter dem eigentlichen Kofferraumboden) bis hin zu praktischen Haken für Einkaufstaschen. Man merkt, dass sich die Volvo Entwickler hier wirklich Gedanken gemacht und alltagstaugliche Lösungen gefunden haben.

 

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Ein Staufach unter dem Fahrersitz

 

Der Kofferraum ist übrigens recht übersichtlich, lässt sich aber durch das Umklappen der Rücksitze innerhalb weniger Sekunden vergrößern, so dass auch relativ große Anschaffungen (z.B. vom schwedischen Möbelhaus) spontan nach Hause transportiert werden können.

 

Kofferraum_XC40

 

Die Rückbank bietet Platz für 3 Personen bzw. 2 Isofix-Kindersitze:

 

 

Ein weiteres Highlight: Diese induktive Ladestation (Sonderausstattung) finde ich wirklich praktisch. Das Smartphone wird so nämlich während der Fahrt kabellos geladen:

 

induktives_kabelloses_laden_volvo

 

 

Ausstattung in der Serienausstattung:

Da der Preis eines Neuwagens in der Serienausstattung oft nur wenig mit dem letztendlichen Kaufpreis zu tun hat, möchte ich nun kurz auflisten, welche Feature bereits in der Serienausstattung enthalten sind. Beim Volvo XC40 gehören nämlich einige interessante und vor allem sicherheitsrelevante Details zur Grundausstattung:

 

  • City Safety* inkl. Fußgängererkennung
  • Großes digitales Display mit Touchscreen und div. Funktionen
  • WLAN-Hotspot über „Volvo On Call“
  • großes Digitales Fahrerdisplay
  • der digitale „rote Schlüssel“, mit dem der Wagen z.B. ganz einfach per App verliehen werden kann, mit dem aber auch die Höchstgeschwindigkeit oder die max. Musiklautstärke begrenzt werden können, wenn das Auto z.B. an Fahranfänger verliehen wird.
  • LED-Scheinwerfer im „Thors Hammer“ –  Design.


*City Safety
ist ein spezielles Sicherheitssystem, das mit einer Kombination aus Radar und Kamera sowohl andere Fahrzeuge als auch Radfahrer und Fußgänger erkennt, den Fahrer in Gefahrensituationen optisch und akustisch vor drohenden Kollisionen warnt und das Auto notfalls sogar automatisch abbremst.

 

Smarte Funktionen durch die“ Volvo on Call“ App! 

Volvo on Call kann über die integrierte Notfall- und Pannendienstfunktion im Notfall nicht nur Rettungskräfte alarmieren.

  • Die smarte App informiert den Besitzer mit einem Blick darüber, ob die Fenster des Autos geschlossen und die Türen verriegelt sind.
  • Auf Wunsch zeigt die App den genauen Standort des Autos an.
  • Es ist möglich einen WLAN-Hotspot einzurichten, so dass die Passagiere während der Fahrt im Internet surfen können (was besonders bei Teenie Kindern ein echter Vorteil ist).

 

Zusätzliche Sicherheitssysteme

Das Thema Sicherheit steht bei Volvo schon immer an erster Stelle. Dazu passt auch die Vision 2020, mit der es sich Volvo zum Ziel gesetzt hat, die Anzahl der Menschen, die in einem neuen Volvo ums Leben kommen oder schwer verletzt werden, bis zum Jahr 2020 auf Null reduzieren. Die Sicherheits-Assistenzsysteme aus den Modellen XC60 & XC90 sind daher auch für den XC40 erhältlich.

 

Neuigkeiten von der Volvo Presskonferenz

Neben den üblichen Infos über Verkaufszahlen etc. wurde uns auf der Pressekonferenz im Hotel Kempinski in Berchtesgaden das neue Alles-Inklusive-Abonnement Care by Volvo vorgestellt.  

 

Pressekonferenz_volvo_kempinski_berchtesgaden
Quelle: Volvo

 

 

Wie funktioniert das „Care by Volvo“ Konzept?

Das neue Care by Volvo Konzept klingt ziemlich interessant, richtet sich aber aufgrund der doch recht hohen monatlichen Kosten von 699 € in erster Linie an Geschäftskunden. Der große Vorteil: Es gibt einen monatlichen Fixpreis, der wirklich ALLE KOSTEN (bis auf die Tankkosten) einschließt. Das bedeutet:  Keine Anzahlung und keine versteckten Kosten. Außerdem keine zusätzlichen Kosten für:

  • Versicherung
  • Steuern
  • Inspektionen
  • Winterreifen & Reifenwechsel bzw. Einlagerung
  • Inspektionen & Reparaturen

Das Besondere daran: Wann immer das Auto in eine Werkstatt muss (sei es zum Reifenwechsel, zu einer Reparatur oder zur Inspektion) kümmert sich Volvo darum, dass das Auto beim Kunden abgeholt wird und stellt kostenlos einen Leihwagen zur Verfügung. Außerdem hat der Kunde die Chance, für eine Woche pro Jahr kostenlos auf ein größeres Modell wie den XC90 zu wechseln. Das ist z.B. für den Winterurlaub ideal.

 

Die Volvo Teststrecke

Nun möchte ich euch noch vom Highlight der Winter-Testfahrten berichten: Dem Fahren auf der Volvo-Teststrecke in Faistenau!

 

xc40_suv_familie_klein

 

Erst ging es im Slalom durch einen Parcours, dann hieß es: Anfahren am (vereisten) Berg. Die Bedingungen auf der schneebedeckten Strecke änderten sich dabei von Runde zu Runde, weil der anfangs noch lockere Schnee sich immer mehr verfestigte. Richtig interessant wurde es dann, als ich ein paar Runden mit Walter Lechner junior drehen durfte, der 2002 in seiner Klasse die 24 Std. von Le Mans gewonnen hat. Das Beschleunigen und Abbremsen auf der inzwischen doch recht stark vereisten Strecke, das Rutschen und das schnelle Gegensteuern in den Kurven erinnerte mich schon ein wenig an diese 3-D Simulatoren in Freizeitparks, bei denen man so richtig durchgeschüttelt wird –  im „Real Life“ ist das ganze aber natürlich noch mal viel spannender. Eine tolle Erfahrung, die der XC40 mit Bravour bestanden hat.

 

volvo_test_rallye
Quelle: Volvo

 

 

 

 

Mein Fazit: XC 40, 60 und 90 im Vergleich

Wie oben bereits erwähnt, bin ich inzwischen sowohl mit dem XC40 als auch mit dem XC60 und dem XC90 gefahren. Was mir an allen 3 Wagen gefällt:

  • die Sicherheits-Feature
  • das Design – ich mag SUVs einfach
  • die gute Übersicht
  • das große Navi und seine intuitive Bedienbarkeit
  • der durchdachten Stauraum
  • das Volvo on Call Konzept

 

And the winner is…

Am Ende würde ich mich tatsächlich für den XC 40 entscheiden. Da unsere Kinder schon 11 und 13 Jahre alt sind (und wir somit weder Kinderwagen noch Laufräder etc. mit auf Reisen nehmen müssen), wir hauptsächlich in der Stadt unterwegs sind und in den Ferien überwiegend mit dem Flugzeug verreisen, wäre der XC 40  in Kombination mit einer Dachbox unser Favorit. Allerdings muss ich auch zugeben, dass Preis (ab 31.350 €) für einen kompakten SUV schon ziemlich hoch ist.

 

Die Vorteile des XC 60 bzw. XC 90

Für die meisten Familien wird vermutlich der XC60 die erste Wahl sein. (<- Hier habe ich ihn im Sommer 2017 kurz vorgestellt). Er bietet deutlich mehr Stauraum und ist ab einem Preis ab 41.400 € zu haben.

 

xc60
Volvo XC 60

 

Der XC 90 ist ein absoluter Traum, beeindruckt durch sein Größe und einen wirklich riesigen Stauraum. Optisch ist er mein Favorit.

 

xc90_erfahrung_volvo

 

Der Kofferraum bietet wahnsinnig viel Platz und die beiden zusätzlichen Sitzplätze lassen sich in wenigen Sekunden ausklappen und machen den XC 90 zum 7-Sitzer:

 

xc90_7sitzer

 

Der Innenraum ist deutlich luxuriöser – wobei mir da das schlichtere Design im XC40 tatsächlich vollkommen ausreicht:

 

Innenraum_xc90_volvo

 

 

Da ich unser Auto (wie bereits oben erwähnt) überwiegend in der Stadt nutze, wäre dieses Modell dann aber doch überdimensioniert – und würde ganz nebenbei auch unser Budget sprengen. Aus den 54.050 € für die Grundausstattung werden nämlich schnell mal 70.000 €.  Die Kinder waren trotzdem ganz verliebt in den XC90 und waren traurig, das wir ihn nach unserer Testfahrt wieder zurückgeben mussten.

 

familienauto_xc90_volvo

 

So, das war nun mein Volvo SUV Erfahrungsbericht. Wenn ihr noch Fragen, Tipps oder sonstiges Feedback habt, freue ich mich über eure Kommentare.

 

Liebe Grüße,

 

P.S. Weitere berichte über den XC 40 findet ihr z.B. bei meinen Bloggerkolleginnen Stephie, Jana  und Mihaela.

 

Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

1 comment on “Erfahrungsbericht: XC40, der kompakte SUV von Volvo!”

  1. Sehr schöner Bericht. Ich finde den auch optisch sehr schön und vor allem nicht zu gross. Erinnert mich irgendwie an den Mazda CX-3, obwohl die sich ja optisch bis auf ein kleines Lifting sowieso kaum noch was nehmen… 😉

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