Die 13 besten Tipps

 

 

 

Kennst du das Gefühl, dass dir alles über den Kopf wächst und du dir vorkommst, wie ein Hamster, der in seinem Rad rennt und trotzdem nicht von der Stelle kommt, weil sich die Dinge gar nicht so schnell abarbeiten lassen, wie sich neue Berge unerledigter Dinge auftun?

 

 

Ich kenne das Gefühl und habe mich dazu entschieden, die Dinge, die sich ändern lassen, konsequent umzusetzen.

 

 

Welche Dinge das sind und was mir dabei geholfen hat, erfahrt ihr nun in meinen 13 besten Tipps für ein entspanntes und glückliches Leben:


 

Tipp 1: Stehe eine halbe Stunde früher auf!

 

Ihr fragt euch jetzt vielleicht, was frühes Aufstehen mit einem entspannten Leben zu tun haben soll – ich erkläre es euch:

Es gibt Menschen, die springen morgens aus dem Bett, sobald der Wecker schellt. Für mich war das bis vor Kurzem schwer vorstellbar, denn ich war morgens grundsätzlich extrem müde und hoffte mit jedem Druck auf die Snooze-Taste, dass die wenigen zusätzlichen Minuten Schlaf die erhoffte Erholung bringen würden. Das war natürlich nicht der Fall! Im Gegenteil: Diese Verzögerungstaktik führte nur zu Zeitdruck und somit zu noch mehr Stress.

Was aber einen einen erstaunlich positiven Effekt auf das Wohlbefinden hat, ist die Ruhe am Morgen, wenn man vor dem Rest der Familie aufsteht. Wenn man also Zeit für sich hat, entspannt in den Tag startet und nicht schon völlig abgehetzt die Schulbrote schmiert. Probiert es mal aus, ihr werdet überrascht sein!

 

Nun stellt sich natürlich die Frage: Wie schafft man es, morgens besser aus dem Bett zu kommen?

 

Mir haben folgende Dinge geholfen, morgens früher aufzustehen:

 

  • eine neue Matratze (also nicht irgendeine, sondern eine wirklich bequeme!) + ein neues Kopfkissen
  • absolute Dunkelheit im Schlafzimmer
  • und ganz besonders: Eine Schlafanalyse-App, die mich innerhalb eines Zeitfensters in einer Leichtschlafphase weckt*.

 

*Wie müde man sich fühlt, hängt nämlich in erster Linine damit zusammen, in welcher Schlafphase man sich zum Zeitpunkt des Weckens befunden hat. Wenn ich also gegen 23.30 Uhr ins Bett gehe und um 6 Uhr eine Leichtschlafphase habe, um 6.30 Uhr jedoch gerade eine Tiefschlafphase macht es Sinn einfach eine halbe Stunde früher aufzustehen.

 

Falls der Schlaf nachts tatsächlich mal nicht ausgereicht hat, sind „Powernaps“ eine gute Möglichkeit, um in kurzer Zeit viel neue Energie zu tanken.

 

Aber Achtung: Wichtig ist es, nicht länger als 20 Minuten zu schlafen, sonst gelangt der Körper in eine Tiefschlafphase und du wachst müder auf, als du eingeschlafen bist. Um vor dem Tiefschlaf aufzuwachen kann man wahlweise einen Schlüssel in die Hand nehmen, der dann aus der Hand fällt, wenn man zu tief einschläft oder (so mache ich es):

Die Sleep Cycle power nap – APP* verwenden, das Handy in die Tasche stecken, und sich vor Beginn der Tiefschlafphase wecken lassen. (Die App reagiert auf geringste Bewegungen, die wiederum Aufschluss über die jeweilige Schlafphase geben).

Falls ihr trotzdem immer noch ständig müde seid, könnte es an Vitamin D Mangel liegen. Ob das so ist, könnt ihr entweder beim Arzt oder auch mit diesem Set herausfinden: Vitamin D Test*. 

 

 

Tipp 2: Nutze die 2 Minuten Regel!

 

Unterscheide bei Aufgaben, die du machen musst zwischen Aufgaben, die innerhalb von 2 Minuten erledigt werden können und Aufgaben die mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Erledige Dinge, die weniger als 2 Minuten brauchen, SOFORT. Schreibe die anderen Dinge auf eine To-Do Liste.

Aufgaben wie: Eine Rechnung überweisen, eine Mail beantworten, die Kaffeetasse ausspülen etc. lassen sich sehr schnell erledigen, wenn man konsequent ist. Tut man es nicht, häufen sich immer mehr dieser unliebsamen Aufgaben an und es wird immer schwerer, gegen die PROKRASTINATION (-> so lautet der Fachbegriff für Aufschieberitis) anzukämpfen.

 

Du denkst: „Oh, die Blumen müssten auch mal wieder gegossen werden?“ Dann mach es sofort!

 

 

LIVELOVE

 

 

 

Tipp 3: Schreibe dir eine To-Do Liste!

 

Es fällt dir schwer abzuschalten, weil in deinem Kopf hunderte Dinge herumschwirren, die du machen müsstest? Nimm dir die Zeit und schreibe die Dinge auf, das entlastet den Arbeitsspeicher in deinem Kopf!

Wenn die Liste fertig ist: Nimm dir pro Tag höchstens 3 Dinge von dieser Liste vor und erledige sie! (Wirklich nur 3, nicht mehr!)

Vielleicht denkst du nun: „Nur 3 Dinge? Ist das nicht zu wenig?“ Nein, dass ist es nicht, denn wenn du dir 3 Dinge vornimmst, ist die Wahrscheinlichkeit diese 3 Dinge wirklich zu schaffen relativ groß, was wiederum dazu führt, dass du abends ein gutes Gefühl hast und motiviert in den nächsten Tag startest. Ist die Liste  hingegen zu lang, entsteht Stress, welcher dazu führt, dass die Motivation sinkt und du das Projekt wieder abbrichst.

 

 

Tipp 4: Überdenke deine Freundschaften!

 

Gibt es einseitige Beziehungen, die dir Energie rauben und die bewirken, dass du dich schlechter fühlst? Verbringe deine Zeit mit Menschen, die dir wichtig sind und in deren Anwesenheit du dich glücklich fühlst. Jeder Mensch ist für SEIN Glück SELBST verantwortlich.



 

Tipp 5: Entrümple dein Leben!

 

Es ist sehr befreiend sich von überflüssigem Ballast zu trennen, der sich im Laufe der Jahre angesammelt hat. Gerade für Menschen, die kreativ sind und in deren Kopf eher chaotische Strukturen herrschen, ist eine äußere Ordnung und Struktur sehr wichtig.  Außerdem spart man Zeit:

Mehr Ordnung – > weniger suchen -> weniger Aufräumen -> mehr Raum.

 

Tipps zum Aufräumen: Am einfachsten ist es, sich einen Raum (z.B. Badezimmer) oder einen Schrank vorzunehmen und diesen komplett auszuräumen.

 

Die Dinge werden nun auf 4 Stapel verteilt:

  • Dinge, die man definitiv auch heute bewusst wieder kaufen würde (-> diese Dinge kommen zurück in das Zimmer / den Schrank)
  • Dinge, die in den Müll können (-> sofort entsorgen)
  • Dinge, die gespendet/verschenkt werden können (->in eine Kiste packen und schnellstmöglich abgeben)
  • Dinge, von denen du nicht genau weißt, ob du dich trennen kannst (-> diese Dinge kommen für 4 Wochen in den Keller und werden dann erneut durchgeschaut).

 

Erinnerungsstücke, Souvenirs, Kunstwerke der Kinder etc. lassen sich auch gut in digitaler Form aufheben (mit dem iPad lassen sich mit der App Tiny Scanner – PDF scanner to scan document, receipt & fax – Appxy* Fotos direkt als PDF speichern – auf Wunsch sogar direkt in der Dropbox).

Falls ihr euch intensiver mit dem Thema Ordnung beschäftigen möchtet, kann ich euch das Buch Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert* empfehlen.

 

 

 

 

 

Tipp 6: Nutze die Kalenderfunktion deines Smartphones!

 

Statt Termine zu Hause in den Kalender einzutragen, trage ich ALLE Termine IMMER SOFORT in mein Smartphone ein (ich nutze den kostenlosen Standard Kalender auf meinem iPhone und bin damit sehr zufrieden).

Der Vorteil: Ich weiß auch unterwegs jederzeit, wann wer welche Termine hat und muss nicht immer erst zu Hause auf den Kalender schauen um Termine abzustimmen. Außerdem erinnert mich mein iPhone auf Wunsch an wichtige Termine, so dass ich nicht mehr ständig überlegen muss, welche wichtigen Termine ich auf keinen Fall vergessen darf, auch das schafft neue Kapazitäten.

Um auf Nummer sicher zu gehen (Verlust des Smartphones,etc.), kann man den Kalender übrigens mit Google synchronisieren. Das bietet auch den Vorteil, dass man den Kalender gemeinsam mit anderen Familienmitgliedern nutzen kann – so sind alle jederzeit bestens informiert und es gibt keine versehentlichen „Doppel-Dates“.

 

 

 

Tipp 7: Nimm dir regelmäßige Auszeiten!

 

Regelmäßige Auszeiten sind wichtig! Wenn der Körper über einen längeren Zeitraum mehr leisten muss, als er eigentlich leisten kann, zieht er (auch schon mal ohne Warnsignale) die Notbremse  – und dann kann es zu spät sein!

Deshalb: Achte auf dich und trage Auszeiten als WICHTIGEN Termin, der sich nicht verschieben lässt, in deinen Kalender ein!

Besonders gut eignet sich Yoga, um wirklich abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Ich habe es bisher nur in einem Online-Fitnessstudio getestet, bin aber so begeistert, dass ich demnächst eine Yogaschule besuchen werde.

 

 

Tipp 8: Sei achtsam (-> kein Multitasking!)

 

Wer 1000 Dinge gleichzeitig macht um noch effektiver zu sein und bloß nichts zu verpassen, verpasst am Ende alles, weil er nichts richtig erlebt!

 

 

Tipp 9: Lerne, nein zu sagen!

 

Ein wichtiger (vielleicht sogar der wichtigste) Punkt, denn wer nicht lernt auch mal NEIN zu sagen, bleibt irgenwann zwangsläufig auf der Strecke. Wenn es euch schwer fällt, nein zu sagen: Probiert es immer wieder aus, es wird mit jedem Mal einfacher und fühlt sich von Mal zu Mal besser an! 🙂

 

Tipp 10: Ernähre dich gesünder!

 

Dein Körper besteht aus 100  Billionen Zellen – jede einzelne davon ist ein kleines Kraftwerk, das Energie benötigt, um einwandfrei zu funktionieren.  Je mehr gesunde Dinge du zu dir nimmst, desto besser sind deine Zellen versorgt – und das sieht und spürt man: Gesunde Hautzellen strahlen, Zellen in den Muskeln lassen diese wachsen, gut versorgte Zellen im Blut sorgen für ein gutes Immunsystem.

Besonders gesund sind nach aktuellen Einschätzungen übrigens nicht die Vitamine sondern die sekundären Pflanzenstoffe, die vor allem in rohem Obst und Gemüse enthalten sind. Diese sind so klein, dass sie in die Zellen gelangen und diese positiv beeinflussen können.

 

Da Obst zusätzlich sehr viel Fruchtzucker enthält, macht es Sinn so viel Gemüse wie möglich zu essen.

 

Bei Lebensmitteln, die „ungesunde Zusatzstoffe“ enthalten, ist es übrigens umgekehrt: Diese Stoffe können in die Zellen eindringen und diese so schädigen, das sie mutieren und so im besten Fall absterben und im schlimmsten Fall zu Krebszellen werden.

Außerdem gut zu wissen: Jede einzelne Zelle wird von einer Zellmembran geschützt, die aus Lipiden (also Fetten) besteht. Um die Zellen zu schützen, sollte man als unbedingt genügend hochwertige Fette zu sich nehmen (z.B. Nüsse, Leinöl,…). Angst vor Kalorien braucht man dabei nicht haben: Fette machen satt und glücklich – die eigentlichen Dickmacher sind Lightprodukte, Zusatzstoffe und Stress – also die Dinge, die das natürliche Sättigungsgefühl des Körpers durcheinander bringen.

Wenn man bedenkt, dass jede einzelne Zelle hauptsächlich aus Wasser besteht, wird deutlich, wie wichtig es ist,  genug zu trinken.

 

 

Tipp 11: Erstelle einen Wochenspeiseplan / Einkaufsplan!

 

Nutze diese Liste um die tägliche Frage „Was koche ich heute“ zu beantworten! So sparst du nicht nur Zeit, sondern auch jede Menge Geld. Einen kostenlosen Vordruck findest du z.B. hier.

 

Familienspeiseplan zum Ausdrucken!

 

 

Tipp 12: Schreibe eine Bucket List!

 

Was sind deine Träume? Was wolltest du immer schon mal machen? Was würdest du gerne können? Viele Menschen machen sich erst dann Gedanken um dieses Thema, wenn sie mit einer schlimmen Diagnose konfrontiert werden und die Zeit knapp wird… aber warum eigentlich?

Schreib´ die Dinge, die dir wirklich wichtig sind auf eine Liste und verliere sie nicht aus den Augen. Manches ist vielleicht verrückt, aber warum soll man nicht auch mal etwas Verrücktes machen? Am Ende des Lebens bereut man ja angeblich vor allem die Dinge, die man nicht gemacht hat 😉

Meine komplette Bucket List (mit immerhin 97 Punkten) könnt ihr euch übrigens hier anschauen.

 

bucketlist_2016_pw

 

Tipp 13: Mach dir keine Sorgen!

 

Die Macht der Gedanken ist groß: Positive Gedanken setzen Endorphine frei, machen glücklich und gesund. Negative Gedanken hingegen bewirken eine übermäßige Produktion von Stresshormonen,  die wiederum nicht nur Zellen schädigen können, sondern den gesamten Körper (inkl. Stoffwechsel) aus dem Gleichgewicht bringen. Unser „Steinzeit-Körper“ denkt dann nämlich, er wäre in einer Gefahrensituation und müsse Fettdepots für schlechte Zeiten anlegen bzw. mehr Essen um Energie für einen spontanen Kampf gegen ein Mammut zur Verfügung stellen zu können (das der Abend eher mit Netflix auf der Couch endet, hat die Evolution leider nicht vorhergesehen).

 

Du wirst von negativen Gedanken geplagt? Dann erinnere dich selbst daran, dass es eigentlich keinen Grund gibt, sich zu ärgern!

 

Falls du etwas ändern kannst: Ändere es! Falls nicht, lohnt es sich nicht, sich darüber zu ärgern – denn wenn man es ohnehin nicht ändern kann, gibt es keinen anderen Weg als es zu akzeptieren und das Beste daraus zu machen. Alles andere wäre eine Verschwendung deiner wertvollen Lebenszeit und macht auf Dauer nur unglücklich.

 

Habe den Mut, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen.

 

 

Vollkommen überflüssig sind übrigens Sorgen über Dinge, die EVENTUELL IN DER ZUKUNFT PASSIEREN KÖNNTEN!

 

Entweder passieren sie nicht, dann hast du dir umsonst Sorgen gemacht, oder sie passieren, dann kannst du Anfangen nach Lösungen zu suchen. Solange: Genieße dein Leben! 🙂

 

So, das waren meine 13 Tipps für ein entspannteres und zurfriedeneres Leben. Habe ich einen Punkt vergessen? Was meint ihr? Ich freue mich über eure Kommentare!

 

Hier sind die 13 Punkte noch mal zum Ausdrucken / pinnen:

13_tipps_glueckliches_leben

 

 

Liebe Grüße,

 

patricia

 

P.S.: Weitere „Life-Tipps“  findet ihr übrigens hier auf meinem Blog. Schaut doch mal vorbei! 🙂

 

Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

4 comments on “Die 13 besten Tipps für ein entspanntes und glückliches Leben!”

  1. Das hast Du so toll zusammengefasst! Punkt 1 ist in Arbeit, aber ich kämpfe noch damit… Danke für den Tipp mit der Sleep Cycle App – die hab ich völlig vom Radar verloren und werde ich umgehend testen.
    Denn ich liebe die Ruhe am Morgen, wenn ich ganz entspannt vor allen anderen aufstehe. Leider scheint das Abends immer nicht so wichtig, wenn ich kein Ende finde und jeden Tropfen der wertvollen freien Zeit am Ende des Tages ausquetschen möchte…
    Ganz liebe Grüße von einer Blogger-Kollegin aus der Nähe, die bisher nur von fernen Reisen mit den Kindern träumt (allerdings sind die drei auch erst 3,5 und 7) 🙂

    • Hallo Heidi,

      ja, das kenne ich – ich finde abends auch schwer ein Ende…

      Ganz liebe Grüße zurück,

      Patricia

      PS: Als unsere Kinder klein waren, sind wir auch noch nicht so viel gereist – das kam erst in den letzten Jahren!

  2. Hi,
    ich beschäftige mich nun schon seit längerer Zeit mit dem Thema, mein Leben zu verbessern und allgemein noch glücklicher als vorher zu werden. Folglich kannte ich schon ein paar Regeln, wie früher aufstehen, Auszeiten machen usw., dennoch habe ich neu von der 2 Minuten Regel und von dem Entrümpeln erfahren. Also echt cooler Beitrag hat mir weitergeholfen.

    • Hallo Nils,

      das freut mich. Ich bin jetzt fast fertig mit dem Entrümpeln und muss sagen: Es ist extrem hilfreich und wirkt sich auf das gesamte Leben aus.

      Liebe Grüße und viel Erfolg mit deinem Blog,
      Patricia

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