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Es gibt ja Menschen, die finden Hausarbeit entspannend… auf mich trifft das leider nicht zu. Ich finde Hausarbeit grundsätzlich nervig – habe mich aber damit abgefunden, dass sich nicht alles optimieren lässt und manche Aufgaben einfach dazu gehören. Es gibt aber 2 Dinge, die ich ganz besonders schrecklich finde und an die ich mich auch nicht gewöhnen kann: Fenster putzen & bügeln!

 

Nun könnte ich die Fenster natürlich professionell reinigen und die Bügelwäsche abholen lassen, so wie es viele meiner Freundinnen machen, aber dafür bin ich wiederum zu sparsam (zumindest wenn den Ausgaben kein Wert bzw. keine Sache gegenüber steht, über die ich mich dann dauerhaft freuen kann). Alternativ könnte ich natürlich auch nach einer Möglichkeit suchen, diese unvermeidbaren Aufgaben angenehmer zu gestalten – und genau deshalb war ich so begeistert, als ich von der Firma Kärcher gebeten wurde, den neuen Kärcher WV5 Fenstersauger, premium  zu testen und anschließend auf meinem Blog von meiner Erfahrung zu berichten. Ich hatte solche elektronischen Fensterputzgeräte zwar schon häufig in Werbeprospekten gesehen, aber irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass das Prinzip wirklich funktioniert. Nach einem ausgiebigen Test (unser Haus hat insgesamt 13 Fenster, 3 davon sind schräg -> Dachgeschoss und 5 bodentief – hinzu kommt die Terrassentür und die Duschkabine) bin ich überzeugt und möchte meine Fenster nie wieder anders putzen!

 




 

Mein Erfahrungsbericht:

 

Die Vorbereitung:

Auf dem Bild sieht man die Sprühflasche mit Mikrofasertuch (rechts), den elektrischen Fenster-Absauger (inkl. Aufsatz für große Fenster), den kleinen Aufsatz für kleinere Fenster, den Netzstecker, und die Reinigungslösung sowie ein Ersatztuch:

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Das Mikrofasertuch lässt sich übrigens ganz einfach austauschen – ein 2. Tuch ist im Lieferumfang enthalten, was besonders bei stark verschmutzten Fenstern (wie meinen) Sinn macht. 🙂

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Bevor es los gehen kann, müssen noch 20 ml des ebenfalls beiliegenden Reinigungskonzentrats**, sowie Wasser (bis zur Markierung) in die Flasche gefüllt werden und schon kann es los gehen!

**Ich wollte eigentlich einen normalen Fensterreiniger benutzen, war dann aber von der Probe so begeistert, dass ich bei Amazon gleich eine große Flasche* des Reinigungskonzentrats bestellt habe (<- Link zum Produkt) Preis: 3,90 € für 500 ml. Da man aber nur 20 ml pro 250 ml Reinigungslösung braucht (die bei mir zum putzen aller Fenster gereicht hat), reicht die Flasche für 25 Anwendungen = 16 Cent pro Anwendung, ist also tatsächlich relativ günstig!

 

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Die Anwendung:

Die Scheibe mit der Sprühflasche einsprühen und mit dem Mikrofaser-Tuch über die Scheibe putzen, bis diese sauber ist. Man kann ruhig einfach kreuz und quer putzen, es geht ja erst mal nur darum, den Schmutz zu entfernen. Anschließend kann man das Fenster mit dem Fenstersauger, Bahn für Bahn „trocken saugen“. Dabei sollte man aufpassen, dass sich die Bahnen möglichst nicht überlappen – der Fenstersauger quietscht nämlich, wenn man mit ihm über eine bereits trockene Stelle geht, und es können Streifen entstehen. Mit etwas Übung klappt es aber sehr gut! Man kann den Fenstersauger übrigens auch horizontal (quer) oder auf den Kopf drehen – allerdings kann das Gerät dann nur ca. 25 ml  (horizontal) bzw. 10 ml Flüssigkeit (über Kopf) aufnehmen. Man muss es zwischendurch also kurz senkrecht halten, damit das Wasser in den Tank laufen kann. Tipp: Für sehr kleine Fenster und Sprossenfenster gibt es einen separaten, kleineren Aufsatz. Für schwer zugängliche Stellen gibt es für ca. 25 € ein Verlängerungsset das Kärcher Verlaengerungsset fuer Fenstersauger, 2.633-111.0*, dass ich mir für die Seitenfenster im Dachgeschoss bestellen werde (diese erreicht man nämlich von außen nur sehr schwer und sie sind auch der Grund dafür, dass fast alle Nachbarn einen Fensterputzer engagiert haben).

 

 

Hier sieht man die 3 Reinigungsschritte noch mal im Überblick:

 

 

Falls doch noch mal kleine Übergänge sichtbar sind, lassen sich diese ganz einfach mit einem ganz normalen Glas-Mikrofasertuch (nicht im Paket enthalten) entfernen.

 

 

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Besonders praktisch finde ich den Kärcher Fenstersauger übrigens für die Fenster im Dachgeschoss, denn da habe ich mit dem Abzieher immer Stress gehabt, weil das Putzwasser  die Scheibe runter lief und drohte auf den Teppich zu tropfen.

 

Hier noch mal ein vorher  / nachher Bild:

 

 

 

Nach dem Putzen der Dachgeschoss-Fenster, musste der Mikrofaseraufsatz dann erstmal gereinigt und der Behälter mit dem Schmutzwasser geleert werden. Auch das funktioniert ganz einfach, denn man muss den Behälter zum Ausleeren nicht vom Gerät abnehmen, sondern kann diesen einfach über dem Waschbecken auskippen.

 

 

 

Ach ja: Da ich schon mal im Bad war, habe ich auch gleich auch noch die Reinigungsleistung an Fliesen bzw. der gläsernen Duschkabine getestet. Ergebnis: Für die Fliesen lohnt sich das Gerät nicht (die werden auch mit einem normalen Putzlappen sauber), für die Duschkabine dafür um so mehr! 🙂

 

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Vorteile des WV5 im Überblick:

  • Einfache, schnelle und streifenfreie Reinigung der Fenster
  • tropft nicht
  • der Lithium-Ionen Akku lässt sich austauschen
  • lange Akku-Laufzeit (der Akku reicht für ca. 105 qm oder ca. 35 Fenster!)
  • Anzeige über den Restakkustand (es sollte euch also nicht passieren, dass das Gerät plötzlich aus geht)
  • einfache Handhabung und Leerung des Behälters.

 

Nachteile: Ich habe lange überlegt, mir ist aber tatsächlich nichts eingefallen. Das Einzige was mich hin und wieder gestört hat, war das Quietschgeräusch, wenn ich den Fenstersauger über bereits trockene Bereiche bewegt habe (was aber eher ein „Anwenderfehler“ war).

 

 

Mein Fazit:

Ich bin absolut begeistert und habe dieses Gerät schon häufig weiterempfohlen. Bestellen könnt ihr den WV5 Premium für ca 76 € bei Amazon* (25.03.2016)   Habt ihr schon eure „ultimative Art des Fensterputzens“ gefunden? Falls ja: Welche ist das? Ich freue mich über Tipps & Kommentare!

 

 

Liebe Grüße,

patricia

 

*Amazon Affilate Link

 

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit der Firma Kärcher entstanden. Der Text wurde von mir verfasst und entspricht meiner persönlichen Meinung. Weitere Infos zum Thema Kooperation findet ihr hier.

 




 

Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

44 comments on “Erfahrungsbericht: Fenster putzen mit dem Kärcher-Fenstersauger”

  1. Großer Nachteil: Mikrofaser Tücher für die Umwelt. 🙂 aber man muss ja zum Glück nicht die sprühflasche benutzen. Auch finde ich den Müll des Reinigungskonzentrat zu viel. Wasser reicht. Aber sonst top Gerät. Hab es mir gebraucht gekauft.

  2. Ich bin sooo froh, diesen Artikel hier zufällig gefunden zu haben :3 Danke, Patricia. Dann kann ich dich ja geich mal was fragen. Ich habe mich ein bisschen über Fensterputzroboter schlau gemacht und überlege schon länger einen zu holen, weil das anscheinend eine echt gute Sache ist, einfach anstöpseln und los 🙂 Ab und zu umsetzen, fertig. Gerade bei so vielen Fenstern macht das ja doch Sinn. Ich kann Fensterputzen nämlich auch nicht leiden ^^‘
    Dann habe ich auch mal einige meiner Freundinnen gefragt, was die davon halten, tatsächlich ist der Fenstersauger wohl verbreiteter und bekannter, als die Fensterputzroboter. Trotzdem scheint mit der Aufwand bei dem Sauger höher zu sein.

    Magst du dir mal bitte die Seite ansehen und dir ein Bild davon machen? Wie denkst du über Fensterputzroboter? Ich würde lieber den kaufen, aber alle raten mir nur zum Sauger, ich brauche professionelle Entscheidungshilfe, bitte. Ich denke du kannst das besser abschätzen, als ich.

    Haben andere Leser auch Erfahrungen mit Fensterputzrobotern? Bitte teilt sie mit mir.

    LG, Tina

      • Hey Patricia,

        Danke für deine Antwort
        Also ich meine ja nicht, dass du dir einen zulegen sollst, sondern, was du von den Dingern hälst und meinst, ob es aus bestimmten Gründen besser oder schlechter ist (oder sein kann)als der Sauger.

        LG 🙂

  3. Ich habe mein passendes Produkt vor kurzem erst erworben und bin sehr zufrieden damit. Vielen Dank für diesen Artikel !

    Einen Fenstersauger zu haben ist ein MUSS und erleichtert einem die Arbeit sehr.

  4. Hallo Patricia,

    ich finde Fensterreinigen braucht nicht unbedingt technische Geräte. Ich nutze einfach Sidolin und Küchentücher. Das ist meiner Meinung nach Simple und Effektiv.

    LG

    Mike

  5. Hi
    Danke sehr für den informativen Beitrag. Hast du zufällig eine Ahnung, ob es sich lohnt auch einen kärcher dampfreiniger zu kaufen , denn die Fenstersauger sehe ja schon einmal sehr vielversprechend aus.
    LG

  6. Pingback: Fenstersauger Erfahrungen | Dongnaidv24h.com
  7. Hi, mein Mann legt auch sehr viel Wert auf die Pflege seines Autos. Er hat sich auch solch ein Zubehör angelegt und war sehr zufrieden. Wenn es um das äußere seines Autos geht empfiehlt er auch immer eine Lackreinigung. Bis jetzt hat er nur positives berichtet.

  8. Sieht echt nicht schlecht aus… 🙂 Ich überlege gerade, wie ich es bei unserem Haus mit den Fenstern halten soll, denn wir haben teilweise sehr große Glasflächen an die ich nicht ohne weiteres drankomme. Ich würde daher eventuell eine Firma engangieren. Zumindest für 2x järhlich.

  9. Hallo guten tag
    Danke für den Tollen interessanten Beitrag. der Fensterputzer sieht sehr gut aus genau so einen habe ich gesucht für meine Fenster. Vielleicht habe ich so mehr Freude in Zukunft zum Fenster putzen. Danke für den Tollen Test.
    Liebe Grüsse Neso

  10. Fenster putzen, eine meiner Nicht-Lieblingsbeschäftigungen. Leider aber komme ich um diese Hausarbeit nicht herum. Ist eine Fensterfront sauber, kann ich am anderen Ende wieder anfangen. Umso hilfreicher war dieser „Alltagstest“ für mich. Zum Kauf entschlossen habe ich mich wegen der 30-Tage-Rückgabe-Garantie, diese war aber nicht notwendig. Ich behalte das gute Stück, jetzt macht das Fenster putzen sogar Spaß. Ohne diesen Beiträge wäre ich nie auf die Idee gekommen, mir eine Fensterputzhilfe zu kaufen, danke.

  11. Die Kärcher Fenstersauger sind top! Einzig die kurze Akkulaufzeit stört etwas, da braucht man evtl einejn reserveakku wenn man viele SCheiben hat. Dafür ist man nicht mehr an eine STeckdose gebunden und kann auch im Garten und Co. reinigen. Tolle Sache.

  12. Hallo!
    Danke für den Bericht. Super toll! Er hat mir richtig gut geholfen die eine oder andere Frage aus der „Bedienungsanleitung“ (die sehr einfach ist) zu beantworten. Wir werden heute unser neu Erworbenen Gerät heute offiziell in Betrieb nehmen.
    Danke.
    Gruß Kai.
    P.S.
    Zu Bügeln: einfach die Bügelwäsche nicht 100% im Wäschetrockner zuende trocknen lassen sondern die Wäsche die sonst gebügelt wird feucht und warm glattstreichen und auf einen Kleiderbügel ( Hemden, T-Shirts und Pullover) hängen , Hosen auch auf einen Bügel oder Wäschständer.
    Wir brauchen nicht mehr Bügeln.

  13. Echt super tipps
    Ich war schon lange am überlegen ob ich mir so ein Gerät zulege und ich bin nun endgültig überzeugt und werde mit demnächst so ein teil anschaffen.

    Super beitrag

  14. Hallo Patricia,

    ich bin gerade auf deinen Blogg gestoßen und finde ihn toll…ich bin nämlich auch nicht der größte Freund vom Haushalt.

    Ein Frage: Was macht man mit dem Putzwasser aus dem Sauger-Tank, wenn man fertig ist? Kann man das einfach so weggikippen?

  15. Vielen Dank für den ausführlichen Erfahrungsbericht! Die Fenster sind bei mir vor allem im Frühjahr stark verschmutzt und benötigen eine gründliche Reinigung. Der von dir vorgestellte Fenstersauger scheint vielversprechend zu sein, weshalb für mich eine Anschaffung durchaus in Frage kommt.

  16. Es gibt Sachen die ich ja überhaupt nicht mag. Während ich aber Teppiche in die Teppichreinigung geben kann, ist das ja bei Fenstern leider nicht möglich. Wäre etwas umständlich, einmal im Jahr auszubauen. Also heisst es über Deinen Vorschlag nach zu denken

  17. Habe den wv50 seit ca.3 monate,wird nur für die dusche verwendet,jetzt ist der Akku kaput,habe das Gerät genau nach Vorschrift zurück geschickt .nach 2 Wochen habe ich gewagt anzurufen,keiner weiß was,sollte nächsten tag wieder anrufen,e-Mail gibt’s nicht,unverschämtheit,können alle nur verkaufen,aber Service gibt es nicht.

  18. Cool, dass du das so konkret dokumentierst … ich musste teilweise echt schmunzeln, weil du an die gleichen „Problemchen“ kamst wie ich damals. Quitsch Quitsch ist auch wirklich das Einzige, was mir persönlich einfallen würde. Die Ersparnis an Zeit und generell die ganze Handhabung macht das meiner Meinung nach wieder Wett … ich hab schon so viele Leute in meiner Familie angesteckt, erst meine Ma, dann Schwiegermama und mittlerweile auch meine Schwester, die Hausarbeit im Allgemeinen ja mal noch weniger leiden kann als ich … und ich bin schon nörgelig beim Putzen 😀 😀

    Also: Daumen hoch! Kann deine Empfehlung echt nur teilen.

    Liebste Grüße
    Miss Bee

  19. Von alleine putzt sich das Fenster zwar auch mit dem Kärcher Fenstersauger noch nicht, aber es geht doch wenigstens bedeutend schneller als ohne ein solches Hilfsmittel.

    Ich habe meinerseits den Kauf niemals bereut!

  20. Sehr Interessanter Beitrag mit tollen Eindrücken.
    Scheint so, als wäre der Kärcher Fenstersauger ein tolles Produkt,
    wie es auch die schönen Bilder zeigen.
    LG

  21. Kärcher beim Reinigen ist wie Apple bei Smartphones 😉

    Toller Beitrag ich nutze das Spitzenmodell von Kärcher nun auch, vielen Dank! Ich habe es noch für meine Oberlichter mit Teleskopstange erweitert, es gibt nix besseres!

  22. Danke für deinen ausführlichen und tollen Artikel, ich liebe meinen Fenstersauger brutal! Da hat man auch als Mann wieder total Spaß am Fensterputzen.

  23. Danke für diesen hilfreichen Tipp! Muss ich mir mal bei Gelegenheit anschaffen den Kärcher. Ich glaube, da macht das putzen auch gleich viel mehr Spaß.

  24. Ich habe mir auch einen gekauft und bin begeistert. Ich hasse Fenster putzen. Das dauert immer ewig. Mit dem geht es relativ schnell. Natürlich muss ich auch hier nachpolieren damit alles schön glänzt, aber ich bin viel schneller damit durch 🙂 Habe jetzt öfter saubere Fenster und muss nicht die Vorhänge zuziehen, um es nicht zu sehen 😀 haha.

  25. Danke für den Bericht! Weil ich die Fensterreinigung so ungern mache und so mühsam finde schiebe ich es immer sehr lange auf, deshalb habe ich schon darüber nachgedacht so ein Gerät zu probieren. Die Anschaffung würde sich bestimmt lohnen, wenn die Fensterreinigung dadurch wirklich erleichtert wird.

  26. Auf dieses Gerät bin Ich letztens auch gestoßen. Zwar habe Ich in meiner Studentenwohnung nicht wo viele Fenster aber per Hand putzen finde Ich dann doch doof. Der auf den ersten Blick hohe Preis hat mich dann aber doch vom Kauf abgehalten. Jetzt bin Ich über deinen Testbericht gestolpert und werde das Geld vielleicht wirklich mal in so ein Gerät investieren. Vielen Dank für deinen Test. 😉

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