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Geocaching mit Kindern

 

Nachdem uns hier coronabedingt langsam die Ideen ausgehen, haben wir uns am Wochenende nach Jahren mal wieder zusammen mit den Kindern auf eine Schatzsuche begeben! Das hat uns allen so gut gefallen, dass ich heute mal meinen 6 Jahren alten Beitrag zum Thema Geocaching mit Kindern  überarbeitet habe. In diesem Blogpost geht es um folgende Punkte:

 

  • Geocaching – was ist das eigentlich?
  • Erste Schritte: Wie fängt man mit dem Geocaching an?
  • Wie funktioniert die Geocaching App?

 

 

Geocaching mit Kindern – die moderne Form der Schnitzeljagd

Geocaching – was ist das eigentlich? Beim Geocaching handelt es sich um eine moderne Form der Schnitzeljagd, bei der ein Schatz ( = cache) mithilfe eines Smartphones bzw. GPS-Gerätes gefunden werden muss. Beim Schatz handelt es sich in den meisten Fällen um einen kleinen, wasserdichten Behälter (z.B. eine PET-Flasche, Filmdose oder Plastikbox), der wiederum ein Logbuch enthält. In dieses kleine Heftchen trägt der Finder seinen Namen und das Datum ein, an dem der Schatz  gefunden wurde.

 

 

Erste Schritte: Wie fängt man  mit dem Geocaching an?

Um euren ersten Schatz zu finden, benötigt ihr lediglich ein Smartphone sowie eine Geocaching App.

 

 

Wie funktioniert die Geocaching App?

 

Die App ist leicht verständlich aufgebaut. Sobald ihr euch angemeldet habt, könnt ihr in der Kartenansicht nach Schätzen in eurer Nähe suchen, die als grüne Kisten dargestellt werden.

 

 

geocaching_app_erfahrung
Screenshot: Geocaching App

 

 

 

Um nähere Informationen zu den einzelen Caches zu erhalten, könnt ihr diese antippen und gelangt so zur Detailansicht. Hier könnt ihr euch nun vorab über euren Schatz informieren und euch z.B. den Schwierigkeitsgrad, das Terrain und die Größe des Schatzes ansehen. Außerdem findet ihr Informationen zu folgenden Punkten:

  • Listing: Weitere Informationen zum Ort, an dem der Cache versteckt wurde sowie Punkte, die ihr beachten solltet.
  • Aktivität: Wann wurde der Schatz zuletzt gefunden?
  • Attribute: Ist der Schatz rund um die Uhr zugänglich? Sind Hunde erlaubt? Ist er mit dem Fahrrad bzw. Kinderwagen erreichbar?
  • Trackables: Trackables sind kleine Gegenstände, die es an einigen Orten gibt. Sie reisen von Geocache zu Geocache. Weitere Infos gibt es in der App.
  • Wegpunkte

 

Wenn ihr einen Schatz gefunden habt, bei dem alles passt, tippt ihr auf navigieren und macht euch auf den Weg.

geocaching_app
Screenshot: Geocaching App

 

 

Am Ziel angekommen, haltet ihr nun Ausschau nach der Schatzdose. Diese ist oft ziemlich gut versteckt, damit sie nicht zufällig von Spaziergängern gefunden wird. Falls ihr Probleme beim Finden habt, könnt ihr euch den Tipp in der Beschreibung des Schatzes durchlesen.

 

 

geocaching_kinder

 

 

Dann tragt ihr euch in das Logbuch des Schatzes ein:

 

 

geocaching_kinder

 

 

Und versteckt den Schatz wieder:

 

geocaching_anleitung

 

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FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Geocaching

  • Was braucht man zum Geocaching? Im Grunde reichen ein Smartphone + App sowie ein Stift, um sich in´s Logbuch einzutragen. Auf längeren Touren sind außerdem folgende Dinge empfehlenswert: Bequeme Schuhe, Rucksack, Proviant, Picknickdecke, Taschenlampe, Spiegel, Gummihandschuhe, Multitool, kleine Tauschgegenstände,
  • Was ist ein Nano-Cache? Das sind besonders kleine Schätze, die man oft nur mit Hilfe einer Pinzette bergen kann.
  • Ab welchem Alter haben Kinder Spaß am Geocaching? Ich würde sagen: Ab ca. 4 -5 Jahren.

 

 

Unser Fazit:

Geocaching ist eine einfache und kostenlose Möglichkeit, um Spaziergänge interessanter zu gestalten und mit einer kleinen Schatzsuche zu kombinieren. Das erhöht die Motivation der Kinder enorm. Uns gefällt am Geocaching außerdem, dass man die unmittelbare Umgebung auf der Suche nach neuen Schätzen nebenbei besser kennenlernt. Wir werden die Schatzsuche auf jeden Fall wiederholen!

 

Nun interessiert mich wie immer euer Feedback. Habt ihr das Geocaching schon ausprobiert? Und falls ja: Wie hat es euch und euren Kindern gefallen?

 

Viele Grüße,

 

 

PS: Hier findet ihr viele weitere Beschäftigungsideen für Kinder.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

10 comments on “Erfahrungsbericht: Geocaching mit Kindern!”

  1. Hallo Patricia,

    es gibt übrigens wohl ziemlich krasse Verstecke…
    Habe gehört, dass sogar ein ganzes altes Haus nur für Geocaching zur Verfügung
    gestellt wurde. Mit unheimlichen Rätseln… 🙂

    Liebe Grüße
    Tobias

  2. Geocaching haben wir vor 3 Jahren angefangen. Vor allem wegen den Jungs (jetzt 4 und 8 Jahre alt), damit spazieren gehen und sich an der Luft bewegen nicht so langweilig ist. Es ist auf jeden Fall eine tolle Beschäftigung und oft findet man dann echt schöne Orte vor und manche Owner (der der den Cache dahin gemacht hat) lassen sich auch tolle Cache-„Verpackungen“ einfallen. Heute hatten wir einen in einem PVC Rohr, welches lauter Löcher hatte. So musste man das Döschen mit Hilfe eines Stecken etc. Stück für Stück nach oben zum Ausgang schieben indem man dann eben den Stecken immer durch das Loch schob um die Dose höher zu bekommen.

  3. Diese Schatzsuche mache ich auch manchmal mit meinem kleinen Bruder (10). Er ist da ganz versessen drauf. Leider ist es manchmal ärgerlich wenn man an der Position steht aber den „Schatz“ einfach nicht findet. Dennoch ist Geocashing eine coole und sinnvolle Freizeitbeschäftigung.

  4. Wir haben die App bisher 2 x benutzt und beide „Schätze“ ohne Probleme gefunden (und die Kinder hatten Spaß, weil unser „Spaziergang“ ein Ziel hatte). 😉

    Für unsere Zwecke bzw. für ein erstes „Reinschnuppern“ in die Welt des Geocaching finde ich die App daher perfekt! Ein Profigerät kann die App natürlich nicht ersetzten.

  5. Wir Cachen schon seit zwei Jahren und hören immer wieder von iPhone nutzern das die kostenlosen Aps nichts taugen bzw nur eingeschränkten zugriff haben.
    Wir Cachen mit Android (C:Geo) und Garmin und sind damit hoch zufrieden
    im Grunde ist es ja auch egal WOMIT man Cacht. Es zählt der Spaß

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