Was ist gesünder: Leitungswasser oder Mineralwasser?

Was ist gesünder: Leitungswasser oder Mineralwasser?

 

Was ist eigentlich gesünder: Leitungswasser oder Mineralwasser? Als ich die erste Version dieses Beitrags vor ca. 7 Jahren geschrieben habe, kam ich zu einem relativ klaren Ergebnis: Ich hielt Leitungswasser für günstig, praktisch, umweltfreundlich und aufgrund strenger Kontrollen für mindestens genauso gesund wie Mineralwasser. Also: Zumindest, nachdem wir individuelle Risiken durch eine mögliche Belastung des Wassers durch unsere Hausanschlüsse und Armaturen ausschließen konnte.

In den letzten Tagen habe ich mich erneut mit dem Thema Wasser auseinandergesetzt und bin dabei fast verrückt geworden. Es ist nämlich aus meiner Sicht aktuell kaum möglich, objektive Informationen zu finden und diese vernünftig einzustufen. Meine Erkenntnisse möchte ich heute trotzdem mit euch teilen und euch so dabei helfen, euch eine eigene Meinung zu bilden. Es geht um folgende Themen:

 

  • Allgemeine Infos zum Thema Wasser
  • Ist Leitungswasser in Deutschland unbedenklich
  • Die Vor- und Nachteile von Leitungswasser
  • Stoffe im Leitungswasser, die von der Trinkwasserverordnung nicht erfasst werden
  • Argumente, die für bzw. gegen die Verwendung von Mineralwasser sprechen
  • Gründe, die für bzw. gegen die Nutzung eines Wasserfilters sprechen

 

Allgemeine Infos zum Thema Wasser

Wasser ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Körpers und macht etwa 50 – 60% unseres Körpergewichts aus. Wasser unterstützt den Stoffwechsel, indem es Nährstoffe in die Zellen transportiert und dem Körper hilft, Abfallprodukte auszuscheiden sowie die Körpertemperatur zu regulieren. Außerdem unterstützt Wasser das Verdauungssystem, versorgt die Haut  mit Feuchtigkeit, hilft dabei, das Sättigungsgefühl zu erhöhen und unterstützt die Übertragung von Nervenimpulsen im Gehirn. Wasser ist also unverzichtbar.

 

Ist Leitungswasser in Deutschland unbedenklich?

Kurz vorab: Leitungswasser gilt in Deutschland als unbedenklich und hat laut Bewertung des Umweltbundesamts eine durchweg sehr gute Qualität, die der Trinkwasserverordnung entspricht.  Es stellt somit keine unmittelbare Bedrohung für die Gesundheit dar. Falls es euch reicht, dass das Wasser nicht unmittelbar schädlich ist, könnt ihr an dieser Stelle aufhören zu lesen und weiter ungefiltertes Leitungswasser trinken.

Wenn ihr aber etwas mehr über die Hintergründe erfahren möchtet und euch dafür interessiert, wie ihr eure Gesundheit möglicherweise (denn sicher weiß ich es auch nicht) langfristig optimieren könnt, dürfte euch dieser Beitrag interessieren.  Ich habe jedenfalls in den letzten Jahren festgestellt, dass es durchaus Lebensmittel gibt, die als unbedenklich gelten, in jedem Supermarkt zu finden sind und nicht unmittelbar schaden, die mir aber langfristig dennoch nicht guttun. Ein Beispiel ist raffiniertes Sonnenblumenöl, dass durch seinen hohen Omega 6 Anteil  chronische Entzündungen fördern kann. Zu diesem Thema muss ich mal einen separaten Blogpost schreiben.

Bezogen auf das Thema Trinkwasser mache ich mir aktuell besonders viele Gedanken über den steigenden Anteil an Medikamenten, Hormonen, Mikroplastik und Nitraten im Wasser und möchte einfach mal schauen, welche Möglichkeiten es gibt, weniger davon aufzunehmen.

V3 Rectangle

Wie kann man die Qualität von Wasser bestimmen?

Um die Qualität von Wasser zu bestimmen, eignen sich Labortests, die die genaue Zusammensetzung eures Wassers aufzeigen. TDS-Messgeräte sind zwar aktuell ziemlich beliebt, mit ihnen kann man aber nur den  Anteil der aufgelösten Feststoffe aka TDS („Total dissoved solids“) im Wasser ermitteln. Dieser Wert wird in µS/cm (Mikrosiemens pro Zentimeter) angegeben.

 

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Das Problem: Durch eine  TDS Messung wird zwar ermittelt, wie viele leitfähige Feststoffe (Salze, Mineralien und Metalle) sich im Wasser befinden, das Gerät kann aber nicht zwischen guten Stoffen (z.B. Mineralien) und schädlichen Stoffen unterscheiden. Außerdem werden Medikamentenrückstände, Mikroplastik, Hormone etc. gar nicht erfasst, weil sie keinen Strom leiten. Aus meiner Sicht könnt ihr euch den Kauf also sparen.

 

 

Was ist gesünder: „Volles“ oder „leeres“ Wasser?

Achtung – jetzt wird es möglicherweise leicht esoterisch. Vielleicht aber auch nicht. Denn während die Meinungen zum Thema Schadstoffe im Wasser ziemlich eindeutig sind, gibt es in Bezug auf sonstige Feststoffe (inkl. Mineralien wie Calcium oder Magnesium) unterschiedliche Lager. Die einen halten leeres Wasser mit einem niedrigen TDS Wert für besonderes sinnvoll. Aus ihrer Sicht bietet nur das leere Wasser dem Körper die Möglichkeit, Stoffe abzutransportieren. Im „vollen“ Wasser sind aus ihrer Sicht wie in einem überfüllten Bus bereits alle „Transportplätze“ belegt. Als leeres Wasser gilt z.B. Wasser, das durch Umkehr Osmosefilter gereinigt wurde bzw. hochwertiges Quellwasser , dass z.T nur 14 Milligramm gelöste Feststoffe pro Liter enthält, während Leitungswasser oft 500 Milligramm gelöste Feststoffe und Mineralwasser sogar bis zu 1000  Milligramm gelöste Feststoffe pro Liter enthält. Es gibt bekannte Befürworter dieser Theorie, die der Meinung sind, dass Wasser lediglich ein Lösungs- und Transportmittel ist. Hauptaufgabe: Verbrauchtes Material abtransportieren. Mineralien werden über die Ernährung aufgenommen, nicht über das Wasser

Der Hersteller des Lauretana Wassers zitiert auf einer Website den Univ. Prof. Dr. Florian Überall, Biochemiker und Mikrobiologe, Universität Innsbruck/Österreich: „Nur geringfügig mineralisierte Wässer tendieren dazu, ihre freien Bindungsvalenzen auszugleichen. Nur solche Wässer können als vollwertiges biologisches Trägermedium fungieren.“

Ob diese Theorie zutrifft, oder ob ein hoher Gehalt an Mineralien doch vorteilhaft ist, kann ich aktuell nicht abschließend beurteilen. Es klingt schon irgendwie einleuchtend, dass die gelösten Mineralstoffmengen so gering sind, dass sie bei der Mineralstoffversorgung des Körpers keine große Rolle spielen können und der Körper Calcium und Magnesium eher aus Vollkornprodukten, Käse, Nüssen oder Bananen aufnimmt.

 

Die Vor- und Nachteile von Leitungswasser

 

Vorteile von Leitungswasser

  1. Leitungswasser ist extrem günstig -> 1 Liter kostet nur ca. 0,2 Cent
  2. Es wird strenger auf Schadstoffe kontrolliert, als in Flaschen abgefülltes Mineralwasser
  3. Das Wasser aus der Leitung ist jederzeit zu Hause verfügbar –> kein Schleppen von Wasserflaschen
  4. Leitungswasser muss nicht mit LKWs transportiert werden -> das schont die Umwelt!
  5. Die nervige Pfand-Rückgabe entfällt.
  6. Es können keine Weichmacher etc. von Kunststoff-Flaschen und keine Mikroplastik Partikel von Spülbürsten bzw. Spülmittelrückstände (Glasflaschen) ins Wasser gelangen.
  7. Kohlensäure lässt sich zu Hause nach Wunsch mit diesem Gerät dosieren.
  8. Leitungswasser enthält in vielen Regionen mehr Mineralien als diverse Mineralwasser-Marken. Ob das wirklich ein Vorteil ist, kann ich nicht sagen. Weitere Infos findet ihr unter dem Punkt „volles vs. leeres Wasser“.  Im Grunde nimmt unser Körper die benötigten Mineralien in ausreichender Menge durch die Nahrung auf.

 

Details zu den Mineralstoffen in eurem konkreten Leitungswasser findet ihr auf der Website eures Wasserversorgers. Ich habe mir hier die Jahresmittelwerte der Stadtwerke Duisburg für den Duisburger Süden angesehen:

 

Mineralstoffe in mg/LLeitungswasser
(Stadtwerke Duisburg)
GerolsteinerVolvicBonaquaBlack ForestLauretana
Calcium11314012686,71,7
Kalium33601,70,22
Magnesium12498282,60,44
Natrium2312121801,10,88

 

Tipp: Falls ihr  Mineralstoffe in eurem Wasser für sinnvoll haltet,  könnt ihr dieses auch mineralisieren, indem ihr z.B. ein Produkt wie dieses  Amazon Affiliate Link verwendet. Dieses enthält die wichtigsten Mineralien und entspricht in der Zusammensetzung bekannten Mineral- und Heilwässern. Eine Flasche mit 250 ml reicht für 83 Liter Wasser und kostet ca. 7,50 €, das entspricht 9 Cent pro Liter.

 

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Nachteile von Leitungswasser

  • Das Wasser, das aus dem Wasserhahn kommt, entspricht qualitativ nicht zwingend dem Wasser, das das Wasserwerk verlassen hat. Faktoren, die die Qualität des Wassers beeinflussen können sind z.B. Bleirohre,  Nickelarmaturen oder verschmutzte Perlatoren. Weitere Infos zu diesem Thema findet ihr hier auf meinem Blog.
  • Die Trinkwasserverordnung erfasst nur einen kleinen Teil der Stoffe, die sich im Wasser befinden. Das heißt: Es gibt Stoffe, auf die die Wasserversorger das Trinkwasser gar nicht untersuchen müssen. Das können neben Medikamenten zum Beispiel bestimmte Hormone, Süßstoffe oder einige Industriechemikalien sein.
  • Auch wenn die Grenzwerte nicht überschritten werden, befinden sich im Leitungswasser Schwermetalle und Nitrate.

 

Good to know: Der Kalk im Trinkwasser besteht aus Calcium und Magnesium und ist daher vermutlich nicht schädlich für die Gefäße.

 

Stoffe im Leitungswasser, die von der Trinkwasserverordnung nicht erfasst werden

Diesen Beitrag vom SWR habe ich im Rahmen meiner Recherche gesehen.  Es wird darin u.a. ab Minute: 2:30 berichtet, dass bei einem Wassertest der Elbe  O,03 Mikrogramm Diclofenac pro Liter Wasser entdeckt wurden. Ab Minute 8:40 wird erklärt, dass es tausende von Stoffen im Wasser gibt, von denen nicht alle herausgefiltert werden. Kleine Polyesterfasern können beispielsweise die Filter passieren. Eine Wasserprobe am Fluss in der Nähe eines Klärwerks enthielt 2,2 Mikrogramm Diclofenac. Die Autoren des Beitrags beziehen sich auf eine Schätzung, laut der deutschlandweit 2 Tonnen(!) Diclofenac aus Klärwerken in Flüsse landen könnte. Zudem wurden im Wasser im Rahmen von Stichproben Spuren von Glyphosat und dem Süßstoff Acesulfam gefunden. Bei einer konkreten Probe des Leitungswassers im NDR Studio Hannover wurden 0,2 Mikrogramm Acesulfam gefunden (ab Minute 19:20). Acesulfam wirkt sich z.B. bei Goldfischen negativ auf den Stoffwechsel aus. (Min. 21).

 

 

Schockierend fand ich die Informationen ab Minute 13.40 über flüssige Kunststoffe, die Hersteller von Duschgel, Shampoo etc. in ihre Produkte mischen. Diese werden zwar häufig durch den Klärschlamm aus dem Wasser gefiltert, weil sie durch feste Stoffe gebunden werden, der Klärschlamm landet letztendlich aber in vielen Bundesländern als Dünger auf den Feldern. Das macht mich wiederum sprachlos, weil Mikroplastik in der Umwelt nicht abgebaut wird, sondern sich summiert. Ich kann nur dazu raten, beim Kauf von Kosmetik auf Produkte zu verzichten, die Kunststoffe enthalten (die Toxfox App hilft bei der Einschätzung) und in Zukunft möglichst auf Kleidung und Bettwäsche aus Mikrofasern, Polyester oder Fleece zu verzichten.

Ein weiteres Problem: Schadstoffe, die aus der Landwirtschaft in großen Mengen ins Grundwasser gelangen (Min. 23) und zu einer hohen Nitratbelastung führen, die nicht nur Flüsse, sondern auch Meere und unser Trinkwasser beeinträchtigen. Die übermäßige Verwendung von Dünger ist dabei absolut überflüssig. Die Hintergründe werden im Beitrag beleuchtet.

Hinweis: Das Wasser aus den Klärwerken gelangt so in die Umwelt, entspricht aber natürlich nicht 1:1 unserem Trinkwasser, da unser Trinkwasser im Wasserwerk erneute gefiltert wird, bevor es zu den Verbrauchern gelangt.

 

 

Argumente, die gegen die Verwendung von Mineralwasser sprechen

Gegen den Konsum von Mineralwasser aus Flaschen sprechen folgende Punkte:

  1. Mineralwasser ist teurer als Leitungswasser
  2. Der Kauf von Wasserkästen ist aufwändig
  3. Das Wasser muss in Flaschen abgefüllt und mit LKW durchs Land transportiert werden, was die Umwelt belastet.
  4. Wasser in Plastikflaschen ist zwar leichter (was bezogen auf den Transport ein Vorteil ist), gleichzeitig ist der produzierte Kunststoff ein Problem.
  5. Weichmacher und Mikroplastik können von Flaschen ins Wasser gelangen. Laut Ökotest enthält Flaschenwasser noch mehr Mikroplastik, als bisher angenommen. Das gilt auch für Glasflaschen, was u.a. durch den Reinigungsprozesses  und die  verwendeten Plastikbürsten erklärt werden kann. Weitere Gründe könnt ihr hier nachlesen.
  6. Es gibt große Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Wassermarken. Einige Wasser enthalten weniger Mineralien als  Leitungswasser und dafür relativ viele Schadstoffe.

 

In diesem Bericht der Stiftung Warentest wird davon berichtet, dass Mineralwasser (welches laut Gesetz nicht aufbereitet werden darf!) häufig Abbauprodukte von Pestiziden, Süßstoffe, Rostschutzmittel und Acetaldehyd enthält. Hier können die Ökotest Ergebnisse abgerufen werden:

 

 

Für den Konsum von Mineralwasser spricht folgender Punkt:

Hochwertiges Quellwasser (umgangssprachlich auch Mineralwasser genannt) aus Glasflaschen, wie z.B. Black Forest oder Lauretana bieten eine hohe Qualität und wenige Fremdstoffe – und das ohne die Gefahr der Verkeimung und ohne die Anschaffung einer teuren Umkehr-Osmoseanlage. Einen hohen Anteil an Mineralien hat dieses Wasser nicht. Das macht aber auch nichts, wie ich weiter oben in diesem Beitrag bereits erläutert habe. Leitungswasser enthält oft 500 Milligramm gelöste Feststoffe, Mineralwasser sogar 1000 oder mehr Milligramm gelöste Feststoffe pro Liter. Lauretana enthält nur 14 Milligramm gelöste Feststoffe pro Liter. Aus meiner Sicht überwiegen dennoch insgesamt die Nachteile.

 

Mein Fazit: Und welches Wasser trinken wir nun?!

Nachdem ich mich hier auf dem Blog ausgiebig mit den Vor- und Nachteilen von Wasserfiltern auseinandergesetzt habe, bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass ein hochwertiger Aktivkohle-Filter, der direkt an die Wasserleitung angeschlossen wird, aktuell die sinnvolste Lösung darstellt. Details zu unserem Filter findet ihr hier.

So, das war mein Beitrag zum Thema Wasser. Sollte es neue Grenzwerte / Erkenntnisse / Prioritäten geben, die sich dann wiederum auf meine persönliche Meinung auswirken, werde ich den Beitrag aktualisieren. Falls ihr weitere interessante Informationen bzw. Quellen zu diesem Thema habt, freue ich mich dieses Mal ganz besonders über euer Feedback unter diesem Beitrag.

 

Liebe Grüße,

 

 

Weitere lesenswerte Beiträge findet ihr hier auf meinem Blog:

 

was_ist_gesünder_leitungswasser_mineralwasser

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Über Patricia 551 Artikel
Ich heiße Patricia, bin 45 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unseren 16 und 19 Jahre alten Kindern am Rande des Ruhrgebiets. Dieser Blog ist mein„digitales Notizbuch“. Schön, dass du hier bist!

10 Kommentare

  1. Hallo Patricia, sehr gute Informationen zum Thema, da ich mich aktuell genau mit dieser Geschichte beschäftige. Kisten schleppen, Wassersprudler…..Nestle..! Also Dein Blog hat mich bei der Orientierung unterstütz und es ist ein Chrystal bestellt. Unser Leitungswasser (Kevelaer) ist ganz OK soweit und ich denke (wie bereits von Dir erwähnt), das geringe Mineralien (Ca) durch gesundes Essen gedeckt sind. Grüße: Ulli

    • Lieber Ulli,
      danke für deine positive Rückmeldung! Ich möchte mit diesem Beitrag gerne möglichst objektiv informieren und freue mich immer über Feedback! Falls dir nach deiner Umstellung zum Leitungswasser noch zusätzliche Aspekte / Tipps einfallen, schreib mir gerne. Dann nehme ich das noch mit auf.

      Liebe Grüße, Patricia

  2. Ich habe lange nach einem geeignetem Wasserfilter gesucht, weil ich schon immer sehr gerne Leitungswasser trinken wollte. Das einzige was mich gestört hat war der Geschmack. Selbst beim zubereiten von Tee un Kaffe fand ich hat es den Geschmack verfälscht, weswegen ich dann auch mit stillem Mineralwasser Kafe und Tee zubereitet habe.
    Mittlerweile habe ich eine Wasseraufbereitungsanlage hier bei uns im Haus installieren lassen. Seitdem schmeckt das Leitungswasser hervorragend! Ich habe nicht mehr vor mir Mineralwasser in Flaschen zu kaufen, wodurch ich eine ganze Menge an Geld spare!
    Viele Grüße

  3. Hallo,
    Erstmal Danke für den Blogbeitrag. Du sprichst mir aus der Seele!
    Ich selbst trinke auch nur noch Leitungswasser seitdem ich alleine wohne. Das hat mehrere Vorteile:
    1) als Studentin erspare ich mir viel Geld und Zeit.
    2) wie du in dem Beitrag schön erläutert hast ist es auch gesund

    In meiner Region (Raum Würzburg) ist das Wasser allerdings sehr sehr kalkhaltig. Aus dem Grund habe ich mir von BWT einen Wasser-Enttkalker besorgt. EInfach Leitungswasser hinein füllen. Durch eine Filterfunktion wird Kalk herausgefiltert und Magnesium dem Wasser zugeführt.
    Schmeckt danach richtig gut.

    LG

    • Liebe Bea, das ist ein guter Hinweis. Ich verwende einen Sprudler mit Glasflaschen, die in die Spülmaschine dürfen. Den Sprudler selbst kann man ebenfalls gut reinigen und die Verbindungsstücke kann man
      zwischendurch mit Desinfektionsspray einsprühen. Liebe Grüße, Patricia

    • Lieber Wasserhorst,
      vielen Dank für deinen Kommentar – ich freue mich durchaus auch über kritische Rückmeldungen.
      Wenn „man“ in meinem Beitrag nichts über das Thema Zuleitung liest, hat „man“ meinen Beitrag vielleich nicht aufmerksam gelesen: Ich verweise nämlich gleich zu Beginn des Beitrags auf meinen Bericht zum Thema „Qualität bzw. mögliche Belastung unseres Leitungswasser durch Hausanschlüsse“ , in dem ich im übrigen auch auf eine mögliche bakterielle Belastung des Leitungswasser durch Perlatoren eingehe, die sich aber sehr einfach beheben lässt -> https://www.moms-blog.de/leitungswasser-gesund-gefahren/

      Über PFT und Arzneimittelrückstände im Trinkwasser liest man tatsächlich nichts, das ist ein guter Hinweise, ich werde das Thema ergänzen. Ich hatte mich zwar damit auseinandergesetzt, weil die Rückstände aber vom Bundesumweltamt als unbedenklich eingeschätzt werden und es im Gegenzug auch Berichte (z.B. der Stiftung Warentest -> http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/stiftung-warentest-verunreinigung-vieler-mineralwasser-mit-a-982627.html) gibt, die besagen, dass viele Mineralwässer mit Pestizidrückständen etc. belastet sind, habe ich dieses Thema vorerst nicht berücksichtigt.

      Noch kurz zum „Werbebericht“: Es handelt sich bei dieser Internetseite um einen privaten Blog in dem ich von Dingen berichte, die mich interessieren und von denen ich denke, dass sie auch für meine Leser interessant sein könnten. Ein weiterer Schwerpunkt sind Produktempfehlungen. Wenn ich also selbst von einem Produkt so überzeugt bin, dass ich es weiterempfehlen möchte, sehe ich kein Problem in einer Verlinkung mit dem jeweiligen Online Shop. Meine Leser wissen diesen Service zu schätzen, denn so müssen sie bei Interesse an einem Produkt nicht erst danach suchen. Für mich hat es den Vorteil, dass ich eine kleine Provision von Amazon erhalte, wenn Artikel über meine Seite verkauft werden – das hilft mir wiederum die Kosten meines Blogs zu decken.
      Viele Grüße,
      Patricia

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