Besonders lecker: Joghurt mit Erdbeermarmelade!

 

Joghurt einfach selber machen!

 

Wir haben einen hohen Joghurtverbrauch (mind. 1 Joghurt pro Person/Wochentag).  Das macht bei 4 Personen 4 Becher pro Tage bzw. 28 Joghurts pro Woche.

 

 

Welche Nachteile hat Fruchtjoghurt aus dem Supermarkt?


Abgesehen davon, dass die knapp 30 Joghurtbecher p.W. erst den halben Einkaufswagen füllen und nach dem Verzehr dann die gelbe Tonne blockieren, habe ich vor Kurzem wieder einmal einen Bericht darüber gesehen, wie viele Früchte eigentlich in Fruchtjoghurt stecken (-> einfach mal googeln, es sind so gut wie gar keine!). Der Fruchtgeschmack beim Erdbeerjoghurt aus dem Supermarkt wird durch Aromastoffe erzeugt, die aus Sägemehl hergestellt werden (=natürliche Aromastoffe), dazu kommt etwas rote Lebensmittelfarbe (z.B. aus Roter Beete) und ein paar Stückchen, die z.B. bei der Herstellung von Fruchtsäften übrig geblieben sind.

Wir sind nach diesem Bericht dazu übergegangen, Naturjoghurt mit frischen Früchten oder einem Löffel Erdbeermarmelade zu essen und so den Fruchtgehalt quasi um 100% zu erhöhen!

 






Selbst gemachter Joghurt hat also eigentlich nur Vorteile – hier sind die 3 wichtigsten:

 

  1. Er ist gesünder (enthält weniger Zucker und wesentlich mehr Früchte)!
  2. Er ist günstiger!
  3. Es wird weniger Müll produziert!

 

Nun muss ich dazu sagen: Ich achte zwar durchaus auf gesunde Ernährung und versuche auf Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker zu verzichten, allerdings in einem „normalen Rahmen“ – ich wäge also grundsätzlich Aufwand und Nutzen ab und mahle weder unser Mehl selber noch kaufe ich ausschließlich im Bio-Laden ein. Unser neuer Joghurt-Maker sollte also möglichst praktisch sein und wenig Arbeit machen.

 

Herkömmliche Joghurtbereiter:

 

 

Das Spülen der kleinen Behälter und der erhöhte Stromverbrauch schreckten mich vom Kauf ab!

 

 

Die Lösung: Der My Yo Joghurbereiter ohne Strom!

 

Der My Yo* ist eigentlich „nur“ eine große Warmhaltebox mit einem zusätzlichen Innenbehälter für die Milch, bei dem die Größe sowie Wassermenge & Isolierung auf die Herstellung von Joghurt abgestimmt sind.

 

Vorteile:

  • Der My Yo funktioniert ohne Strom!
  • Der Behälter ist groß (für 1 Liter Joghurt)
  • Der Joghurt-Behälter kann nach der Zubereitung direkt in den Kühlschrank gestellt werden
    (kein lästiges Umfüllen)
  • Der Innenbehälter darf in die Spülmaschine!

 

myyo1

 


So funktioniert die Zubereitung von Joghurt mit dem My Yo:

Es gibt von My Yo ein spezielles Pulver (Joghurtferment), das man zur Joghurt Zubereitung verwenden kann – ich mache es aber immer so:

 

  • 750 ml Wasser im Wasserkocher aufkochen und in den Außenbehälter gießen (eine kleine Markierung mit dem Edding erspart das Abmessen des Wassers)
  • Dann: Ca. 800 – 900 ml Milch (ich verwende immer 1,5 % ige Bio-H-Milch) in den Innenbehälter füllen und 100 gr. Joghurt ( am besten ebenfalls 1,5 % Fettgehalt) oder ein Fläschchen Actimel dazu geben. Wer gerne milden Joghurt mag, kann auch diese Hobbythek Joghurtkulturen verwenden
  • Alles kurz verrühren und 12 – 16 Std. warten (je nachdem wie fest der Joghurt sein soll, könnt ihr auch bis zu 20 Stunden warten – dann ist der Joghurt richtig fest!).

Fertig ist der Joghurt! 🙂

 

Ist das nicht einfach? Also wir sind total begeistert! Macht ihr euren Joghurt auch selber? Ich freue mich, über eure Kommentare!

Liebe Grüße,

 

 

patricia

 

 

Zur Transparenz: Dieser Beitrag ist nicht im Rahmen einer Kooperation entstanden! Er enthält jedoch *Amazon Affilate Links. Wenn ihr die Produkte über den Link bestellt, bekomme ich einen kleinen Prozentteil der Verkaufssumme. Für euch entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten, ihr unterstützt jedoch meine Arbeit, DANKE! 🙂

 

 

      

 

Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

16 comments on “3 Gründe, warum wir Joghurt ab jetzt nur noch selber machen!”

  1. Ich hab so einen Joghurtbereiter mit 7 Gläser. Ich hab zum Ansetzen diesen – etwas teureren Joghurt – genommen in den grünen Bechern (der der so gut für die Verdauung ist wie man in der Werbung immer hört… komme jetzt nicht auf den Namen irgend was mit A…) dazu knapp 1 3/4 Liter H-Vollmilch, meist zimmerwarm geht aber auch aus dem Kühlschrank, ich mische da meist, der Joghurt kalt dazu gut durchschlagen und in die Gläser einfüllen, das mache ich abends; 12 Stunden später kommt der Joghurt in den Kühlschrank so nach 5-6 Stunden kann man ihn dann genießen.

    Er schmeckt sehr lecker. Aus dem letzten Glas mache ich dann nach demselben Prinzip neuen Jogurt.

    Der Joghurt ist auch relativ fest nur wenn man Früchtmus oder Zimt mit Zucker gemischt unterrührt wird er etwas flüssiger, aber noch gut löffelbar.

  2. Hallo, das ist echt cool wenn man auch weiß was drin ist! Ich meine damit die Inhaltsstoffe. Oft kaufen wir einfach im Supermarkt ein und wissen garnicht was sich da alles drinnen befindet. Wenn man es selber macht, hat man das Problem nicht. Oft ist es dann noch so, das er natürlich besser schmeckt. Dabei gibt es auch Möglichkeiten Joghurtbereiter ohne Strom zu nutzen – alles auch mal auf einem Hüttenwochenende! Mach weiter so mit deinem Blog 🙂

    • Hi Su,

      eine interessante Frage! Ich habe das mal gegoogelt und das geht wohl tatsächlich: Du brauchst dann veganes Joghurtferment (am besten welches, das für die Herstellung von Sojajoghurt geeignet ist). 400 ml Kokosmilch mit mind. 75% Kokos-Anteil, 600 ml Pflanzenmilch (z.B. Mandelmilch) und einen TL Agar-Agar. Erst löst du die Joghurt-Kulturen in 100 ml der Mandelmilch auf. Dann nimmst du 200 ml Kokosmilch und kochst sie unter ständigem Rühren ca. 5 Min. lang mit dem TL Agar-Agar auf. Jetzt die restliche Kokosmilch und Mandelmilch dazu geben und alles etwas abkühlen lassen. Wenn die Mischung lauwarm ist, kann sie zusammen mit den aufgelösten Joghurt-Kulturen in den Joghurtmaker. Nach 10-12 Std. ist der Vegane Joghurt fertig. 🙂
      Schreib mir doch mal, ob das geklappt hat! 🙂 Liebe Grüße, Patricia

      P.S.: Falls der Joghurt zu flüssig ist, hilft Johannisbrotkernmehl!

  3. Super….danke für den Tipp. Vor 2 Wochen habe ich schon verschiedene Joghurt-Maker angeschaut, aber konnte ich mich nicht entscheiden zwischen mit Strom oder ohne.

    Muss man dann in den 12 Stunden heißes Wasser wechseln?

    LG Ivana

    • Hallo Ivana,
      nein, das Wasser muss man nicht wechseln (das wäre mir auch zu umständlich). Einfach Milch und etwas Joghurt in den Innenbehälter geben und dann heißes Wasser in den Außenbehälter.
      Nach 12 -16 Stunden ist der Joghurt fertig!
      Liebe Grüße,
      Patricia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.