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Ist eine Heißluftfritteuse wirklich sinnvoll?

Ist eine Heißluftfritteuse wirklich sinnvoll? „Nein“ lautete mein erster Gedanke, als ich vor einigen Jahren vom „Luft-Frittier-Konzept“ hörte. Inzwischen ist relativ viel Zeit vergangen und ich habe mich in der letzten Woche spontan dazu entschieden, einfach mal selbst ein Gerät zu testen, um dieses Thema endgültig aus dem Kopf zu bekommen. Von meinen Erfahrungen werde ich euch nun wie immer berichten und euch dabei auch folgende Fragen beantworten:

 

  • Wie funktionieren Heißluftfritteusen?
  • Welche Vor- und Nachteile haben Heißluftfritteusen?
  • Welche Speisen lassen sich in einer Heißluftfritteuse zubereiten?
  • Was kostet eine Heißluftfritteuse, die für eine 4 – 5-köpfige Familie geeignet ist?
  • Gibt es gesundheitliche Vor- und Nachteile?

 

Am Ende des Beitrags gibt es dann mein persönliches Fazit, in dem ich euch auch verrate, ob ich unsere Heißluftfritteuse behalten oder wieder zurückgeschickt habe.


Wie funktionieren Heißluftfritteusen?

Heißluftfritteusen sind im Grunde keine Fritteusen, sondern kleine Backöfen mit Umluftfunktion. Ein Heizlüfter erzeugt heiße Luft, die dann durch einen Ventilator im Gerät verteilt wird. Aufgrund des kleinen Garraums dauert das Vorheizen nur 1-2  Minuten. Einige Geräte verfügen über 2 Ebenen, wodurch unterschiedliche Lebensmittel zeitgleich gegart werden können. Ob das in der Praxis so sinnvoll ist, wie es klingt, werde ich weiter unten im Beitrag erläutern.

 

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Welche Vor- und Nachteile bieten Heißluftfritteusen?

Das hängt davon ab, womit ihr das Gerät vergleicht. Ihr benötigt für die Zubereitung von Pommes natürlich viel weniger Fett, als in einer herkömmlichen Fritteuse – im Vergleich zum (Umluft)-Backofen gibt es hier aber keinen Unterschied.

 

Vorteile:

  • Pommes werden knuspriger als im Ofen (->mit Ober- & Unterhitze).
  • Kein Fettgeruch durch das Braten von Öl!
  • Im Vergleich zur normalen Fritteuse wird deutlich weniger Fett benötigt (= Kalorien werden eingespart).
  • Im Gegensatz zum Ofen muss man z.B. Pommes nicht wenden, sondern nur kurz den Korb schütteln.
  • Der Backofen muss nicht gereinigt werden – die Teile können in die Spülmaschine.
  • Gut für kleine Portionen (z.B. 1 Portionen Pommes).

 

Nachteile:

  • Relativ teuer!
  • Ein zusätzliches Gerät, das ziemlich viel Platz benötigt! (-> Tipp einer Leserin: Sie bewahrt ihre Fritteuse im Backofen auf).
  • Die Garzeit ist oft länger als im Ofen!
  • Panierte Lebensmittel werden nicht richtig knusprig!
  • Man merkt, dass das Fett als Geschmacksträger fehlt!
  • Die Geräte sind z.T. ziemlich laut!

 

Welche Speisen lassen sich in einer Heißluftfritteuse zubereiten?

 

Ich habe auf Instagram mal eine Umfrage unter meinen Lesern gestartet. Das Ergebnis: Die meisten Teilnehmer nutzen ihre Heißluftfritteuse nur zum Zubereiten von Pommes. Auf Platz 2 landete das Aufbacken von Brötchen (da wäre ich gar nicht drauf gekommen). Hier habe ich euch mal die Plätze 1 – 10 zusammengefasst:

 

  1. Pommes, Kartoffelspalten, Bratkartoffeln aus Kartoffeln vom Vortag
  2. Aufbackbrötchen (-> 6 St. in ca. 6 Min.)
  3. Chicken Nuggets, Fischstäbchen & Veggie Schnitzel
  4. Chickenwings
  5. Frühlingsrollen
  6. Hackbällchen
  7. Ganzes Hähnchen
  8. Bacon, Croutons & Müsli
  9. Pizza (-> Zubehör erforderlich)
  10. Tiefkühlgerichte (z.B. Schlemmerfilet, TK-Lasagne, TK-Baguette)

 

 

Was kostet eine Heißluftfritteuse, die für eine 4 bis 5-köpfige Familie geeignet ist? (Und: Welches Modell ist empfehlenswert?)

 

Familien sollten aus meiner Sicht unbedingt auf ein Fassungsvermögen von mind. 1400 g bzw. 5 Litern achten, um das Essen nicht in mehreren Etappen zubereiten zu müssen. Außerdem wäre es mir wichtig, dass die abnehmbaren Teile nach der Benutzung in die Spülmaschine dürfen. Ein Markengerät, das diese Voraussetzungen erfüllt, kostet ca. 150 €  – 250 €. Meine Leser haben mir dieses Gerät empfohlen:

Philips HD9750/90 Airfryer XXL 1,4 kg Fassungsvermögen, Temperatur von 80 – 200 Grad regelbar. Preis: ab ca. 189 €  ***Testsieger & laut meiner Leser leiser als die Actifry**

 

 

 


 


Ich hatte mich für dieses Gerät entschieden: Tefal YV9601 ActiFry 2in1 Heißluft-Fritteuse, 1,5 kg Fassungsvermögen, Temperatur: Nicht regulierbar (-> 150 Grad). Preis: Ab ca. 159 €

 

 

Theoretischer Vorteil: Es gibt 2 Ebenen, um zeitgleich unterschiedliche Lebensmittel zu garen. Der Nachteil: Nutzt man die Grillplatte (oben), werden die Pommes unten nicht mehr knusprig! Der Rührarm für den unteren Bereich ist zwar nicht schlecht, dass kurze Aufschütteln des Korbes bei Konkurrenzprodukten ist aber auch nicht besonders aufwändig. Ich würde mich beim nächsten Mal gegen die 2. Ebene entscheiden.

 

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Der Rührarm der Actifry – eine nette Spielerei, auf die ich gut verzichten kann!

 

 

 


 

Princess XXL Heißluftfritteuse, 5,2 Liter (ca. 1,5 kg) Fassungsvermögen, Temperatur von 80 – 200 Grad regulierbar, Peis: Ca. 90 €.

 

 



Ich denke, ich würde mich in Zukunft für eine günstige Alternative ab ca. 90 € wie -> diese Princess XXL Amazon Affiliate Link mit einem guten Preis-/ Leistungsverhältnis und guten Bewertungen entscheiden!

 

Tipp: Falls ihr keinen Backofen besitzt oder nach einer Lösung sucht, um z.B. in der Küche eures Büros oder im Ferienhaus euer Mittagessen zu erwärmen, könnte dieses XXXL Gerät Amazon Affiliate Link mit einem Fassungsvermögen von 11 Litern (!), einem Rotierkorb und einem Drehspieß für ca. 153 € interessant sein.

 

 

Erfahrungsbericht: Zubereitung von Pommes in der Heißluftfritteuse

Ihr könnt sowohl Tiefkühl-Pommes als auch frische Pommes in einer „HLF“ zubereiten. Die Tiefkühl-Pommes (-> uns schmecken die Golden Longs von Mc Cain und die Wellenschnitt Pommes von Aldi besonders gut *unbeauftragte Werbung*) wandern hierfür direkt in die HL-Fritteuse, wo sie nun ca. 35 Minuten lang „geföhnt“ werden. Da TK-Pommes bereits in Fett vorfrittiert wurden,  spart ihr im Vergleich zum Umluft-Ofen weder Zeit noch Fett. Geschmacklich sind die Pommes aber gut und ziemlich knusprig.

 

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Möchtet ihr Pommes aus frischen Kartoffeln herstellen, solltet ihr eine festkochende Sorte verwenden und die geschnittenen Pommes unbedingt gründlich waschen, um die Stärke zu entfernen. Dünne Pommes (8 mm) werden knuspriger als dicke (12 mm). Vor dem Frittieren sollten die Pommes unbedingt z.B. mit einem Küchenhandtuch abgetrocknet werden. Als Öl eignet sich z.B. Raps- oder Sonnenblumenöl.

 

 

Garzeiten von anderen Lebensmitteln:

Ich war ehrlich gesagt überrascht von den langen Garzeiten in der von mir getesteten Actifry. Hähnchenkeulen mit 1,2 Kg. Pommes dauern ca. 50 Minuten (-> wobei die Hähnchenkeulen erst nach 20 Minuten dazu kommen und die Pommes am Ende nochmal 2-3 Minuten ohne die Grillplatte nachgaren sollten, damit sie wirklich knusprig werden). Weitere Beispiele für Garzeiten in der HL-Fritteuse:

  • Rührei: 14 Minuten
  • Bacon: 5 Minuten
  • Zucchini in Streifen: 30 Min
  • Nuggets, Hackbällchen: 18 – 20 Minuten

 

Sind Heißluftfritteusen gesund? Und verhindern sie eigentlich die Entstehung von Acrylamid?

Falls ihr euer Mittagessen bisher mehrmals wöchtentlich in einer herkömmlichen Fritteuse zubereitet habt, könntet ihr duch eine HL-Fritteuse tatsächlich Fett einsparen. Das wäre aber auch möglich, wenn ihr die Lebensmittel im Ofen mit Umluft-Funktion zubereitet, der ebenfalls ohne die Zugabe von Fett auskommt.

Wie gesund man sich nach dem Kauf einer Heißluft-Fritteuse ernährt, hängt  in erster Linie davon ab, welche Lebensmittel man darin zubereitet. Da es sich hier laut meiner Erfahrung in erster Linie um Pommes, Nuggets & Co handelt, gibt es aus  definitv effektivere Wege, um etwas für seine Gesundheit zu tun. Man könnte Kartoffeln, Gemüse und Co z.B. einfach kochen oder noch besser: Dampfgaren – womit wir dann schon beim nächsten Thema wären!

Interessant finde ich übrigens noch die -> Aussagen der Verbraucherzentrale zur Entstehung von Acrylamid. In dem Bericht heißt es:  Acrylamid kann sich bilden, wenn kohlenhydratreiche Lebensmittel trocken auf über 120 Grad Celsius erhitzt werden. Ab Temperaturen von 170 bis 180 Grad Celsius steigt das Acrylamid sogar sprunghaft an. Bei der Zubereitung im Backofen (-> die in meinen Augen der Zubereitung in der Heißluft-Fritteuse entspricht) besteht im Vergleich zum Frittieren eine größere Gefahr der Acrylamidbildung. Bei Geräten mit Umluft sollte eine möglichst niedrige Temperatur gewählt werden, die die 180 Grad Celsius nicht übersteigen sollte. Dickere Pommes frites mit einem weichen Kern sind übrignes weniger mit Acrylamid belastet als schmalere, da sich der Stoff an den Außenflächen bildet.

 

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Mein Fazit:

Um es kurzzumachen: Ich habe meine Heißluft-Fritteuse gerade wieder zur Post gebracht. Sie konnte mich nicht überzeugen, weil ich keinen wirklichen Vorteil im Vergleich zum Backofen mit Umluftfunktion entdecken konnte. Mit diesem bekomme ich ebenfalls knusprige Pommes hin, wenn ich:

  • die richtige Marke kaufe
  • die Pommes zwischendurch wende und
  • etwas länger als angegeben (mind. 25 Minuten) im Ofen lasse.

Fett kann ich mit dieser Öl-Sprühflasche Amazon Affiliate Link gut dosieren, Nuggets und Fischstäbchen schmecken mir aus der Pfanne besser und weil wir ohnehin versuchen, Fertigprodukte zu reduzieren, stehen für uns insgesamt die Vor- und Nachteile des Geräts in keiner Relation. Außerdem hat mich der Geräuschpegel  gestört, der stark an unsere elektrische Luftpumpe erinnerte. Richtig leckere Pommes gibt es bei uns also weiterhin in Maßen von der Pommesbude!

So: Nun interessiert mich wie immer eure Meinung zum Thema Heißluft-Fritteuse. Habt ihr eine? Und falls ja: Nutzt ihr sie? Oder steht sie im Keller zwischen dem Entsafter und dem Popcon-Maker? Ich freue mich über Kommentare!

 

Liebe Grüße,

 

 

 

PS: Ich habe mir jetzt mal diesen Korb Amazon Affiliate Link für fettarmes Heißluftgaren bestellt, damit sollten mir die Airfryer Rezepte auch im Ofen gelingen! 😉

 

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Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

43 Comments on Erfahrungsbericht: Warum ihr keine Heißluftfritteuse braucht!

  1. Hallo
    Also die HLF ist wirklich eine klasse Erfindung.
    Und Brötchen aufbacken ist daran viel easy.
    Und man spart Geld , indem man nicht den Ofen wegen paar Brötchen anhauen muss.

  2. Hey
    Jodi ,ich würde dir sehr empfehlen eine HLF zu kaufen.
    Es ist wirklich ein super Gerät.
    Und Brötchen aufbacken geht darin perfekt. Da kann man den Toaster dagegen vergessen.
    Auch gegrilltes was übrig geblieben ist ,wird darin nochmal perfekt.
    Kann man auch Geld sparen wenn man nicht erst den Ofen anmachen muss.

  3. Danke, liebe Patricia, jetzt brauche ich nicht mehr darüber nachzudenken. Ist abgehakt. Umluftbackofen reicht mir auch weiterhin. Momentan ist die Heißluftfriteuse Thema im Bekannten/Freundeskreis.
    Herzliche Grüße. Trixie

  4. Hab seit 10 Jahren eine ActiFry jetzt so eine wie im Beitrag, die alte läuft noch bei nem Freund. Bin restlich s glücklich damit. Koche aber keine Feriggerichte damit sondern eher Ofengemüse, Schmorgerichte,Eintöpfe, WoK Gerichte. Mit bissel ausprobieren spart man viel Geschirr ,Energie , Zeit und Nerven.
    Kommt halt immer auf die Herangehensweise an und ob man mit so nem Teil was anfangen kann.

  5. Eine Heißluftfriteuse ist in jedem Fall eine gute Alternative zum großen Backofen. Man beachte nur die Laufzeit und die entsprechenden Kosten für Strom. Hier können kleine Mengen super schnell und effizient gebacken, gebraten, frittiert oder erhitzt werden! Wir haben viel ausprobiert und die Ergebnisse sind mit ein wenig ausprobieren fast immer Tip Top und oft auch besser als im Backofen. Alle Teile können in der Spülmaschine gereinigt werden. Es ist einfach vieles falsch was hier geschirieben wird. Ich würde lieber sagen: Warum Ihr KEINEN BACKOFEN mehr benötigt. Es gibt so viele unterschiedliche Faktoren. Vor und Nachteile. Ein Backofen ist nunmal keine „Fritteuse“ bzw. „Heißluftfritteuse“ und andersrum. Also für mich eine völlig leienhafte und mehr als sehr subjektive Bewertung die allgemeinisiert wird. Hauptsache es gibt ganz viele Werbelinks!

    • Ich freue mich grundsätzlich über Feedback – kann dir aber in dem Punkt „Es ist einfach vieles falsch, was hier geschrieben wird“nicht zustimmen. Frittieren bedeutet, dass man etwas in heißem Fett erhitzt. Mit heißer Luft ist ein Frittieren aus meiner Sicht nicht möglich und der Begriff somit irreführend. Dass du den Beitrag als subjektiv empfindest, weil ich bei meiner obejektiven Bewertung des Produktes nicht zu deinem Ergebnis bekommen bin, finde ich interessant.

      Ach so: Die ausgewählten Affiliate-Links helfen mir bei der Finanzierung meines kostenlosen Blogs und bieten interessierten Lesern die Möglichkeit, sich gezielter über Produkte zuinformieren bzw. diese zu bestellen, ohne mich zuvor nach dem Link zu fragen. Wenn sie dich stören, darfst du sie selbstverständlich gerne ignorieren.

      Viele Grüße,
      Patricia

    • @M.Z. Die Vorteile einer HLF die Du beschreibst sind fast alle zutreffend und bestreitet auch hier kaum jemand. Ich kenne auch einige Singles oder Haushalte mit “Teilzeit-Singles”, die fast täglich kleinste Mengen darin zubereiten und klar ist das dann effizienter als normaler Backofen und fettärmer als Friteuse. Aber für 98% aller Haushalte ist die Frage nicht Backofen oder HLF anschaffen bzw. rauswerfen, denn ein Backofen ist eh da und wird es auch nach Kauf einer HLF zusätzlich bleiben. Wenn man die HLF dann nur selten vielleicht nur alle paar Wochen mal nutzt und sie dann noch dazu beim Frittieren nur einen Kompromiss darstellt, kann die HLF beim Betrachten von Anschaffungskosten und Ressourcenverbauch und zusätzlichem Platzbedarf eben auch schlechter abschneiden. Eine 1-2 Zimmer Studiwohnung ohne Backofen, da ist eine HLF sicher fein.
      Ich fände es auch top, wenn es Mikrowelle, Kontaktgrill und HLF in einem gäbe, würde ich sofort nehmen…

      Und ich persönlich hab mich bisher eher über zu positive/unkritische Blog-Tests geärgert und einmal leider auch ein teures Gerät daraufhin vorschnell gekauft, dass die Aufgabe wie im Blog versprochen nicht erfüllte und das Gerät dann mit viel Verlust und ohne es wirklich genutzt zu haben gebraucht verkauft. Auf meine Beschwerde bei der Verfasserin des Blogs kam nichtmal eine Antwort oder eine Korrektur des Artikels.

  6. Ganz herzlichen Dank für den Bericht und die Kommentare. Ich möchte gern die Quarkbällchen machen und hatte somit mal wieder den Wunsch nach einer HLF. Da ich keine besitze und ich das Rezept unbedingt ausprobieren möchte, habe ich nach Alternativen gesucht und jetzt auch gefunden. Ich werde sie einfach mit Umluft und entsprechendem Einsatz im Backofen testen.
    Und somit den Platz, den die HLF gebraucht hätte, mit hübscheren Dingen dekorieren.

    Liebe Grüße
    Mo

  7. lieben Dank für den Bericht – war am überlegen, ob …. und beschloss: nein! Außerdem: Backofen mit Heißluft hab ich :). Nach längerer Suche entschied ich mich jetzt für ein gutes Pizzabackblech mit Löchern (die Backbleche waren alle zu groß oder zu schlecht bewertet). lg

  8. Hallo,
    ich bin durch Zufall hier gelandet, auf der Suche nach Infos zu Halogenofen.
    Hat hier jemand Erfahrung damit (sorry falls schon darüber kommentiert wurde, ich habe nicht alles gelesen :-o)?
    Diese Halogenofen sehen vergleichsweise praktischer aus. Fassungsvermögen, optische Kontrolle, WOW-Effekt 😀 und die Daten sprechen nicht unbedingt dagegen. Bis 1400W Leistung klingt auch top.
    Was ist nun in 2021 der Unterscheid zu diesen Heißluftfritteusen mit herausnehmbaren Fächern?
    Sind die Halogenofen auch laut?
    Danke.

    Gruß,
    Pas.

  9. Danke, wir waren auch kurz davor, nachdem uns immer mehr Bekannte eine HLF empfehlen. Das klingt doch recht ernüchtertnd. Dann lieber weiterhin richtige Pommes von auswärts und Brötchen weiter mit Tischgrill oder Toaster „aufbacken“.

    Ein leckere Alternative zu Pommes sind auch Kartoffeln in ca. 5mm dicke Scheiben geschnitten, auch Backpapier verteilt und nach gusto gewürzt und dann ca. 40-50min bei 170-200 Grad (je nach gewünschter Knusprigkeit. Schmecken anders als Pommes, aber uns besser als labbrige Backofenpommes und gesünder sind sie auch.

  10. hallo, ich nutze seit Jahren einen Minibackofen zum Brötchenaufbacken,kleien aufläufe ; baguetee u. ä . für 2 personen mit 22 L backofen optimal. Da es soviel Werbung für die Heißluftfriteuse gibt, habe ich eine ausprobiert. Enttäuschend !! Außen super heiß, laut , und viel passt auch nicht rein. Für eine kleine Küche mit begrenztem Plat, also nicht mitten auf dem Tisch stehend, ungeeignet. Also ging das Gerät zurück und es wird wieder ein Minibackofen mit Umluft.

  11. Danke für den Bericht. Hätte mir beinahe einen HLF gekauft, doch da ich bereits einen Mini Backofen habe, würde das nach lesen dieses Artikels nur wenig Sinn (für mich) machen.

    Dann wohl lieber doch gleich eine normale Fritteuse!

  12. Hallo Patricia,
    meine 1. HLF war eine Tefal Actifry!Diese hab ich in den vergangenen ca.5 Jahren vielleicht 10 mal benutzt.Habe mir eine neue Gourmetmaxx gekauft,und was soll ich sagen, ich bin restlos begeistert!!Meine neue hat nur 2,5 Liter,aber habe das Ding fast täglich im gebrauch.Brötchen aufbacken in 3 Min. super.Rösti,Pommes,Hähnchen ,Frühlingsrollen Toast überbacken und ganz viel mehr, alles besser als aus meinem AEG Competence Backofen.Habe schon Nachbarn und Freunde überzeugt,sodas 5 neue HLF im Bekanntenkreis dazu gekommen sind.Eigentlich müsste ich von der Firma eine Prämie erhalten!!Das sind meine Erfahrungswerte.Ich gebe meine Gourmetmaxx nicht mehr her.Die Actifry werde ich verschenken.

  13. Moin,
    gebe dir Recht, HLF sind eigentlich nur Mini-Backöfen. Mit Beginn der Pandemie konnte ich nicht mehr in der Kantine essen und ich hatte bis dato auch keine Küche, weil ich nie zu Hause gegessen habe. Die HLF ist für einen Ein-Personen Haushalt der perfekte Backofen. Viel sparsamer als der Riesen Backofen. Ich mache in dem Ding alles wofür man sonst einen Backofen nutzt: Brötchen, Back-Camembert, Baguettes, Mini-Pizza, chicken Wings, Cupcakes, kleine Kuchen usw. Neben dem geringeren Energieverbrauch und der einfachen Reinigung ist das Teil auch günstiger als nen Backofen, also wenn man noch keinen hat.
    Beste Grüße
    Dennis

  14. Danke..ich schwanke noch zw. Heissluftfritteuse und Minibackofen, da meiner den Geist aufgibt. Der Restb ist sehr aufschlusreich! da wir nur 2 pers. sind, geht wohl weiterhin der Minibackofen ins Rennen

  15. interessant auch mal etwas kritisches zu lesen. ich frage mich vor allem, weshalb noch nicht backöfen gibt, welche dieselben kocheigenschaften ermöglichen, wie die air-fryers. ich habe mir einen kleinen philips airfryer gekauft und finde es interessant herauszufinden, was denn wirklich darin besser wird, als im (umluft-)backofen – bis jetzt sind es vor allem pommes und fischstäbchen. es scheint, dass es am starken luftstrom liegt, welcher die feuchte schnell wegtransportieren kann – nur, weshalb kann man diese funktion nicht in einen einbaubackofen integrieren….???

  16. Huhu,

    ich habe irgendwann mal in einen Backofen investiert, der alles kann. Inkl. Mikrowelle, Dampfgaren, Heißluft, Grill, backen 🙂
    Jedes Gericht wird durch die Intelligenz des Ofens gesteuert und ich finde die Menueauswahl perfekt.
    Daher: keine Heißluftfriteuse für mich

  17. Hallo Patricia,

    ich finde es toll, dass du auch die gefühlt ewig langen Garzeiten beleuchtest und auch die Schattenseiten einer HLF aufzeigst denn man liest ja immer nur davon wie toll sie ja wären aufgrund dessen hatte ich mir eine vor Jahren mal angeschafft und war eher dann überrascht und auch enttäuscht wie wenig sie mit einer Fritteuse gemein hat. Deshalb verwende ich sie zum Brötchen aufbacken oder essen nochmal erwärmen. Dadurch ist sie doch ganz nützlich für mich geworden da ich sie nun als Minibackofen eher betrachte.

    Mit freundlichen Grüßen

    Christian

    • Lieber Christian,

      ja genau: Der Name ist einfach irreführend – denn es wird ja nichts frittiert!
      „Tragbarer Umluftbackofen“ wäre treffender gewesen, aber eben nicht so erfolgreich.

      Liebe Grüße,
      Patricia

  18. Danke für den Beitrag, ich habe auch schon länger überlegt ob ich mir eine kaufen soll, da meine Nachbarin so schwärmt. Ich bin aber eigentlich kein Frittenfan und auch sonst habe ich nicht viel mit Fertiggerichten an Hut. Meine Brötchen backe ich deshalb weiter im Umluftofen auf. Danke sie haben mir bezüglich der nichtkauf Entscheidung sehr geholfen.

    • Vielen Dank für die Rückmeldung. Firmen wollen uns natürlich immer einreden, dass wir gewisse Dinge brauchen.
      Wir sind auch sehr zufrieden mit unserem Umluftbackofen.

      Viele Grüße,
      Patricia

      • Meine Tefal Hlf ist leider kaputt gegangen , habe mir eine neue schon bestellt. Ich mache nie fertige Pommes sonder alles selber. Bratkartoffeln und Poulet sind sehr aber sehr lecker und genau so wie auf dem Grill,!!! In Backofen wird es niemals so knusprig.
        Ist meine Erfahrung.

  19. Huhu,
    also wir haben eine HLF von Gourmetmaxx und sind damit total zufrieden! Zwei Portionen Pommes dauern damit ca 10-15 Minuten und eine Ladung Brötchen ca 7-10 Minuten. Unser Backofen kommt nur noch für Aufläufe zum Einsatz. Für uns hat sich das Gerät auf jeden Fall gelohnt!
    Liebe Grüße, Julia

    • Liebe Julia,

      danke für deine Rückmeldung. Ich weiß, dass es auch viele Heißluftfritteusen-Fans gibt.
      Das ist ja auch absolut ok. Für uns hat sie sich nicht gelohnt.

      Liebe Grüße,
      Patricia

  20. Hallo,

    Ich habe am Wochenende auch eine Tefal Actifry bekommen und habe identische Erfahrungen gemacht.
    Es lohnt sich nicht, ich schicke meine auch zurück.

  21. Na ja, 🙂
    letztendlich sollte das jeder für sich selbst entscheiden.
    Ich bin mit meinem Philips Airfryer jedenfalls sehr zufrieden.
    Geflügel wird sehr zart. Pizzen schmecken besser, als aus dem normalen Backofen. Und das allerwichtigste: es gibt keinen Fettgeruch. Man riecht nur das „normale“ Essen.

  22. Hallo, der Beitrag hat mich überzeugt mir keine HLF kaufen.
    Verwende dann doch lieber meinen Backofen mit Umluft. Pommes, Hähnchenschenkel usw. geht dann wohl doch schneller. Vielen Dank

  23. Guten Tag Patricia,
    vielen Dank für den Beitrag zur HLF. Das bestätigt meine Vermutungen voll und ganz. Bisher habe ich immer im Umluftverfahren gewürzte und leicht geölte rohe Kartoffelwürfel (à la pommes risolés) gegart. Die sind durchaus knusprig geworden. Das sollte mit simplen Fritten auch gelingen. TK-Fritten sind bei Umluft sowieso kein Problem. Fazit: viel Geld und Platz gespart.

    Liebe Grüße
    Erika

  24. Huhu,
    Vielen Dank für den tollen Beitrag. Ich überlege auch schon länger mal eine HLF auszuprobieren.
    Wir machen eigentlich nur Pommes in der Friteuse und da schreckt mich doch die Zeit ganz schön ab.
    Beste Grüße Sabrina

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