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Was ihr über das Thema Vitamin D wissen solltet!

 

Heute möchte ich euch von meiner persönlichen Meinung zum Thema Vitamin D berichten (Stand: 01/2019). Ich habe diesen Beitrag bereits im November 2016 verfasst und dabei versucht, möglichst viele verschiedene Quellen zu berücksichtigen und die Vor- und Nachteile abzuwägen. Dennoch ist es schwierig, zwischen Verschwörungstheorien und Wundermittel-Berichten zu unterscheiden. Es gibt viele positive Erfahrungsberichte, aber auch kritische Stimmen, wie z.B. diesen Bericht hier.

Am Ende ist es wie bei jedem anderen Thema auch: Man muss sich informieren und dann eine eigene Meinung bilden. Ich nehme z.B. eigentlich keine Vitamintabletten oder Nahrungsergänzungsmittel, weil ich denke, dass wir über die Nahrung gut mit den wichtigsten Vitaminen und Nährstoffen versorgt sind. Außerdem ist die Wirkung von synthetisch hergestellten Präparaten zum Teil mit Nebenwirkungen verbunden, die schlimmer sind als die vermeintlich positiven Effekte. Warum das bei Vitamin D anders ist, erzähle ich euch nun. Es geht dabei u.a. um folgende Punkte:

 

  • Was ist Vitamin D?
  • Warum ist Vitamin D so wichtig?
  • Wie viel Vitamin D sollte man täglich einnehmen?
  • Welche natürlichen Vitamin D Quellen gibt es?
  • Warum ist es im Winter unmöglich, genug Vitamin D zu produzieren?

 

Am Ende des Beitrags findet ihr wie immer mein persönliches Fazit. Viel Spaß beim Lesen!

 

Vitamin D – was ist das überhaupt?

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, dass der Körper mit Hilfe von Sonnenlicht (genauer gesagt: Mit Hilfe der UVB Strahlen) selbst herstellen und speichern kann. Was ich dabei bis vor Kurzem nicht wusste: Der Körper kann Vitamin D zwar speichern, aber nur für eine begrenzte Zeit. Die Speicher reichen leider nicht aus, um die „dunkle Jahreszeit“ komplett zu überbrücken. Ein Vitamin D Mangel ist die Folge.

 

Warum ist Vitamin D so wichtig?

Vitamin D spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calciumspiegels und ist somit wichtig für den Knochenaufbau. Eine Vitamin D Unterversorgung steht möglicherweise in einem Zusammenhang mit Osteoporose, aber auch mit:

  • Schlafstörungen und Müdigkeit bzw Antriebslosigkeit 
  • erhöhter Infektanfälligkeit
  • einem erhöhten Herzinfarktrisiko
  • Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose, Morbus Crohn oder Diabetes melllitus Typ 1

 

Was nun tatsächlich stimmt, wird sich vermutlich in den nächsten Jahren herausstellen, wenn es zuverlässige Ergebnisse aus Langzeitstudien gibt. Ich selbst nehme nun seit über 3 Jahren von Oktober – April Vitamin D (1000 – 2000 iE pro Tag) und habe das Gefühl, dass ich deutlich fitter und weniger infektanfällig bin.

 




 

Wie viel Vitamin D sollte man täglich einnehmen?

 

Die Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfiehlt folgende Werte (Quelle: Wikipedia)

10 µg (= 400 IE) pro Tag (für Säuglinge (0 bis unter 12 Monaten)
20 µg  (= 800 IE)  pro Tag alle weiteren Personen.

*IE steht dabei für Internationale Einheiten (Enlg.: IU = International Units).

 

Die Obergrenzen liegen laut des Wissenschaftlichen Lebensmittelausschuss der Europäischen Kommission bei einer täglichen Dosis von:
25 µg (1000 IE) für Kinder in den ersten 10 Lebensjahren
50 µg (2000 IE) für Jugendliche und Erwachsene (inklusive Schwangere und stillende Mütter).

 

Einige Autoren im Internet raten zu einer extrem hohen Dosierung von 10.000 IE pro Tag, um die größtmögliche Wirkung zu erzielen. Das wäre mir persönlich ohne ärztlichen Rat viel zu riskant, denn die Mechanismen von Vitamin D sind noch nicht vollständig erforscht und das Risiko von Nebenwirkungen wäre mir zu hoch.

 

Welche Rolle spielen Vitamin K2 und Magnesium bei der Vitamin D Einnahme?

Wenn man hohe Dosen von Vitamin D einnimmt (insbesondere bei Dosen von über 2000 IE), kann es  zu einem Mangel an Vitamin K2 kommen, der wiederum zu einer Umkehr des ansonsten positiven Effektes (-> Einbau von Calcium in die Knochen und  Abbau der Kalkplaques aus den Blutgefäßen) führt. Vitamin K2 ist zB. in Bio-Fleisch, Milch und Eiern enthalten.

Ähnlich ist es mit Magnesium, das vom Körper für die Umwandlung des Vitamin D  benötigt wird. Magnesium ist z.B in Vollkornprodukten, Haferflocken oder Nüssen enthalten. Einzelheiten sowie Fragen zu diesem Thema könnt ihr mit eurem Hausarzt besprechen, mit dem ihr die Einnahme von Medikamenten absprechen solltet.

 

Welche natürlichen Vitamin D Quellen gibt es?

Es gibt einige Lebensmittel, die Vitamin D enthalten (z.B. Hering, Sprotte, Sardine, Sardelle, Lachs, Makrele, Thunfisch, Aal und Karpfen sowie Avocado, Eigelb und vollfetter Käse) dennoch nimmt man über Lebensmittel nur durchschnittlich ca. 10 – 20% des Vitamin D Bedarfs zu sich. (ca. 2 bis 4 µg, also:  80 bis 160 IE pro Tag). So entsteht im Winter eine Differenz von ca. 650 – 700 IE pro Tag, die nach meinem Wissen über Vitamin D Tabletten ausgeglichen werden sollte. Im Sommer ist die Vitamin D Produktion durch die Sonne die bessere Alternative: Innerhalb von 15 bis 30 Minuten kann der Mensch nämlich vermutlich 10.000 bis 20.000 IE Vitamin D durch die Sonne bilden. Überdosieren kann man das natürlich produzierte Vitamin D nicht.

 

 

Wie kann der Körper Vitamin D produzieren?

Damit der Körper Vitamin D produzieren kann, sollte man folgende Faktoren beachten:

  • die Sonnenstrahlen sollten möglichst große Hautflächen treffen
  • keinen Sonnenschutz / Sonnencreme auftragen
  • die Mittagssonne nutzen (der Winkel, mit dem die Sonnenstrahlen auf die Erde treffen bzw. der UVB -Anteil sind entscheidend!)
  • eine liegende Position verbessert die Vitamin D Produktion zusätzlich (auch hier spielt der Winkel mit dem die Sonnenstrahlen auf die Haut treffen eine große Rolle).

 

Idealerweise legt man sich im Sommer also für ca. 15 Minuten möglichst knapp bekleidet in die Mittagssonne! (Nicht länger, sonst besteht Sonnenbrand Gefahr). Was macht man aber im Winter, wenn die Sonne wesentlich tiefer steht und  dicke Kleidung zudem verhindert, dass Sonnenstrahlen an die Haut gelangen?

 

Warum es im Winter quasi unmöglich ist, den Körper auf natürliche Weise ausreichend mit Vitamin D zu versorgen?

 

Damit der Körper Vitamin D produzieren kann, müssen die Sonnenstrahlen in einem bestimmten Winkel auf die Haut treffen. Dieser muss steiler als 35° sein. Da dieser Winkel in Deutschland im Winter nicht erreicht wird, kann auch kein Vitamin D produziert werden. Selbst im Herbst und Frühjahr (also zwischen Oktober und März) ist es sehr schwierig. Wenn ihr an sonnigen Herbst- oder Wintertagen viel Zeit an der frischen Luft verbringt, ist das sicher gut für euer Wohlbefinden und eure Schleimhäute –  Vitamin D wird dabei aber nicht produziert!

 

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Sonstige Möglichkeiten, den Körper auch im Winter ausreichend mit Vitamin D zu versorgen:

Da nicht jeder die Möglichkeit hat, im Winter einen Strandurlaub einzuplanen, kann es sinnvoll sein, einen Mangel mit Vitamin D in Tablettenform auszugleichen. Natürlich hergestelltes Vitamin D ist dabei besser als synthetisches. Wenn ihr euch unsicher seid: Fragt einfach euren Arzt um Rat. Eine weitere Möglichkeit sind spezielle UVB-Lampen: Diese gibt es z.B. hier  (<- Amazon Affiliate Link). Da aber nur kleine Hautregionen bestrahlt werden können, ist die Benutzung ziemlich umständlich und kommt für mich nicht in Frage. Der Besuch eines Solariums bringt übrigens ebenfalls nicht den gewünschten Effekt, weil hier hauptsächlich UVA-Strahlen verwendet werden, die keinen Einfluss auf die Vitamin D Produktion haben.

 

Kann man Vitamin D überdosieren?

Ja, das kann passieren wenn man sehr hohe Dosen (z.B. 10.000 iE p.T.) zu sich nimmt. Davon würde ich definitiv abraten. Eine Überdosierung kann u.a. zu Nierensteinen führen. Bevor man hohe Dosen des Vitamins zu sich nimmt, sollte man unbedingt feststellen, ob ein Mangel vorliegt. Das kann der Arzt anhand des Blutbildes herausfinden (die Kosten werden nicht von der Krankenkasse übernommen). Es gibt aber auch Online-Rechner, die anhand bestimmter Daten eine Prognose berechnen. Eine weitere Möglichkeit sind Vitamin D Test-Kits, die man z.B. hier* bestellen kann und mit denen man mit Hilfe eines Labors den Vitamin D Wert bestimmen  kann.

 

 

Mein Fazit

Ich persönlich nehme in den Monaten Oktober bis April 1000 -2000 IE Vitamin D pro Tag in Tablettenform zu mir. Dabei gehe ich davon aus, dass der Vitamin D Speicher durch den Sommer zunächst gut gefüllt ist (ich lege mich im Sommer regelmäßig in die Mittagssonne und auch die Kinder spielen eigentlich täglich eine gewisse Zeit ohne Sonnenschutz in der Sonne). Die Einnahme von 1000 IE liegt nur knapp über der empfohlenen Tagesdosis und unter der Obergrenze von 2000 IE. Für mich ist das ein guter Mittelweg. Ich habe jedenfalls auch im Winter relativ viel Energie, schlafe gut und bin nur selten krank. Auch die Kinder waren deutlich seltener krank (Energie haben sie ja ohnehin genug). In wieweit das jetzt mit dem Vitamin D zusammenhängt, lässt sich natürlich schwer einschätzen –  wir bleiben jedenfalls dabei!

 

Wie macht ihr das? Nehmt ihr Vitamin D? Und wenn ja: In welcher Dosierung? Ich freue mich über Kommentare!

Liebe Grüße,

patricia

 

P.S.: Dieser Beitrag spiegelt meine persönliche Meinung wieder. Wenn ihr euch jetzt fragt, ob die Einahme von Vitamin D auch für euch sinnvoll sein könnte, sprecht doch mal euren Arzt auf dieses Thema an.

 

Sharing is caring: Für euer Pinterst Board! 🙂

 

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44 comments on “Erfahrungsbericht: Vitamin D vs. Müdigkeit & Infektanfälligkeit!”

  1. Ich habe 3 Jahre lang jeden Tag 5000 ie genommen und habe trotzdem einen Vitamin D vom 20 mir ging es die letzten 3 Monate wirklich sehr sehr schlech deswegen habe ich es mir messen lasen.
    Ich habe am einem Tag 180.000 ie genommen dann 10 Tage 10.000 oe mit 250 K2 und danach wieder 60.000 ie. Mir geht es deutlich besser. Die ganzen Beschwerden die ich hatte kann ich hier gar nicht alle schreiben. Ich kann mur sagen das die Dosen die empfohlen werden von 200 bis 1000 ie nicht ausreichen und ich denke auch das fast jeder Mensch einen Vitamin D Mangel hat.

    • Hallo Simone,
      danke für deinen Erfahrungsbericht. Möglicherweise reichen 1000 iE nicht aus, aber ich denke, dass hohe Dosen grundsätzlich nur unter ärztlicher Kontrolle eingenommen werden sollten. Daher möchte ich diese nicht
      generell empfehlen.

      Liebe Grüße,
      Patricia

  2. Hallo Patricia,

    ich bin momentan im 4. Monat schwanger und habe mich davor (jetzt nichtmehr, da gehe ich kein Risiko ein) vegan ernährt und hatte ebenfalls mit einem Mangel an Vitamin K2 zu kämpfen. Es ist erschreckend welche Auswirkungen ein Vitaminmangel haben kann und wie lange sowas meist unentdeckt/unbehandelt bleibt. Ich selber ging zum Arzt um mein Gefühl der „Schlappheit“ genauer untersuchen zu lassen und da hat er es festgestellt….

    Nun ist aber alles im grünen Bereich und ich fühl mich besser 🙂

    LG
    Daria

  3. Sehr interessanter Beitrag! Danke dafür. 🙂
    Ich nehme seit einigen Jahren in den Wintermonaten Vitamin D ein, Vitamin K und Magnesium supplementiere ich über das ganze Jahr.
    Alles Liebe,
    Kerstin

    • Hallo und Guten Morgen !
      Nur kurz, die Angst vor den vielen Nullen. Man muss wissen, dass 1 Mikrogramm 40 iE sind ( das tausendstel eines Milligramms ). D.h. 1 Milligramm sind 40.000 iE. Bei richtiger Sonnenexposition kann unser Körper locker bis zu 20.000 iE am Tag bilden. 6.000 iE täglich in der Wissenschaft sind mehr als sicher.

      Seit 2015 empfiehlt die Endokrinologische Fachgesellschaft der USA in Ihrem Leitfaden:
      Kinder bis 2 Jahre: 2.000 i.E. täglich
      Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre: 4.000 iE täglich
      Erwachsene und Schwangere: 10.000 iE täglich

      Bei der Berechnung vom Befund- zum Zielwert gibt es Faktoren, die da zu berücksichtigen sind. Auf jeden Fall ist eine Supplementierung in unseren Breiten von Nöten.

      Wenn der Spiegel unter 30 – 40 ng/ml liegt, sind für die vielfältigen biologischen Funktionen keine optimalen Voraussetzungen mehr gegeben.

      Daher kommt es zu FEHLFUNKTIONEN und einer sogenannten Multisystemerkrankung. Dialysepatienten können dann z.B. die aktive D3 (1,25 OH) nicht mehr genügend bilden und müssen die aktive Form zugeführt bekommen !

      Der Körper befindet sich im Winterschlaf Syndrom und nicht im Reparaturmodus !

      Da die meisten Körperzellen unter dem Einfluss des aktiven Hormons (Calcitriol) stehen, beeinflusst die Vitamin D Versorgung den Gesundheitszustand in entscheidender Weise !

      Bei Fragen …
      Lutz Heiden, Zertif. Vitamin D3 Berater IVD

  4. Gerade erst über den Artikel gestolpert aber ich kann nur sagen, ja Vitamin D ist verdammt wichtig und man braucht es eben vor allem auch wie jetzt in den Wintermonaten. Ich hatte die Erfahrung gemacht, dass ich trotz Sommer und viel Draußen auch wirklich einen Mangel hatte, irgendwie kann ich das nicht gut speichern. Und ja, ich sehe schon dass wenn man zu wenig nimmt, dass man wirklich unrund ist, einfach verstimmt und auf die welt nicht gut zu sprechen. Dann gleich mit Solarvit D3 K2 angefangen, da ist auch in den Tropfen eben K2 mit drinnen, die Verbindung tut sehr gut und beugt auch dem Osteoporose Risiko mehr vor. Da muss man schon ja auch ein bisschen dran denken dass an sich da absichert.

    • Hallo, Kalronta ! Fast 90% aller Menschen haben hier in DE / AT / CH einen massiven D3 Mangel und sind somit immer in einem Hormonmangel mit einem sehr hohen Risiko massive Krankheiten zu entwickeln. D3 unterliegt einer Abklingrate von 20 bis 30 % pro Monat. Deswegen ist eine tägliche Aufnahme zu empfehlen, da wir auf Grund unseres Breitengrades fast 7 Monate Winter haben ( das heißt die Sonne steht nicht hoch genug, dass wir die UVB Strahlung richtig bekommen ). Medikamente ( auch orale Kontrarezeptiva ), Rauchen, chronische Krankheiten ( Hashimoto frisst förmlich D3 ), Entzündungen uvm. sind Vitamin D Räuber. Das Osteoporoserisiko bleibt immer bei einem Spiegel unter 30 ng/ml. Erst ab 30 ng/ml beginnt die Aufnahme von Calcium im Darm und man beruhigt dann das Parathormon. Ich habe weiter unten schon 2 x kommentiert. Vom Befundwert zum Zielwert rechnen, dann die Erhaltung. Bei Fragen … bin D3 Berater aus dem Netzwerk von Dr. R. von Helden.

  5. Ein sehr spannender Beitrag über dieses Thema. Ich selbst nutze Vitamin D jeden Tag und überschreite auch die wöchentliche empfohlende Dosis. Jedoch knalle ich mir keine 10.000 Einheiten am Tag 😀

  6. …..da meine zweite Tochter im Oktober geboren wurde, war die Empfehlung einer supplementierenden Gabe von Vitamin D seitens des Kinderarztes ausdrücklich gegeben. Recherchen aus welchen Stoffen unser Körper in zusammhang mit Sonnenlicht Vitamin D herstellt laufen ins Leere. Ob Muttermilch genügend Substanz dahingehend enthält- dazu existieren nur mangelnd Ergebnisse.
    Wie hat es die Menschheit nur ohne Apotheke, Googel und Co. geschafft sich selbst vor dem Aussterben zu schützen, wenn wir heute ohne Supplemente eigentlich weder gesund noch überlebensfähig sind? Das mag drastisch formuliert sein, aber nur ein Beispiel der Mathematik/ Geometrie: wenn das Sonnenlicht in einem definierten Winkel auf die Haut auftreffen muss, ich aber die Sonne nicht verschieben kann…..sollte ich mich vielleicht im Winter nicht in die Sonne legen sondern Stellen?
    Da ich unter akuter Stilldemenz litt und leide vergesse ich ständig die Vitamin D Tropfen für meine Tochter, sie hatte bisher 1 Infekt in ihren 1 1/4 Jahren…. Ich selbst bin seltenst krank, meine zwei Großen Kinder sind oft die einzigsten die Nicht in der Schule fehlen…..Vielleicht sollte ich uns mal zu Studienzwecken anmelden…..

    • Liebe Leonie,

      vielen Dank für deinen kritischen Kommentar. Ich versuche mal, deine Fragen zu beantworten. 1) Wie stellt der Körper aus Sonnenlicht Vitamin D her? Kurz zusammengefasst dringt nach meiner Information der unsichtbare UV-B-Anteil des Sonnenlichts durch die oberen Hautschichten in den Körper ein und wandelt dort eine Form von Cholesterol durch die sogenannte Photolyse zunächst in Prävitamin D3 und dann in Vitamin D3 um.

      Noch etwas ausführlicher wir das in diesem Beitrag hier erklärt https://www.vitamind.net/sonne/ -> „In weiteren Schritten wird das Vitamin D3 dann in der Leber zunächst in 25-OH-Vitamin-D umgewandelt – dies ist die zirkulierende Form von Vitamin D, die auch bei einem Bluttest gemessen wird. Auch dies ist aber noch nicht die eigentlich wirksame Form von Vitamin D. Die eigentliche Hormon-Form von Vitamin D ist das 1,2-Dihydroxy-Vitamin-D3, welches von den Zellen nach Bedarf selbst gebildet wird“.

      2) Bezüglich des Winkels spielt es nach meinem Verständnis keine Rolle, ob du sitzt oder liegst. Es kommt darauf an, in welchem Winkel die Sonne zur Erde steht und wie lange die Sonnenstrahlen in der Ozonschicht unterwegs sind, die wiederum einen Teil der Strahlung abfängt. Ich stelle mir das so vor, wie wenn ich mit einer Taschenlampe 1 x aus 30 cm Entfernung direkt auf den Boden leuchte und einmal in einem sehr flachen Winkel = längere Strahlen. Steht die Sonne tiefer als etwa 45 Grad am Himmel, findet keine Vitamin-D-Produktion mehr statt.

      Ein Vitamin D Mangel muss nicht zwingend von akuten Problemen begleitet werden – ich persönlich habe aber gute Erfahrungen mit meiner Dosierung gemacht.

      Viele Grüße,
      Patricia

      PS: Ich halte auch nichts von den meisten Supplementen, bin aber auch nicht grundsätzlich gegen neue Erkenntnisse (siehe: Entwicklung der Lebenserwartung in den letzten 100 Jahren).

      • Hallo Leonie,
        ich habe gerade mit Genuss deinen Beitrag gelesen! Danke für deine kompetente Antwort!
        „Noch etwas ausführlicher wir das in diesem Beitrag hier erklärt: „In weiteren Schritten wird das Vitamin D3 dann in der Leber zunächst in 25-OH-Vitamin-D umgewandelt – dies ist die zirkulierende Form von Vitamin D, die auch bei einem Bluttest gemessen wird. Auch dies ist aber noch nicht die eigentlich wirksame Form von Vitamin D. Die eigentliche Hormon-Form von Vitamin D ist das 1,2-Dihydroxy-Vitamin-D3, welches von den Zellen nach Bedarf selbst gebildet wird“.“
        Besonders in dem oben genannten Abschnitt hast du einiges erwähnt, von dem ich zuvor noch nicht so wirklich Ahnung hatte!
        Ich werde mich auch gleich noch weiter einlesen!
        Vielen Dank und alles Liebe,
        Susanne

  7. Meine Erhaltungsdosis liegt zwischen 5000-6000 täglich . Vorher habe ich mit ca. täglich 15.000 erst einmal aufgefüllt.
    Ich hatte den unterirdischen Wert von 8ng.

    Wie bereits von einer anderen Person hier erwähnt gehören unbedingt K2-MK7 am besten all trans und Magnesium dazu.

    Damit man überhaupt einen Nutzen bzw. den bestmöglichen Nutzen von dem Vitamin D3 hat.

  8. Ich habe mir diesen Beitrag durchgelesen, da ich selbst lange Zeit sehr erschöpft tagsüber war. Das lag einfach daran, dass ich viel zu wenig Vitamine zu mir genommen habe. Mittlerweile nehme ich Zink, Magnesium und Vitamin D3 zu mir. Auch CBD habe ich für mich entdeckt. Meine Lebensqualität hat sich sehr verbessert.

  9. Hallo,

    man kann es echt nicht oft genug betonen, dass wir (fast) alle einen Vitamin D-Mangel haben. Ich habe mir im Herbst sogar eine Vitamin D-Lampe (UV-B, von Sperti aus USA) geholt, die ich parallel zu meiner Tageslichtlampe morgens verwende, um meinen Vitamin D-Spiegel optimal zu halten.

    LG, Andy

  10. Guter Artikel!
    Vitamin D3, das eigentlich gar kein Vitamin, sondern ein Hormon ist, ist enorm wichtig für unsere Gesundheit und Wohlbefinden. Nicht nur beim Knochenstoffwechsel spielt das Vitamin D3 eine wichtige Rolle. Diverse Studien zeigen u.a. eine deutlich positiven Effekt auf das Immunsystem, aber auch auf den Cholesterinspiegel, etc.
    Ich nehme zur Zeit 3000 IE tgl. und konnte damit mein Cholesterinprofil verbessern und auch mein PSA senken 🙂
    Herzlich Paulo

      • Hallo Patricia
        Die Einnahmedosierung von Vitamin D3 ist individuell und u.a. abhängig vom gemessenen Ausgangswert. Ziel ist nicht, regelmässig eine gewisse Dosis von Vitamin D3 einzunehmen, sondern den Vitamin D3-Spiegel im Blut in den Normbereich zu bringen und diesen dann dort zu halten. Die Erhaltungsdosis ist dann möglicherweise eine tiefere, als die Startdosis.

        Viele Grüsse
        Paulo

  11. Hallo,
    bei mir wurde leider auch durch Zufall im Rahmen einer Kur mein Hashimoto quasi „entdeckt“ und festgestellt. Ich war mehr als erschrocken über diese Diagnose aber jetzt konnte ich mir auch vieles erklären:
    Trotz Vitamin C, Vitamin D usw. war ich Reizbar, ständig Müde und noch vieles mehr.
    Aber ich wollte mich mit dieser Diagnose nicht abfinden und habe mich deshalb entschlossen, mich meiner Krankheit zu stellen und bin Heilpraktikerin geworden.
    Ich habe jetzt eine eigene Praxis und kann aufgrund eigener Erfahrungen vielen Menschen mit der gleichen Diagnose wesentlich besser und effizienter helfen als evtl. mancher Arzt.

    Denn ich musste leider lernen, dass viele Ärzte nur „Pharmareferenten“ sind, aber von der eigentlichen Krankheit kaum oder nur wenig echte Ahnung haben.

    Viele liebe Grüße

  12. Vitamin D sollte auch in Begleitung mit Vitamin K2 und Magnesium eingenommen werden um die überall genannten Nebenwirkungen zu vermeiden. Diesen Wissensstand gibt es aber schon seit längerem, auf jeden Fall wurde hier nicht richtig recherchiert, denn diese Erkenntnisse sind älter als 2016. 🙂
    Dann kann auch sehr hoch dosiert werden!

  13. Super Informationen, ich hoffe du erreichst viele damit. Der Mangel an Vitamin D in unseren Breitengraden wird viel zu wenig ernst genommen.

    Lina

    • Hallo Werner, danke für den Hinweis. Wir nehmen die Vitamin D Tabletten zum Essen ein – da ist dann automatisch etwas Fett dabei. Alternativ kannst du einfach einen beliebigen Tropfen Öl verwenden. LG, Patricia

  14. Danke für den informativen Artikel! Sehr gut geschrieben.
    Ich nehme auch seit einigen Jahren über die Wintermonate VitaminD3 und kann auch berichten, dass ich mich dadurch fitter fühle. Krank werde ich eigentlich fast gar nicht mehr.

    Alles Liebe,
    Martina

  15. Sehr gut geschriebener Artikel. Die Empfehlungen in der Schweiz sind ähnlich wie in Deutschland. Empfohlen ist eine Supplementierung sicher während den Wintermonaten, bei älteren Menschen sogar während dem ganzen Jahr.
    Das Beste allerdings ist nach wie vor der Aufenthalt in der freien Natur 🙂
    Gruss Pedro

  16. Hallo Patricia,

    ein wirklich guter und fundierter Artikel! Er kommt mir gerade recht, denn aufgrund der aktuellen Jahreszeit beschäftige ich mich gerade mit diesem Thema.

    Liebe Grüße,
    Lisa

    • Liebe Katharina,
      stimmt – Osteoporose habe ich nicht explizit genannt, aber erwähnt, dass Vitamin D eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calciumspiegels spielt und wichtig für den Knochenaufbau ist. Danke für den Hinweis. 🙂
      Zu deinen Bedenken: Ich habe mich mit mehreren Ärzten über dieses Thema unterhalten. Eine Langzeitanwendung während der Wintermonate mit einer niedrigen Dosis halte ich nach diesen Gesprächen und dem aktuellen Stand der Forschung für sinnvoll. Das muss aber wirklich jeder für sich selbst entscheiden. Im Zweifelsfall macht es immer Sinn, den Arzt seines Vertrauens um seine Einschätzung zu fragen.

  17. Hallo und guten Tag an alle Interessierten.
    Der Vitamin D Mangel ist in Deutschland nicht weg zu diskutieren. Nahezu 80 % aller haben einen Mangel. Noch schlimmer sieht es in den Altersheimen aus. Wenn da Beschwerden auftreten und diese sind bei einem akuten und verschleppten Vitamin D Mangel sehr vielfältig, wird da einfach mit der Chemiekeule gearbeitet.

    Ganz wichtig auch für unsere Jugend, die durch die neuen Medien und dem Verlegen des Lebens nach innen, einer Knochenkatastrophe entgegengehen.

    Das Vitamin D ist das evolutionäres Schutzhormon unseres Körpers. Einen Mangel kann man schnell ausgleichen. Dazu empfiehlt sich ( wenn man den Wert bestimmt hat ) eine Stoßtherapie und dann eine Erhaltungstherapie. Dazu kann man unter Berücksichtigung seines Befundwertes einen Zielwert definieren und Vitamin D 3 aufsättigen. Vitamin D3 und Vitamin K2 bedingen einander, um den Calciumhaushalt zu steuern, auch wird für die Umwandlung des D3 in das aktive Hormon Magnesium benötigt. Schon kriegt man innerhalb kurzer Zeit ( meist um 10 Tage ) seinen gewünschten Spiegel und braucht ihn dann nur noch dauerhaft halten. Dazu empfehle ich, dieses täglich zu machen, da D3 sich am Schlafzentrum des Stammhirnes andockt und somit für einen guten Schlaf sorgt, die Niere herunter fährt und man hat des Nachts Ruhe.

    Vitamin D 3 benötigen wir genauso wie Wasser & Sauerstoff. Leider hat auch die Pharma dazu beigetragen, dass die große Mär entstanden ist, dass die Sonne Krebs verursacht. Die Sonnencreme ist doppelt schädlich. Sie wird über Leber und Niere verstoffwechselt – das bringt die Gefahr. Außerdem, wenn wir unseren Körper in Chemie hüllen, können wir unser Immunsystem durch Sonnen nicht aufbauen. Der Körper kommt aus dem Winter mit einem niedrigen Spiegel und dann kommen die Sonnenblocker. Was passiert ? Der Körper kommt wieder in den Winterschlaf und keine Funktion läuft wirklich rund. Also, bewusstes Sonnenbaden lässt den D 3 Spiegel ansteigen, der Körper läuft rund. Je nach Hauttyp lässt sich das individuell gestalten und belassen Sie die Sonnencreme im Laden ! Bei weiteren Infos, Fragen kann ich gerne helfen. Gruß, Lutz
    lutz-heiden(at)t-online.de

    • Hallo Lutz,
      vielen Dank für den sehr ausführlichen Kommentar. Ich denke er ist eine gute Ergänzung zu meinem Beitrag.
      Sonnencreme benutzen wir auch nur in „Ausnahmesituationen“ (wenn es nicht die Möglichkeit gibt, nach einer gewissen Zeit in den Schatten zu wechseln).
      Viele Grüße,
      Patricia

  18. Schöner Artikel mit wichtigen Infos für alle die sich noch nicht so mit Thema Vitamin D beschäftigt haben, hier bekommt man die Basics mit auf den Weg. Was aber auch noch wichtig ist, das man Vitamin D3 immer in Kombination mit Vitamin K2 und auch Magnesium einnehmen sollte. Denn diese Stoffe sind maßgeblich an der Verstoffwechselung des D3 im Körper beteiligt. Weiterhin gilt es den Calciumhaushalt im Auge zu behalten, da D3 Calcium verstoffwechselt und es so bei nicht ausreichender Zufuhr zu einem Mangel kommen kann.

      • Hallo und guten Morgen Patricia !

        Als erstes sollte man wissen, dass ein D3 Mangel ein Hormonmangel ist. Das heißt, dass unsere vielfältigen biologischen Funktionen im Körper nicht optimal laufen. Der Körper befindet sich praktisch im Winterschlaf. D3 ist der Motor unseres Stoffwechsels. Ein Auto ohne Benzin läuft auch nicht. Verschleppt man diesen Mangel über Jahre kommt es zu diversen Erkrankungen. Da die Niere das aktive 1,25 OH bildet ( das Calcitriol ) und selbst unsere meisten Zellen unter den Einfluss des Calcitriol stehen, beeinflusst es unseren Gesundheitszustand in entscheidender Weise. Unablässig dabei ist ein Spiegel immer oberhalb von 30 ng/ml. Am besten in die Nähe der sog. “ Natürlichen Obergrenze “ von 100 ng/ml. Es gab in unserem Netzwerk mal einen Fall von über 800 ng/ml. Da gab es nur Harndrang, der nach ein paar Tagen wieder weg war.
        Das D3 braucht für den Transport und für die Umwandlung Magnesium. Ohne Magnesium bleibt D3 wirkungslos. Das Problem liegt hier häufig in dem Calciumüberschuss von Milchprodukten. Zuviel Calcium ( über Milchprodukte ) heißt automatisch Magnesiummangel. Da kommt es zu überschüssigen Reaktionen der Nebenschilddrüsen und es wird Parathormon ausgeschüttet, um das sensible Calcium-Magnesium Verhältnis wieder auszugleichen. Dieses forciert den Knochenabbau. Da unsere Nahrung nur noch wenig Magnesium enthält, ist eine Zufuhr von mindestens 400 mg über den Tag gegeben sinnvoll. Mehr Milchprodukte heißt mehr Magnesium!!! D3 und K2 bedingen einander und steuern den Calciumhaushalt. Das Calcium kommt in die Knochen ! Ohne K2 verkalken die Weichteilgewebe ( z.B. die Niere – es ist nicht das D3 – und Leistung lässt nicht ) und Gefäße. K2 ist in der Lage ( was dauert ) die Ablagerungen wieder aufzulösen und in die Knochen zu verbringen. D3 / K2 und Magnesium bilden somit erstmal ein Triumvirat, was man lebenslang beherzigen sollte. Man geht dann von einem Befundwert aus und rechnet unter Berücksichtigung von Gewicht, chronischen Krankheiten, evtl. Medikamenten und ob man Raucher ist, zu einem Zielwert. Diesen Zielwert gilt es dann zu halten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass D3 einer sog. Abklingrate unterliegt. Während der Aufsättigung ( die man zeitlich steuern kann ) sind tägliche Einheiten von 20.000 iE und mehr gängig. Selbst in der Sonne kann unser Körper ( je nach Hauttyp und Dauer ) bis zu 25.000 iE bilden.
        Man kann als Faustregel sagen: pro 10 kg –> 1.000 iE D3. K2 100 µg bei Gesunden, bei Osteoporose 200 µg. Da überwiegen auch die Vorteile einer täglichen Einnahme, wie beim D3. Die Evolution hat uns auch tägliche Sonne beschert. D3 dockt ja auch im Schlafzentrum des Stammhirnes an und bringt uns einen natürlichen Schlaf und fährt die Niere runter, somit weniger Toilettengänge.

        Nur noch kurz: Haben wir einen guten D3 Spiegel, haben wir die eigene Apotheke im Körper. Unser Körper ist dann in der Lage, unser körpereigenes Antibiotikum gegen Viren, Bakterien, Hefen und Pilzen zu bilden. Das passiert sogar ohne Resistenzbildung, was kein Antibiotikum kann !!!! Absolut wichtig , mal an alle Frauen ! Die größte Krebsblockade bei Brustkrebs liegt über 60 ng/ml ( Gr. Poolstudie gewesen ). Des Weiteren weiß man heute, dass 7 von 10 Frauen keinen Brustkrebs erleiden würden, wenn der D3 Spiegel in Ordnung wäre. Des Weiteren ist zu sagen, ist das “ böse “ Ereignis da, sollte auch dringend aufgesättigt werden, da ein hoher D3 Spiegel das Risiko eines Metastasierung um 94 % senkt ! Ähnlich verhält es sich mit Prostata- wie auch Darmkrebs.

        Schlimm ist es für den Beginn eines neuen Lebens. Eine Frau mit Kinderwunsch oder bereits schwanger mit hohem D3 Mangel, legt schon im Ökosystem Gebärmutter für den Fetus fest, dass das angeborene Immunsystem später überschüssig reagiert und es zu allen Erkrankungen kommen kann wie: Autismus, Diabetes I und II, Multible Sklerose uvm.

        Daher gilt es, Frauen mit Kinderwunsch aufzuklären und an die Hand zu nehmen. Selbst für die Schwangere mit einem Spiegel von 55 ng/ml entfallen dann die meisten Schwangerschaftskomplikationen wie Gestose, Präklampsie, Diabetes, Depressionen … bis hin zur Früh-, Miß- oder Fehlgeburt.

        Das kann alles unser evolutionäres Schutzhormon !!

        Danke für Zuhören. Bei Fragen …

        Gruß, Lutz

  19. Vitamin D Mangel ist wirklich eine fiese Sache, das merke ich auch immer wieder im Winter. Als ich vor etwa zwei Monaten einen Vitaminspiegel Test gemacht habe, war ich wirklich erschrocken, aber der Wert passte zu meiner Stimmung… Seitdem nehme ich Nahrungsergänzungsmittel und alles ist wieder gut. Kann das wirklich nur jedem empfehlen!

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