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Spartipps: So bleibt am Ende des Monats mehr Geld übrig!

 

Geld macht nicht glücklich – das ist klar! Aber wer schon mal Geldsorgen hatte, der weiß, wie negativ sich diese auf das gesamte Leben auswirken können. Nun gibt es Phasen im Leben, in denen das Geld aus den unterschiedlichsten Gründen recht knapp ist. Ich weiß ziemlich gut, wovon ich da schreibe und möchte euch deshalb heute mal von meinen Erfahrungen berichten. Wir haben es nämlich damals (also vor ca. 13 Jahren) durch eine konsequente Umstellung unser Ausgaben geschafft, bei einem relativ geringen Einkommen über 5000 € pro Jahr einzusparen. Das war für uns damals sehr viel Geld und hätte locker für einen Familienurlaub gereicht! Wir hatten damals aber ein anderes Ziel vor Augen: Unser Eigenheim! 🙂

Neben meinen persönlichen Spartipps, verrate ich euch in diesem Beitrag auch noch, wie ihr selbst ganz einfach mit dem Sparen anfangen könnt und Antworten auf folgende Fragen findet:

 

  • Wofür gebe ich mein Geld aus?
  • Welche Gewohnheiten sollte ich ändern?
  • Wie lässt sich besonders viel Geld sparen?
  • Welche Spartipps kann ich sonst noch im Alltag beachten?

 

Die Vorgeschichte:

Als mein Mann und ich uns kennenlernten, hatten wir wirklich(!) wenig Geld. Ich ging noch zur Schule, mein Mann machte eine Ausbildung und nach Abzug aller Kosten blieben uns in manchen Monaten nur ca. 200 DM (also 100 € ) zum Leben. Rückblickend muss ich sagen, dass uns diese Zeit ziemlich geerdet hat. Außerdem hat sie dazu geführt, dass wir uns selbst über Kleinigkeiten sehr freuen konnten – einfach weil wir sie zu schätzen wussten. Wir haben gelernt, Prioritäten zu setzen (1 Starbucks Kaffee vs. 1 selbstgekochtes Mittagessen für 2),  Ziele zu definieren und diese durch viele kleine Schritte zu erreichen. Als wir dann irgendwann beide Geld verdienten (und noch keine Kinder hatten) lies die Sparsamkeit kurz nach. Das änderte sich mit der Geburt unserer Tochter: Mein Gehalt fiel weg (ich habe 3 Jahre pro Kind Elternzeit genommen) und die Ausgaben für unsere Tochter (später dann auch unseren Sohn) kamen hinzu. Das war anfangs wieder eine ziemliche Umstellung, dennoch hat es mit etwas Improvisations-Talent  geklappt und so wurde ich mit der Zeit zur „Schnäppchen-Expertin„. Dieses Wissen kommt uns noch heute zu gute, denn ich habe nach wie vor einen recht guten Überblick über die Preise der Lebensmittel, die wir gerne konsumieren, weiß genau welche Cashback Karte sich für uns lohnt und wie wir bei einem Kinobesuch Geld sparen können. Aber dazu später mehr. Nun geht es erstmal um ein paar allgemeine Tipps.

 




 

Meine Spar-Strategie

Wenn das Geld  knapp ist, gibt es eigentlich nur 2 Möglichkeiten:

 

1.: Mehr Geld verdienen oder 2.: Weniger Geld ausgeben!

 

Das mit dem „mehr verdienen“ ist nicht immer ohne weiteres möglich, ich entschied mich also damals dafür, weniger Geld auszugeben. Vieles war dabei einfach eine Frage der Gewohnheit und ließ sich relativ einfach umsetzen. Wie das funktioniert hat, erzähle ich euch nun.

 

 

Schritt 1: „Wofür gebe ich mein Geld aus“

Um herauszufinden, wie viel Geld ihr pro Jahr sparen könnt, müsst ihr erstmal herausfinden, wieviel Geld ihr ausgebt. Am einfachsten ist es, wenn ihr euch in Ruhe hinsetzt, eine Liste mit euren Ausgaben erstellt und dann einfach mal einen Monat lang ein Haushaltsbuch führt. Das nervt total (mich zumindest) – macht aber schnell deutlich, wo euer Geld landet und wo das Sparpotential am größten ist. Wichtig: Vergesst dabei nicht die Ausgaben, die nur 1 x pro Jahr bzw. Quartal abgebucht werden. Ich habe mir hierfür einfach eine Liste auf einem DIN A4 Blatt erstellt (-> hier geht es zum kostenlosen Vordruck). Falls ihr es genauer wissen möchtet, könnt ihr aber auch eine App oder eine Excel Tabelle verwenden (schaut einfach mal in den App Store, da gibt es eine recht große Auswahl).

 

Schritt 2: Gewohnheiten ändern aka „No pain, no gain“ 

Nachdem ihr nun wisst, wofür ihr euer Geld ausgebt, wird es nun ernst:

  • Welche Ausgaben sind „überflüssig“?
  • Worauf könnt ihr verzichten?
  • Was gibt es in ähnlicher Qualität auch günstiger? (Telefonanbieter, Fitness-Studio, etc.)

 

Seid ehrlich zu euch selbst und überlegt euch gut, worauf ihr verzichten könnt bzw. wollt. Ohne Fleiß, kein Preis!  Dieses „vorab informieren & planen“ nervt. Auch mir macht es mehr Spaß, einfach ins Geschäft zu gehen, alles was mir gefällt in den Wagen zu packen und an der Kasse die Karte zu zücken. Denkt aber immer daran, dass ihr dieses Geld auch wesentlich sinnvoller ausgeben könntet: Für einen Kurzurlaub zum Beispiel!

 

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Schritt 3: Anfangen!

Nun möchte ich euch 3 einfache Möglichkeiten zeigen, um eure monatlichen Ausgaben zu senken. Diese sind ganz einfach umzusetzen:

 

1. Bargeld Statt EC Karte! Das Zahlen per Karte ist bequem, sorgt aber dafür, dass man schnell den Überblick über seine Ausgaben verliert bzw. spontan Dinge kauft, die eigentlich nicht eingeplant waren.

2. Ein festes Haushaltsbudget pro Monat einführen und am Monatsanfang abholen. Dieses wird dann durch 4 geteilt und auf 4 Briefumschläge aufgeteilt. Pro Woche steht nun 1 Umschlag zur Verfügung!

3. Beim Discounter einkaufen und am besten vor dem Einkauf einen Wochenspeiseplan schreiben (-> hier geht es zu meinem kostenlosen Vordruck). Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven!

 

Außerdem ist es sehr interessant, das eigene Kaufverhalten zu hinterfragen! Warum kauft ihr bestimmte Dinge?

 

  • Geht es um das kurze Glücksgefühl beim Kauf (-> und das Teil landet anschließend im Schrank?)
  • Ist es der Reiz, ein Schnäppchen zu ergattern (-> also Geld zu sparen, indem du Geld ausgibst?)
  • Ist es das Gefühl, dir endlich mal etwas zu gönnen? (-> dir also etwas Gutes zu tun?)
  • Sind es die Komplimente der Mitmenschen, die den Reiz ausmachen? (-> oder würdest du auf einer einsamen Insel auch 30 Paar Schuhe benötigen?)
  • Möchtest du mit anderen Menschen „mithalten“ können? (-> und dir beweisen, dass du erfolgreich bist?)
  • Oder geht es wirklich um DAS TEIL

 

Mehr zu diesem Thema (und die Antwort darauf, warum kaufen nicht glücklich macht, erfahrt ihr auch in meinem Beitrag Anleitung zum Glücklichsein).

 

 

 

Schritt 4: Noch mehr sparen!

Falls ihr nun auf den Geschmack gekommen seid, und euch fragt, wie ihr im Alltag noch sparen könnt, geht es nun  in´s Detail. Nicht jeder Tipp ist für jede Familie geeignet – schließlich hat jeder andere Prioritäten, auf die er keinesfalls verzichten möchte. Ihr könnt die Liste also einfach als Ideensammlung sehen. Vielleicht ist ja der ein oder andere Punkt dabei, auf den ihr so noch gar nicht gekommen seid. Erstmal geht es um die wirklich großen Summen:

 

5 Tipps, mit denen ihr bis zu 5000 € pro Jahr sparen könnt

 

1. Eine günstigere Wohnung mieten! Das ist natürlich nicht immer möglich, bietet aber grundsätzlich das größte Sparpotential. Auch der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses kann sich u.U. lohnen, solange die Zinsen niedrig sind. Wir zahlen für unser Haus weniger, als wir für eine 4 Zimmer Wohnung in ähnlicher Lage ausgeben würde. Falls ihr über einen Kauf nachdenkt, solltet ihr:

  • Voher mind. 10 % Eigenkapital ansparen (wir sind zeitweise in eine sehr günstige Wohnung gezogen und haben die fehlenden 5 % so innerhalb eines Jahres zusammengespart).
  • Auf eine gute Lage achten!
  • Aktuell mind. 3-5 % tilgen und euch unbedingt ausrechnen lassen, wie hoch eure Rate nach dem Ende der Zinsbindung wäre, falls die Zinsen bis dahin z.B. auf 8% steigen.
  • Auf eine sehr lange Zinsbindung (von mind. 15 Jahren) achten.

 

2. Schulden abbauen! Ratenkredite, Dispokredite etc. zu EINEM Kredit mit guten Konditionen zusammenlegen, diesen konsequent abbezahlen und keine neuen Kredite / Ratenkäufe aufnehmen.

 

3. Versicherungen überprüfen! Was braucht ihr wirklich? Wo könnt ihr Geld sparen? Wir haben viele Versicherungen bei Direktversicherungen wie z.B. Cosmos Direkt abgeschlossen. Meinen Bericht dazu findet ihr hier. Wir zahlen z.B. nur knapp 10 € pro Monat für eine Risiko-Lebensversicherung, die die Familie mit 100.000 € absichert, falls meinem Mann oder mir etwas passiert.

 

4. Strom & Gasanbieter wechseln! Das ist ebenfalls ganz einfach online möglich – es gibt allerdings ein paar Dinge, auf die ihr achten solltet. Hier könnt ihr ganz einfach berechnen lassen, was ihr sparen könnt:






5. Festnetz und Mobilfunk Vertrag wechseln! Auch hier lässt sich viel Geld sparen. Bei Lidl Connect  (*Affiliate Link) zahlt man z.B. im Tarif Smart XS nur 4,99 € pro Monat für einen Mobilfunk-Tarif mit 500 MB Datenvolumen, 100 Minuten oder SMS. Das macht für 4 Personen gerade mal 20 € pro Monat. Wenn man sich Videos etc. Zuhause im Wlan anschaut und unterwegs in erster Linie Whatsapp Nachrichten abruft, reichen die 500 MB. Auch bei eurem Festnetz / DSL Vertrag könnt ihr viel Geld sparen. Im Internet  findet ihr diverse Vergleichsrechner




 

Tipp: Selbst wenn ihr bei eurem Festnetz Anbieter bleiben möchtet, ist es sinnvoll, den Vertrag in regelmäßigen Abständen zu kündigen. Bei der Telekom bekomme ich nach meiner Kündigung z.B. immer 6 Monate vor Ablauf des Vertrages einen Anruf, in dem mir bessere Konditionen angeboten werden, wenn ich Kunde bleibe! 😉

 

Sparpotential insgesamt: Ca. 1200 – 5000 € pro Jahr!

 

Nun folgen noch weitere Tipps aus diversen Kategorien, mit denen ihr einige hundert Euro pro Jahr sparen könnt. Ich habe hier auch einige ganz konkrete, persönliche Tipps mit aufgeführt. Falls ihr noch weitere Tipps habt, freue ich mich über eure Kommentare!

 

Einkaufen:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man viel Geld spart, wenn man grundsätzlich beim Discounter einkauft! Nicht nur Obst, Gemüse, etc. sind hier wesentlich günstiger – inzwischen gibt es hier auch sehr viele erschwingliche Bio-Produkte! Ich wundere mich jedenfalls immer darüber, wenn TV-Teams bei ihren Tests herausfinden, dass man beim Kauf von Eigenmarken im normalen Supermarkt nicht mehr zahlt, als beim Discounter – ich habe nämlich eine ganz andere Erfahrung gemacht. Sobald man von den „Grundnahrungsmitteln“ abweicht, ist der Discounter wesentlich günstiger und bei Obst und Gemüse gibt es oft richtig große Preisunterschiede. Nicht immer schmeckt das No-Name Produkt so gut wie das Original – da muss man sich einfach ein wenig durchprobieren.

Falls es doch unbedingt Markenprodukte sein müssen, sollte man diese kaufen, wenn sie im Angebot sind. Einen Überblick über die aktuellen Werbeprospekte findet man z.B. auf meinprospekt.de  außerdem kann man sich z.B. bei Couponplatz  kostenlos Coupons ausdrucken. Wie das funktioniert, habe ich hier erklärt.

 

Discounter ist nicht gleich Discounter: 

Nun gibt es zwischen des Discountern auch nochmal Unterschiede. Ich mag z.B. persönlich das günstige Brot von Lidl, das man sich selber an einem Automaten schneiden kann, dafür schmecken mir die Macadamia Nüsse dort gar nicht. Die tiefgekühlten Schnitzel in der blauen Packung von Aldi schmecken mir besser als jedes Markenprodukt und auch der  „no name“ Rahmspinat von Aldi ist richtig gut, der  Rahmspinat von Penny schmeckt mir hingegen überhaupt nicht. Probiert euch da einfach mal ein bisschen durch das Sortiment, bis ihr eure Favoriten gefunden habt.

 

Cashback bzw. Rabattkarten -Anbieter 

Karten bzw. Anbieter die ich nutze:

  • Payback (besonders gerne bei dm in Kombination mit 10fach Punkten = 10 % Rabatt)
  • Rossmann App = 10% Rabatt
  • Ikea Family Card: Rabatt auf Artikel sowie gratis Kaffee und Transportversicherung
  • Shoop: Hier bekommt ihr für diverse Online-Bestellungen Geld (5- 12 % des Warenwertes) zurück. Z.B.: Lieferando, Groupon, Otto, Douglas, Ernstings Family, Bofrost, Tchibo, Hellofresh, Lidl, QVC,  etc. Meine Meinung: Es lohnt sich in jedem Fall, vor einer Bestellung kurz auf der -> Shoop Seite vorbei zu schauen!

 

Essen & Trinken

Auch beim Thema Essen & Trinken lässt sich viel Geld sparen. Z.B.  wenn man selbst kocht:

  • Kartoffeln mit Kräuterdipp
  • DIY-Flammkuchen
  • Spaghetti mit Tomatensoße
  • Pfannkuchen
  • Gemüse-Pizza

kosten nur sehr wenig und machen die ganze Familie satt. Im Menü oben findet ihr weitere günstige Rezepte unter dem Punkt: Rezepte -> Schnell & einfach kochen. Weiter geht´s mit dem Thema Trinken: Leitungswasser ist günstiger und fast immer auch gesünder als Mineralwasser aus dem Geschäft. Mehr Infos zu diesem Thema habe ich in meinem ausführlichen Beitrag hier zusammengefasst. Wenn ihr einen großen Joghurtverbrauch habt, kann es sich lohnen, diesen selbst zu machen. Auch darüber habe ich bereits berichtet -> Joghurt selber machen. Das spart Geld, Müll und ist gesünder. Apropos gesünder: Wusstet ihr, dass Tiefkühl-Fisch nicht nur günstiger, sondern auch frischer = gesünder ist, als der Fisch von der Frischetheke? Auch dieser wird nämlich gefroren angeliefert. Er ist nur deshalb teurer, weil der Supermarkt ihn für euch auftaut und nett drapiert.

 

Auswärts Essen

Wenn ihr Essen gehen möchtet:

  • Nutzt 2 für 1 Gutscheinbücher oder schaut bei Groupon nach Schnäppchen.
  • Checkt Restaurants vorab per Tripadvisor, um Flopps zu vermeiden.
  • Mittags gibt es oft wesentlich bessere Angebote als abends.
  • Wenn ihr Pizza bestellt: Lieferando und Co lohnen sich nur, wenn ihr einen Gutschein habt. Ansonsten sind die Preise günstiger, wenn ihr direkt beim Anbieter bestellt.
  • Mc Donalds & Co: Hier gibt es regelmäßig Coupons. Diese müsst ihr nicht dabei haben, sondern einfach vor der Bestellung fragen, ob es gerade Coupons gibt. 

 

Kleidung:

Kinderkleidung: Echte Schnäppchen für kleine Kinder gibt es auf Kleiderbörsen an Kindergärten und in Kirchengemeinden. Alternativ gibt es Plattformen wie Mamikreisel oder ebay Kleinanzeigen. Basics wie Jeans, Gummistiefel, Regenhosen oder Schneehosen gibt es günstige bei Aldi, Lidl & Co.  Bei H & M und C & A gibt es zudem oft Online-Rabattaktionen!





Markenkleidung gibt es z.B. in Shoppingclubs wie  limango (<- Affiliate Link) oder der Zalando Lounge, über die ich hier bereits berichtet habe. Man kann mit etwas Glück echte Schnäppchen ergattern, die Verlockung ist aber auch groß, Dinge zu kaufen, die man eigentlich gar nicht braucht. Noch ein Tipp: Kinder Markenkleidung kann man sich inzwischen auch leihen (ich habe das mal bei Kilenda getestet und war zufrieden).

 

Musik, Filme, Hörbücher

  • Bücher, CD´s, DVD´s, Computerspiele & Tiptoi Bücher kann man sehr günstig in der Bibliothek leihen
  • Hörbücher sind oft ziemlich teuer. Alternativ kann man sie per Audible, Spotify, Deezer hören!
  • Statt TV-Serien zu kaufen, kann man sie z.B. per Netfilx oder Amazon Prime (<- Affiliate Link) streamen
  • Kino: Kinotag nutzen, Groupon Gutscheine (in Kombination mit Shoop, siehe oben) nutzen!




Geld sparen im Haushalt 

„Wer billig kauft, kauft teuer“. An diesem alten Sprichwort ist etwas dran! Markenprodukte halten tatsächlich häufig länger und haben eine bessere Qualität. Es ist sinnvoll, nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Bewertungen und auf die Energiespar-Klasse (z.B. bei Kühlschränken) zu achten. Schnäppchen findet man z.B. hier:

  • Amazon renewed Produkte
  • Ebay Kleinanzeigen

 

Beim Thema Heizung lohnt es sich, zu sparen: Jedes Grad mehr ist richtig teuer! Ähnlich ist es beim Erhitzen von Wasser: Viele Vollbäder gehen ins Geld. Weniger dramatisch sind brennende Energiesparlampen. Diese verbrauchen ohnehin kaum Strom. Das Sparen von Leitungswasser macht überhaupt keinen Sinn. Zum einen ist es relativ günstig, zum anderen benötigt unsere Kanalisation große Wassermengen, um funktionstüchtig zu bleiben. Falls ihr der Umwelt zuliebe Wasser sparen möchtet, könnt ihr das tun, indem ihr z.B. weniger Fleisch esst. Für die Herstellung von 1 kg Rindfleisch aus extensiver Weidehaltung werden laut Wikipedia über 12.000 Liter Wasser benötigt. 

Haus & Garten:

  • Pflanzen, Gartenstühle und Co gibt es günstig beim Discounter oder gebraucht über Ebay-Kleinanzeigen.

 

Urlaub:

Wenn ihr meinen Blog schon länger verfolgt, wisst ihr, dass wir ziemlich oft verreisen. Das ist nur möglich, weil wir auch beim Reisen auf Schnäppchen achten. So haben wir z.B. vor 2 Jahren ein Mobilheim auf Korsika für 200 € pro Woche /Familie in den Herbstferien gebucht und haben es mit günstigen Flügen kombiniert. Im letzten Sommer haben wir 1000 € für 4 Flüge + 1 Woche in einem Strandhotel (inkl. Küchenecke) in Kroatien gezahlt. (Ich muss dazu sagen, dass wir nur mit Handgepäck geflogen sind, um diesen günstigen Preis zu erhalten. Man muss halt auch schon mal bereit sein, Abstriche zu machen).

  • Günstige Hotels buche ich z.B. über Booking.com (<- Affiliate Link)
  • Alternativ ist Airbnb in vielen Städten eine gute Alternative für Familien (-> hier geht es zu meinem Erfahrungsbericht inkl. 30 € Gutschein!)
  • Mobilheime am Mittelmeer sind in der Hauptsaison total überteuert – in der Nebensaison dafür oft super günstig.
  • Ein weiterer Tipp: Urlaubsangebote vom Discounter checken und gezielt nach Angeboten suchen, bei denen die Kinder kostenlos mitreisen.
  • Günstige Flüge finde ich z.B. auf Momondo, Skycanner oder direkt über Google Flights. Bei günstigen Flügen muss man unbedingt auf die Details achten: Oft ist bei Billigflügen nur das Handgepäck inklusive, durch Aufgabegepäck ist der Preis dann am Ende oft teuerer, als der Preis der renommierten Airline.
  • Mietwagen kosten online nur einen Bruchteil von dem, was sie vor Ort kosten. Wir haben für unseren Wagen in Kroatien 170 € pro Woche gezahlt (über Car del Mar gefunden). Vor Ort hätte das gleiche(!) Auto 420 € gekostet.
  • In einigen Hotels (z.B Hilton, Novotel
  • Ferienparks für Familien haben verschiedene Angebotsmodelle – auch hier lohnt sich ein Vergleich:

Centerparcs: Crazy Mittwoch & Last Minute Angebote
Landal & Roompot: Last Minute Angebote





Für Ausflüge in eurer Umgebung solltet ihr Angebote wie z.B. die  Ruhrtop Card nutzen. Diese kauft man 1 x und kann dann diverse Freizeitparks, Schwimmbäder, Zoos und Museen kostenlos besuchen.

 

Weitere Spartipps:

  • Es ist grundsätzlich sinnvoll, Dinge zu reparieren, statt sie gleich wegzuwerfen! Auf youtube gibt es für fast jedes Problem die passende Anleitung!
  • Nicht jedem Trend hinterher jagen! (Braucht ihr wirklich jeden Winter eine neue Jacke und jeden Frühling neue Schuhe?)
  • Kleine Geschenke kann man gut selber basteln -> hier findet ihr 3 einfache Ideen.
  • Joggen, Liegestütze, etc. sind eine kostenlose Alternative zu einer Mitgliedschaft in einem Fitness-Studio. Weitere Ideen gibt es z.B. in Büchern wie diesem hier: Fit ohne Geräte (<- Amazon Affiliate Link)
  • Open Office ist eine kostenlose Alternative zum Windows Paket (Word,etc.) und reicht völlig aus.
  • Medikamente sind in Online-Apotheken deutlich günstiger.
  • Google Maps ersetzt ein Navi für´s Auto / den Mietwagen.
  • Ein guter Gebrauchtwagen ist wesentlich günstiger als ein Neuwagen!
  • Ein Bahnticket oder ein Motorroller können eine günstige Alternative zum (2.) Auto sein! Ein Roller kostet z.B. selbst neu weniger als 1000 €  p.J., die Versicherung gibt es ab ca. 35 € pro Jahr und meine Spritkosten betrugen damals ca. 10 € pro Monat (weiterer Vorteil: Man braucht keinen Parkplatz suchen!)
  • Haarspitzen & Konturen kann man selber schneiden und so den Frisörbesuch hinauszögern.
  • Wäsche wird auch bei 40 Grad sauber (und bleichmittelhaltiges Vollwaschmittel Pulver (!) tötet ab einer Temperatur von 40 Grad alle Bakterien ab.
  • Deko kann man günstig im Sale kaufen oder z.B. mit Farbspray umlackieren!
  • Günstige Campingartikel & Sportartikel (Fahrräder, kleine Boote, Reitzubehör, etc.) mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis gibt es bei Decathlon!

 

So, das waren meine Spartipps. Ich hoffe der Beitrag hat euch gefallen. Falls ihr noch weitere Tipps habt, schreibt mir gerne – ich würde mich freuen!

 

Liebe Grüße,

 

*Zur Transparenz: Dieser Beitrag enthält Affiliate Links. Ich bekomme also einen kleinen Anteil, wenn ihr Produkte über diese Links bestellt. Für euch werden die Produkte dadurch natürlich nicht teuerer – ihr unterstützt aber meine Arbeit! 🙂

 

Titelbild: istockphoto / FatCamera


Ich freue mich, wenn du meinen Beitrag teilst:

31 comments on “Die besten Tipps für effektives Sparen!”

    • Hallo Tanja,
      also: Ich versuche den Kindern schon einen vernünftigen Umgang mit GEld zu vermitteln. Ich rechne also gerne mal vor, was wir gerade gespart haben, wenn wir mal wieder die Preise verglichen haben. Worauf bezieht sich deine Klassenfahrt Frage?

      Liebe Grüße,
      Patricia

  1. Toller Beitrag! Ja, es gibt zurzeit viele Gutscheinseiten, die eigentlich die Arbeit für uns erledigen. Wir müssen gar nicht selber suchen, da wir alles vor die Nase bekommen.

  2. Ich danke Ihnen für den tollen Beitrag. Gutscheine und Deals gibt es wirklich viele im Internet. Doch nicht alle halten was sie versprechen. Da sollte man schon gut vergleichen.
    Mit besten Grüßen,
    Ina von

  3. Das sind ja echt ein paar super Tipps! Besonders gefällt uns Nummer 2, „Überflüssige Wege vermeiden“. Wenn man öfter das Auto stehen lässt und sich aufs Fahrrad schwingt, bleibt man ja auch fit und schont die Umwelt.

  4. Danke für deinen tollen und Informativen Blog Beitrag. Gerade mir als Mitarbeiter eines GutscheinBlogs weiss schön es ist anderen beim sparen zu helfen. Liebe Grüße Ingo.

  5. Na das mit den überflüssigen Wegen kommt mir doch ein wenig so vor, als ob da jemand gar keine Selbstbeherrschung hätte 😉 Ich finde, gerade das „Schaufensterbummeln“ hält davon ab, allzu viel Geld auszugeben. Die eigene Gier nach dem Schauen wird gestillt, man sieht schöne Sachen und kann darauf verzichten, sie zu kaufen. 🙂

  6. Wie lässt es sich am besten sparen, diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt? Oft sind es einfach simple Dinge, wenn man sie kennt. Viel wichtiger ist es jedoch, wenn man sie auch anwendet. Ich habe Stromtarife und Kfz. Versicherungen verglichen. Für mich hat es sich gelohnt.

  7. Sehr hilfreiche Tipps.
    Ich hätte noch zwei Tipps zum Einkaufen:
    1. Bücken und strecken, die teuren Produkte sind nämlich immer auf Augenhöhe positioniert, ein Griff ins unterste oder oberste Regal kann da helfen.
    2. Immer mit Korb einkaufen gehen, die Einkaufswägen sind nämlich extra lang und tief, damit der Eindruck entsteht man hätte bisher nur so wenig gekauft. Wär lässt sich schon gerne manipulieren.

  8. Super Beitrag , das mit den Versicherungen checken bring auf jedenfall immer was. Was ich noch anführen würde Stromanbieter wechseln lohnt sich auch oft muss man zwar jedes Jahr schauen obs nicht wieder Billigere gibt da das 2. Jahr oft ohne Neukundenrabatte teurer ist, aber der Wechsel dauert keine Stunde und man kann als Kleinfamilie schon 200-300 Euro sparen.

    Mach weiter so hab mir für meine Familie auch schon ein paar Sachen von dir abgeschaut.

  9. Hallo Patricia,

    interessante Punkte, die du auflistest! Ich finde es am wichtigsten, bei den großen Fixkostenblöcken wie Wohnen und Transport zu sparen. Das ist sozusagen die Pflicht, die weiteren Kleinigkeiten sind dann die Kür.

    Außerdem sollte man nicht vergessen, dass man auch auf der Einnahmen-Seite einiges tun kann und sich mit höherem Einkommen auch mehr sparen lässt (muss man dann aber auch wirklich machen 😉 ).

    Gruß
    Jonas

  10. gute Tipps – Danke!
    Hab eine Tank App auf dem IPhone (Tank Navi – gibt’s aber auch andere). Es ist sehr erstaunlich, wieviel Geld man sparen kann, wenn man einen Anhaltspunkt hat, WANN man tankt. Manche Tankstellen machen jeden Mittag zur gleichen Zeit den Sprit 10 Cent teurer. Die App zeigt, wie der aktuelle Preisverlauf ist und wie er gestern war – hat mir schon viel geholfen!

  11. Hallo,
    zwar etwas spät, aber wir haben 360 Euro im Jahr gespart und unseren Festnetzanschluss gekündigt. Familie und Freunde haben sowieso nur noch auf dem Handy angerufen. Schneller und einfacher kann man Geld nicht sparen.

  12. Hallo Patricia,

    vielen Dank für die tollen Tips! Vor allem Verträge checken birgt erhebliches Sparpotential – und das ohne dass man auf etwas verzichten muss! Natürlich schrecken viele Leute schon vor der Büroarbeit zurück.

    Auch gut finde ich frisch Kochen. Ich koche gerne, es macht Spaß, es ist gesünder und es schmeckt auch noch besser 😉 Übrigens – wer wirklich günstig Obst und Gemüse kaufen will der sollte am Samstag um 19:00 in den Aldi 😉

    Viele Liebe Grüße!
    Alex von qleverkauf.de

  13. Sehr schöner Beitrag für alle Sparfüchse. Ich bin ja ein Couponjunkie und sammle alle, die ich finden kann, um vielleicht doch noch ein paar Euros sparen zu können.

  14. Sehr interessanter Beitrag, Gutscheine werden wohl nie aussterben. Die kann man eigentlich immer benutzen. Gerade wo ich noch bei der Uni war, hat es mir einiges erleichtert. Leitungswasser trinke ich sowieso :). Was ich auch noch empfehlen kann ist sich einen Wassermax oder Sodastream anzuschaffen. Da kann man auch extrem bei den Getränken sparen und hat kein schleppen der Getränke mehr. Ich hoffe ich konnte noch etwas dazu beitragen. Grüße Stefanie

  15. Schön geschrieben. Ich stimme allen Punkten voll zu. Nur Tipp 4: Bonuspunkte sammeln!ist nicht so meins. Es verleitet meiner Meinung nach eher zu den teureren Läden zu gehen um diese Punkte zu sammeln.
    Wenn man eh immer in ein und demselben Laden/Tankstelle etc Kunde ist lohnt es sich allenfalls.
    Aber aus meiner persönlichen Erfahrung sind diese Läden oft viel teurer als anderswo ohne Bonusprogramm.
    Schau doch mal bei mir vorbei: http://spare-schwaebisch.blogspot.de/
    Ich habe gerade erst angefangen zu bloggen und freue mich über Tipps

  16. Sehr schöner Beitrag, vor allem mit dem Gutscheinen aus dem Internet! Manchmal hat man Glück und es werden hotels.com Gutscheine oder von anderen Ketten welche angeboten. Weiter so, toller Beitrag!

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