Vor Kurzem habe ich bei einem Einkaufsbummel zufällig ein Display mit LeYo! Büchern entdeckt. Weil mein Sohn sehr Technik begeistert ist und sich auch immer gerne mit seinen Tiptoi Büchern* beschäftigt hat, fand´ ich die Idee toll, dass man ein Buch nicht nur anschauen, sondern zusätzliche Inhalte mit dem Smartphone / Tablet abrufen kann. Also haben wir uns für das Buch „Mein Atlas“ entschieden und es zu Hause gleich getestet:

 

 

Unser 1. Eindruck:

Das Buch „Mein Atlas“*  ist recht groß, hat dicke Pappseiten (ist also auch für kleinere Kinder geeignet!) und ist sehr schön und vor allem kindgerecht gestaltet. Auf jeder Doppelseite wird  ein Kontinent vorgestellt. Zusätzlich gibt es jeweils einen kurzen Text mit  interessanten Informationen  sowie kurze Fakten zu den jeweiligen Kontinenten. Es macht also schon ohne die App Spaß, sich dieses Buch anzuschauen.

 

Die Leyo-App:

Nun war mein Sohn natürlich dennoch ganz gespannt auf die  LeYo App, also haben wir sie zunächst auf dem iPad installiert. Das funktionierte schnell und reibungslos, es ist allerdings wichtig, dass die Kamera des Tablets/Smartphones auf die LeYo App zugreifen darf, weil das Buch sonst nicht erkannt wird. Nach der Installation kann man die App dann öffnen und muss nun nur noch die Daten des entsprechenden Buches auf das Gerät laden (so wie es auch bei den Tiptoi Büchern üblich ist).

 

Dann kann es auch schon los gehen:

 

leyo4

 

Hält man das Tablet nun bei gestarteter App mit einem Abstand von ca. 20 cm über das LeYo Buch , gibt es einen faszinierenden Effekt:

 

Die einzelnen Symbole treten aus dem Buch hervor!

 

Außerdem erscheint ein kleiner grüner Kreis, der mit dem Mauszeiger zu vergleichen ist und gesteuert werden kann, indem man das Tablet/Smartphone bewegt:

 

leyo1

 

Berührt man mit diesem Kreis eines der Symbole, so hört man (je nach Modus) z.B. eine kurze Geschichte zu dem jeweiligen Symbol. Allerdings muss man das iPad dafür sehr ruhig halten, weil man sonst das nächste Symbol berührt und die nächste Geschichte startet.

 

 

Außerdem erscheinen im unteren Bereich des Tablets/Smartphones 4 Symbole, die durch ein Antippen aktiviert werden können:

 

  • Note: Geräusche-Modus
  • Ohr: Hörerlebnis / Erzähl Modus (mit Geschichten und Geräuschen)
  • Auge: Durchblick-Modus (Macht Unsichtbares sichtbar)
  • Hand: Spiel-Modus

 

leyo3

 

Fazit:

Ich finde das Buch sehr schön und auch die Idee der Interaktivität toll, allerdings ist es die Bedienung mit dem Tablet besonders für Kinder etwas kompliziert. Das Tablet ist auf Dauer recht schwer (->ich empfehle daher die Nutzung eines Smartphones) und muss mit beiden Händen gehalten werden. Außerdem ist es für Kinder schwer, das Tablet/Smartphone so  ruhig zu halten, so dass die einzelnen Geschichten nicht unweigerlich  abgebrochen werden, weil der grüne Kreis bereits das nächste Bildchen berührt hat. Auch finde ich, dass sich die einzelnen Modi inhaltlich häufig überschneiden.

Dennoch würde ich das Buch empfehlen – wenn auch eher zum gemeinsamen Betrachten mit den Eltern.

 

Die App kann sowohl im App Store als auch im Google play Store (Android). Ausführliche Informationen gibt es hier.

 

 

 

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